Arbeitszeugnis Beurteilung gut oder schlecht?

 - (Beruf, Zeugnis, Bewertung)

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo **BigBen,

... vorab- liegt dir ein Ausbildungszeugnis vor? Falls nicht fordere es umgehend nach.

Was nun das vorliegende Zeugnis angeht, es enthält nicht nur Rechtschreib- sondern auch Formfehler wie die Benennung deiner Adresse, diese hat nichts in einem Zeugnis verloren. Btw.- auf wann ist das Zeugnis denn datiert?

Zudem handelt es sich hierbei doch wohl um ein Vorläufiges Arbeitszeugnis, oder? ;)

Ansonsten scheint mir offensichtlich, dass dir ein im erstellen von Arbeitszeugnissen ungeübter Verfasser eine gute Beurteilung mit geben wollte... und das sollte der erfahrene HRler eigentlich erkennen.

Sehe ich das richtig, dass da "wahr" mit "h" geschrieben ist? Oh mein Gott!!! Und solche Leute stellen Arbeitszeugnisse aus.

"zu unserer vollsten Zufriedenheit" wäre eine Note 2. Für die 1 müsste noch "stets" dabeistehen.

Dass dein Verhalten jederzeit einwandfrei war, würde ich mit einer 1 bewerten.

Generell finde ich das Zeugnis aber schon sehr kurz. Das müsste eigentlich viel, viel länger sein. Wie lange warst du dort insgesamt beschäftigt?

Und ich finde es auch bisschen merkwürdig, dass nur dort steht, dass sie dich aus betrieblichen Gründen kündigen. Hier wäre eine Ergänzung nicht schlecht, z. B., da Perosnal abgebaut werden soll, etc. In meinem Ausbildungszeugnis stand damals, dass sie mich nicht übernehmen können, da sie keine vakanten Stellen zur Verfügung haben.

Außerdem fehlt mir bei dir eine Passage, dass sie dir für die geleistete Arbeit danken. Klar, du warst da Azubi und konntest wahrscheinlich nicht wirklich viel "erreichen", aber auch bei einem Lehrling sollte das erwähnt werden.

Wie gesagt, die paar Sätze klingen inhaltlich gut; aber da das Zeugnis wiederum sehr kurz ist, würde ich mal sagen, dass es eine deutliche Abwertung ist. Kommt natürlich auch darauf an, wie lange du dort beschäftigt warst. War es nur 1 Jahr, dürfte es vielleicht noch ok sein.

Ich finde es gerade auch etwas merkwürdig, dass in deinem Zeugnis erwähnt wird, dass du ein ehrlicher Mitarbeiter warst. Das wird ja eigentlich vorausgesetzt, dass man da nicht klaut oder irgendwelche Kunden abzockt.

Hallo und vielen Dank für die erste brauchbare Antwort :-)

Ja, war ist waHrlich mit einem h geschrieben ;-)

Ich war dort 3 Jahre zur Ausbildung und dann noch ein Jahr angestellt.

Das mit dem ehrlichen Mitarbeiter hat mich auch irritiert - habe mir aber nie etwas zu Schulden kommen lassen. Der Chef, der das Zeugnis ausgestellt hat, ist auch schon über 70; bei einer Bekannten, die in Ihrem Beruf auch mit Geld und Beratung zu tun hatte, stand auch diese Floskel. Ihr Chef war auch schon etwas älter und sie hat sich auch nichts zu Schulden kommen lassen. Vielleicht ist das eher veraltet?

@BigBen1986

Hattest du denn in dem Sinne auch mit Geld zu tun ... also, dass z. B. die Kunden bei dir ihre Autos bezahlt haben? Gugg mal hier, das habe ich vorhin im Internet gefunden:

http://www.karriere.de/bewerbung/viele-begriffe-im-arbeitszeugnis-sind-zweideutig-6946/

Relativ weit unten steht geschrieben, dass, wenn du über Geld verfügt hast, "ehrlich" auf jeden Fall aufgeführt sein soll in deinem Zeugnis. Ansonsten lässt man das wohl weg. Aber ich sehe bei deinem Dokument eigentlich auch nichts davon; entweder, du hast eben über Geld verfügt und er hat den Satz weggelassen (was ja - denke ich - in der Kombination eigentlich schon wichtig wäre, dass es aufgeführt ist) oder du hattest nichts mit Geld zu tun und das soll wirklich irgendeine negative Anspielung sein.

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