Hallo,

auch ich bin eher skeptisch, was die private Unfallversicherung betrifft. Im Endeffekt gibt es nur zwei wirklich sinnvolle Absicherungen in der Unfallversicherung und das sind 1. die Invaliditätsabsicherung (Invaliditätssumme) und die Todesfallsumme, die als Vorschußleistung gezahlt wird, wenn man Invalide wird. Wie Niklaus bin ich auch der Meinung, das alle anderen Komponenten teuer und sinnfrei sind. Die Unfallrente halte ich persönlich für vollkommen sinnfrei, sie ist keine echte Alternative für eine Berufsunfähigkeitsrente, denn die wenigsten werden durch einen Unfall berufsunfähig.

Viele Grüße

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Hallo,

in der Regel gibt es verschiedene Fristen, wann Schufaeinträge wieder gelöscht werden. Genaueres findest Du auch hier: http://www.schufa.de/de/private/wissenswertes/gespeicherteinformationen/speicherfristen/speicherfristen.jsp

Allerdings kommt es immer mal wieder vor, dass eine Löschung vergessen wurde. Hier hilft ein nettes Schreiben an die Schufa. Einmal im Jahr hast Du auch die Möglichkeit, kostenfrei eine Selbstauskunft zu erhalten und hier zu kontrollieren, welche Einträge Du hast, alternativ dazu gibt es einen einmalig kostenpflichtigen Online-Zugang.

Viele Grüße

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Hallo,

im Endeffekt ist das ganz einfach. Du kannst ihn auf 401,- Euro anstellen, dann zahlst Du (bzw. ihr zusammen) 15,5% davon Krankenversicherung, je Nachdem ob er Kinder hat noch 1,75 oder 2,25% Pflegeversicherung, 19,9% Rentenversicherung, 3 % Arbeitslosenversicherung und Du musst ihn noch bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden.

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Hallo,

das Thema Schuld haben wir ja schon in den anderen Antworten deutlich gemacht. Ansonsten funktioniert das in der Regel so, dass man der Werkstatt eine Abtretung unterschreibt und die tun das. Wenn DU aber schon so fragst, habe ich das Gefühl, als sei die Schuldfrage von Seiten der Gegnerischen Versicherung noch nicht geklärt, daher kann ich auch nur empfehlen, Anwalt aufsuchen oder mal bei der Versicherung nachfragen.

Viele Grüße

Andreas

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Hallo Eraslano,

nun Hilfsmittel sind nicht zu unterschätzen, vor allem die Kosten die dahinter stecken. Neben Brille, Rollstuhl oder orthopädischen Schuhen sind das vor allem lebenserhaltende Maßnahmen im Krankenhaus, Dialyse oder Atemgeräte, künstliche Ernährung (und die Geräte dazu) oder auch der Blindenhund.

Fast alle privaten Krankenversicherer haben in dem Zusammenhang starke Einschränkungen entweder generell in der Erstattung, indem sie die Häufigkeit für Hilfsmittel begrenzen oder prozentual oder indem sie einen "geschlossenen" Hilfsmittelkatalog in ihren Versicherungen haben. Der Nachteil des geschlossenen Hilfsmittelkataloges ist, dass sie meistens fest vorschreiben, welche Hilfsmittel man nehmen darf, egal wie veraltet sie sind. So finden sich in älteren Versicherungsverträgen noch die "eisernen Lungen" die heute, glaub ich, in der Medizin keiner mehr wirklich benutzt zu Beatmung.

Falls ich es noch nicht geschrieben habe, wenn Du die Hilfsmittel selber zahlen musst, dann wird es teuer und zwar richtig teuer. Generell rate ich jedem, der eine private Krankenversicherung abschließt (oder überhaupt eine Versicherung) immer darauf zu achten, WAS er abschließt. Meiner Meinung nach sollte in der jeweiligen Versicherung gar nichts großartig beschränkt sein (außer vielleicht die Erstattung beim Zahnersatz, da es die nicht ohne Grenze gibt). Ich warne immer vor Versicherungsverkäufern, die argumentieren: "Ach wann passiert DAS denn schon mal". Von solchen Leuten und deren Firmen sofort Abstand nehmen. Würden solche Dinge nicht passieren (z. B. Psychotherapie), dann müsste man sie ja nicht versichern. Versicherer sparen gerne Geld indem sie teure Dinge einfach nicht anbieten.

Viele Grüße

Andreas

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Hallo Papillon,

also grundsätzlich solltest Du folgendes wissen:

  • private Unfallversicherungen zahlen bei Unfällen aller Art. Hierbei ist vor allem die Invaliditätssumme und die Todesfallsumme wichtig, denn die Unfallversicherung ist dafür da, dass wenn man Folgen eines Unfalls hat (Invaliditätsgrad), dass man Geld zur Verfügung hat um z. B. seine Wohnung umzubauen oder sein Auto usw. Die Unfallversicherung ist Blödsinn bei Dingen wie Krankentransport, Berufsunfähigkeit, Krankenhausaufenthalt oder ähnlichem, dafür gibt es andere Versicherungen.

    • Krankenversicherungen und -zusatzversicherungen sind wichtig für Krankentransport, Behandlung ambulant oder im Krankenhaus, Medikamente, Hilfsmittel (Rollstuhl z. B.), Bandagen. Hier sollte man als Versicherter darauf achten, dass man eben die Fälle, die man braucht auch abgesichert hat.

    • Risiko-Lebensversicherung wer Hinterbliebene zurücklässt (Eltern, Kinder, Enkelkinder, Frau/Mann), sollte sein Leben versichert haben, vor allem, wenn man Alleinverdiener ist oder der Partner Alleinverdiener und man selbst Hausmann oder -frau, die Risiko-LV deckt finanzielle Schäden ab, die den Hinterbliebenen entstehen.

    • Berufsunfähigkeitsversicherung ist dafür da, dass wenn der Klettermaxe sich so stark verletzt, dass er Berufs- oder Erwerbsunfähig wird, er auch noch weiter finanziell zurande kommt und seinen finanziellen Verpflichtungen, wie z. B. seiner Altersvorsorge, Miete usw. weiter nachkommen kann.

Du siehst also, es gibt eine ganze Menge Versicherungen, die in diesem Fall wichtig sind. Jetzt das Problem: Klettern gilt bei vielen Versicherern als besonderes Risiko. Damit kann es vor allem in der Berufsunfähigkeit und in der Unfallversicherung zu Ablehnungen oder höheren Beiträgen kommen. Es gibt allerdings auch grade für solche Hobbies Spezialversicherer, die genau das Risiko absichern.

Viele Grüße

Andreas

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Hallo Heidekind,

also 3 Mahnungen in 8 Wochen sind schon heftig, da hatte Dein Zahnarzt wohl Probleme seine Porscherate zu bezahlen ;-)

Aber jetzt mal im Ernst. Grundsätzlich solltest Du wissen, dass Du als privat Versicherter Leistungspflichtig gegenüber Deinem Zahnarzt bist. Auf Deutsch, Du hast einen Vertrag mit Ihm geschlossen und musst die Rechnung im Rahmen der vereinbarten Zahlungsfrist bezahlen. Tust Du das nicht kann er genau die Schritte gegen Dich einleiten (Mahnung und Co.), die Du als Selbstständiger gegenüber Deinen Vertragspartnern auch einleiten kannst, wenn diese nicht zahlen.

Was bedeutet das? Die Krankenversicherung ist nicht Problem Deines Zahnarztes, sondern DEIN Problem. Denn sie ist quasi nur Deine "Rückdeckungsversicherung". Auf Deutsch: zahl Deine Rechnungen pünktlich und Du hast keine Probleme.

Auf der anderen Seite ist es schon erstaunlich, dass eine PKV so lange mit der Bearbeitung braucht. Meine braucht 2 Wochen für die Zahlung (also voll im Rahmen des Zahlungsziels), bei besonders schweren Fällen maximal 3 Wochen (aus eigener Erfahrung).

Viele Grüße

Andreas

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Hallo,

also in der Branche spricht man davon (also man spricht, man kann es nicht nachlesen, obowhl es wohl schon publiziert worden ist), dass JEDE Krankenversicherung im Schnitt pro Jahr 5 - 8% ansteigt. Bei der GKV (auch wenn sich manche wundern, weil es ja manchmal nicht steigt) ist es allerdings so, dass man die ständigen Leistungseinschnitte und -kürzungen, Zuzahlungen und das regelmäßige Erhöhen der Beitragsbemessungsgrenze, des fiktiven Mindesteinkommens usw. nicht vergessen darf, die einer Erhöhung gleich kommen. Hinzu kommt, dass die GKV durch Steuern subventioniert wird, Experten sprechen davon, dass der GKV-Beitrag schon lange bei 25% sein müsste, würde die GKV nicht durch Steuermittel subventioniert. Und jetzt drei mal raten, woher denn das Geld der Steuermittel kommt . . . genau, vom Steuerzahler, also uns allen.

In der PKV dürfen im übrigen keine (vertraglich festgelegten) Leistungen gekürzt werden, eine Beitragssteigerung muss auch durch einen unabhängigen Treuhänder geprüft und genehmigt werden.

Viele Grüße

Andreas

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Hallo,

wie gtbasket schon sagt geht das, das ist richtig. Allerdings ist es bei den Einnahmen nicht ganz so wie beschrieben. Die Arge verlangt von Dir, dass Du die Anlage EKS (Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit) ausfüllst. Die entspricht in etwa einer betriebswirtschaftlichen Auswertung, ist aber eine Zukunftplanung, also quasi eine Ertragsvorschau. Nun geht die ARGE (oder heissen die jetzt Jobcenter?) hin und hinterfragt bei vielen Kosten, die man als Selbstständiger so angibt, ob die so notwendig sind. Also Kosten für Werbung und Co. werden pro Forma nicht anerkannt, teilweise auch Fahrtkosten nicht und vieles andere. Da gibt es immer wieder gerne Diskussionen drum.

Nachdem ich mittlerweile viele Menschen zu dem Thema beraten habe, kann ich nur sagen, wer es nach 6 Monaten nicht schafft, sich wieder aus der finanziellen Situation zu befreien unter zuhilfenahme von ALG II, der sollte seine Selbstständigkeit aufgeben. Hintergrund ist, dass der Hartz IV Satz dafür da ist, dass tägliche Leben abzusichern. Viele Hartz-IV-Selbstständige haben aber das Problem, dass sie das ALG II in ihre Firma und deren Erhalt stecken und so notwendige Zahlungen vor sich her schieben (z. B. die Krankenversicherung, Ratenverpflichtungen). So bauen sich bei vielen Selbstständigen dann Schulden auf, die sie zumeist nicht mehr in den Griff bekommen.

viele Grüße

Andreas

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