Du machst deine –hoffentlich berechtigten- Forderungen beim Mieter beim Auszug geltend. Dann gibst du eine Frist zur Nachbesserungen (bei nicht vertragsgemäß ausgeführten Reparaturen). Wenn die Forderungen nicht erfüllt werden, lässt du die Reparaturen von einer Firma erledigen und schickst die Rechnung dem Mieter mit der Bitte um Bezahlung (Frist setzen!). Passiert dann noch nichts, kürzt du die Kautionssumme um deine Forderung und zahlst den Rest aus.

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Wenn die Anschuldigungen deiner Freunde gegen die Nachbarn berechtigt sind, sollten sie den Vermieter auffordern, mit den Nachbarn zu reden oder eine gemeinsame Aussprache zu fordern. Da dieses (nachgewiesene) Verhalten der Nachbarn den Wohnwert deiner Freunde mindert, sollten sie bei Aufforderung an den Vermieter auch sofort eine Mietminderung ankündigen. Sollte der Vermieter keine Aussprache herbeiführen können oder sich nichts ändern, ist eine Mietminderung angesagt. Wegen der Höhe würde ich mich mit einem Mieterverein oder Anwalt unterhalten.

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Die Regel, dass Internetkäufe, die individuell für Kunden hergestellt wurden, nicht widerrufen werden können, gelten nicht unbedingt für Computer. So gibt es eine Entscheidung des AG Berlin-Köpenick, dass von einer Privatperson ein individuell zusammengestelltes Notebook zurück gegeben werden kann.

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Der Lebensstandard in der Ehe ist Grundlage für die Berechnung des Unterhalts. Wenn die Gehaltserhöhung nach der Scheidung kam, bleibt es beim alten Unterhalt.

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Es gibt ein Urteil des AG München, nach dem die Anzeige im Internet kein Angebot ist, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben. Mit der Bestätigung habe der Händler lediglich bestätigt, die Bestellung bekommen zu haben. Erst mit der Versendung der Ware komme ein gültiger Vertrag zustande.

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Wenn der Bekannte in einer Landschaftsgärtnerei arbeitet und seinem Chef mit dieser Aktion ein Konkurrent war, könnte er eine Kündigung riskiert haben. Sind aber keine betrieblichen Belange berührt, ist das kein Kündigungsgrund.

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Der Freund hatte einen Vertrag mit dem Chefarzt, dass der ihn operiert. Tut der das nicht persönlich, ist er genau so behandelt worden wie ein normaler Kassenpatient. Geschäftsbedingungen, nach denen auch Vertreter diese Wahlleistungen erbringen können und dieses wie eine Chefarztbehandlung abgerechnet wird, sind unwirksam. Also kann der Chefarzt auch keine Privatrechnung ausstellen.

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Der Schaden wird bezahlt werden, manche Versicherung fordern nur die Nachzahlung der höheren Beiträge. Das AG Heidenheim hat aber auch entschieden, dass eine Vertragsstrafe bis zu 500 €, die eine Versicherung in einem ähnlichen Fall gefordert hatte, rechtmäßig und nicht unverhältnismäßig hoch sei.

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