Darf ein 6 jähriges Kind mit Mamas Geld und einer Einkaufsliste einkaufen gehen?

9 Antworten

Ich gehe mal davon aus, dass ein 6 jähriges Kind nur gerade um die Ecke oder im gleichen Haus zum Einkaufen geschickt wird und das auch eher in einen kleinen Laden.

In der Regel kennen dort die Verkäuferinnen die Familie und somit geht das klar.

Wir lebten in einem kleinen Dorf und so schickte ich die Kinder auch kurz ins Nachbarhaus um schnell etwas Fehlendes zu holen. Sie liebten das aber eben es war kein Selbstbedienungsladen sondern noch wie zu Urgrosselterns-Zeiten.

Und so denke ich sollte man als Verkäufer die Vernunft walten lassen, wenn ein kleines Kind kennt, weiss wo es wohnt und guckt was es da einzukaufen hat, dann sehe ich darin kein Problem sondern finde es gar gut. Einfach weil die Selbständigkeit, Selbstsicherheit gefördert wird, mit kleinen Botengängen wie die vergessene Zitrone kaufen zu gehen.

Aber es muss in einem verantwortbaren Rahmen stehen, sonst sollte man das genauer abklären.

Natürlich darf der Verkäufer das machen.

Das Risiko, dass der Kauf unwirksam ist liegt völlig bei ihm.

Bote geht aber. Dann gibt das Kind keine eigene Willenserklärung (wie z.B. als Vertreter §§ 164f BGB) ab, sondern überbringt die Willenserklärung

So hab ich das irgendwann mal an der Uni anno dazumal mitbekommen.

Auch ein geschäftsunfähiger Minderjähriger kann - wie du vermutlich bereits erkannt hast - Bote sein, er gibt dabei - anders als ein Bevollmächtigter - keine eigenen Willenserklärungen ab, sondern übermittelt lediglich die Willenserklärungen eines Dritten.

In diesem konkreten Fall werden Willenserklärungen der Mutter an den Verkäufer (und zurück) übermittelt. Die Antwort lautet also: Ja.

Mein Bruder wurde früher als Kind zum Bäcker geschickt.
Als er einmal Krank war und meine Mutter wusste, dass ich ja weiss was ich tun müsste, sollte ich zum Bäcker.

Kam 30 Minuten später kam ich wieder nach Hause ohne Brot.

Meine Mutter: „Wo ist das Brot?“
Ich: „Da war jmd schon drin, da kann ich nicht rein.“
Meine Mutter: „Warum das?“
Ich: „Es ist besetzt und muss ich halt wenn es frei ist noch mal hin.“

Ich denke also schon, ich war 5

Ist bei deinem Bäcker nur Platz für eine Person? Irgendwie macht dein Beispiel gerade wenig Sinn. xD

Ich hab als Kind gedacht, man muss warten bis der drin draussen ist.

Das Beispiel war gedacht, dass ich als Ersatz für meinen Bruder gibt, der 6 war.
Wenn du nicht gerade Alkohol oder Zigaretten kaufen schickst, wird es wohl kein Problem geben.

Wenn der Verkäufer Kind und Eltern kennt dürfte er keine Probleme bekommen, ansonsten könnten schon Probleme auftreten.

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