Da gibt es meiner Erfahrung nach leider keine vernünftige Übersicht im Moment. Hatte vor einiger Zeit selber mal gesucht und mich letztlich dann wieder davon (primär vom Wind) abgewandt (u.a. wegen diesem Beitrag hier (http://www.taz.de/!48604/). Es gab übrigens 2011 mal eine Übersicht von der Stiftung Warentest von Erneuerbare Energien Fonds, jedoch kostet die mittlerweile 0,75 EUR (siehe www . test.de/Neue-Energien-Fonds-Alternative-Energien-im-Depot-4235087-0/ -> musst die zwei Leerzeichen entfernen, da ich nur einen Link posten kann). Das Ganze ist natürlich nur bedingt aussagekräftig, da schon etwas veraltet. Ansonsten fallen mir wirklich nur noch die vereinzelten Angebote der lokalen Energieversorger ein, aber die sind in meiner Region leider nicht soooo zahlreich.

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Die Rabobank (die Bank hinter der Marke RaboDirect) hat ein besseres Rating als die ABN AMRO (Bank hinter der Marke MoneYou). Beide unterliegen aber der gesetzlichen niederländischen Einlagensicherung bis 100.000 EUR, so dass zumindest thereotisch der Schutz der gleiche sein sollte. Praktisch weiß man ja nie genau, wie das im Zweifelsfalle mal gehandhabt würde. Die RaboDirect hat bei vielen Leuten was den Service angeht in den letzten Monaten einen nicht so guten Eindruck hinterlassen. Ich persönlich hatte weder mit der MoneYou noch mit der RaboDirect bisher Probleme. Dazu muss man aber auch sagen, dass ich relativ wenig mit der Hotline bzw. dem Service-Team zu tun hatte. Bedenke noch, dass die RaboDirect zum 01.12.2012 die Zinsen senken wird (Tagesgeld von 2,2 auf 2,0%). Aber ganz ehrlich: die MoneYou wird wahrscheinlich nachziehen und mindestens auf das gleiche Niveau senken. Insofern macht es dann wahrscheinlich wieder keinen großen Unterschied. Vom Gefühl her würde ich aber derzeit dennoch eher zur MoneYou tendieren. Such mal nach RaboDirect Sicherheit oder MoneYou Sicherheit bei Google. Dort findest du auch noch einige zusätzliche Infos.

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Um mal deine Antwort konkret zu beantworten: meine persönlichen Erfahrungen mit der Rabodirect sind durchaus positiv. Allerdings hab ich mein Konto auch relativ am Anfang schon aufgemacht, als die Verzögerungen noch nicht so krass waren. Primus hat zudem Recht: zum 01.12.2012 werden die Zinsen gesenkt (Tagesgeld auf 2%, RaboSpar auf 2,1% bzw. 2,2%). Hatte heute Morgen daher gerade mit der Hotline telefoniert, wie ich aus dem RaboSpar rauskomme. Bei einer Zinssenkung kann man ja innerhalb von 2 Wochen vorzeitig auf das Geld zugreifen. Das war jetzt auch erst das zweite Mal, dass ich überhaupt mit dem Service zu tun hatte und die Wartezeit war höchstens 5 Minuten, was ich noch ok finde. Insgesamt kann ich also nichts allzu Negatives über den Service etc. berichten, jedoch hast du die relativ negativen Berichte auf http://www.kritische-anleger.de/rabodirect/erfahrungen/ wahrscheinlich auch schon gesehen oder? Wie immer kann es dich treffen, muss aber nicht.

In Anbetracht der anstehenden Zinssenkung macht für dich die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei der RaboDirect wahrscheinlich sowieso keinen Sinn mehr. Wenn du etwas mit ähnlicher Sicherheit suchst, dann ist die MoneYou mit 2,1% (Tagesgeld) oder 2,2% (6 Monate Festgeld) sicher eine gute Alternative. Soweit ich das raushöre willst du dich eh nicht längerfristig binden, so dass das derzeit wohl die einzige vernünftige Alternative ist.

Wenn du mehr Risiko und Rendite möchtest, so gibts dann wieder eine ganze Menge anderer Optionen (Anleihen, Fonds, Container, Aktien, usw usf) aber das ist dann eher kein Zwischenparken mehr.

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Betrachte bei deiner Entscheidung nicht nur die finanziellen Aspekte, sondern auch die kulturellen. Einige Bekannte von mir sind mit großen Erwartungen und gutem Gehalt in die Schweiz gegangen (hört sich ja auch toll an in Zürich zu arbeiten). Mittlerweile sind aber fast alle frustriert und eher enttäuscht. Es ist schwer, sich als Deutscher in die schweizer Gesellschaft zu integrieren und die Deutschen sind in der Schweiz auch alles andere als beliebt. Ein paar fliegen sich daher mittlerweile selber jedes Wochenende zurück nach Deutschland aus, um dem ganzen zu entfliehen. Das klingt jetzt etwas drastisch aber soll nur eine kleine Vorwarnung sein, dass du dort nicht überall mit offenen Armen empfangen werden wirst.

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Deine Einlagen sind grundsätzlich einmal über gesetzliche niederländische Einlagensicherung abgesichert bis zu einer Höhe von 100.000 EUR. Kann der Einlagensicherungsfonds nicht zahlen, so ist theoretisch der Staat verpflichtet, das Geld nachzuschießen. Darüber hinaus ist die ABN AMRO als eigentliche Bank hinter der MoneYou mittlerweile verstaatlicht und man kann die Vermutung anstellen, dass der niederländische Staat kein Interesse an einer Pleite der ABN AMRO hat. Wirklich beweisen lässt sich das natürlich nicht, so dass ein Restrisiko immer bleibt. Grundsätzlich finde ich die MoneYou aber ganz gut von der Einlagensicherheit - da hätte ich bei manch anderen Banken mehr Bedenken :-)

Etwas ausführlicher kannst das auch in der Quelle nachlesen: http://www.kritische-anleger.de/moneyou/test/2012/

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Die MoneYou ist nur eine Marke der ABN AMRO und kein eigenständiges Unternehmen (siehst du auch im Impressum). Insofern ist die EInlagensicherheit bei der ABN AMRO für dich relevant. DIe Bank selber ist ja vor ein paar Jahren (während der Finanzkrise) vom niederländischen Staat übernommen worden weil sie sonst wohl nicht überlebt hätte. Mit dem Staat als Eigner im Hintergrund kann man dann wiederum arguementieren, dass eine Pleite nicht sonderlich wahrscheinlich ist. Im Moment sind die Ratings von Moodys & Co für die ABN AMRO auch relativ gut, so dass ich mir hier keine großen Gedanken machen würde. Zudem gibt es immer noch den niederländischen Einlagensicherungsfonds, der deine Einlagen (zumindest theoretisch) bis 100.00 EUR absichert. Ob das bei einer wirklich großen Bankenkrise dann auch so funktioniert, sei mal dahingestellt.

Von den ausländischen Banken (mit ausländischer Einlagensicherung) halte ich die MoneYou mit der ABN AMRO als Bank dahinter derzeit für noch am sichersten.

Quelle: http://www.kritische-anleger.de/moneyou/test/2012/einlagensicherung-sicherheit/

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In deinem Fall geht es wohl vor allem um die Krankenversicherung. Wenn du 1 Jahr Work & Travel machst, musst du dich selber versichern. Dafür bieten die üblichen Anbieter (u.a. Allianz, Hanse Merkur, Signal Iduna, AXA etc) Tarife an, die über die normale Auslandskrankenversicherung hinaus gehen und bis zu 365 Tage gelten. Dafür musst du in der Regel irgendwas zwischen 30 und 60 EUR pro Monat hinblättern und den Rechnungsbetrag beim Arzt vor Ort in Australien auch erst einmal vorstrecken (da kommt man leider nicht drumherum). Ansonsten geht es natürlich auch immer ohne KV aber ratsam ist das nicht ;-)

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