Eine Investitionsentscheidung sollte immer unter Berücksichtigung des jeweiligen Kontexts erfolgen. Besonders solltest du dabei folgende Parameter beachten:

  • Wie groß ist dein Vermögen insgesamt
  • Welche Anteile deines Vermögens hast du bereits in sichere bzw. riskante Anlageformen gesteckt?
  • Wie lange möchtest du das Geld anlegen bzw. bist ggf. kurzfristig auf das Geld angewiesen?

Ich gehe einfach mal von dem Fall aus, dass du noch keine großen Rücklagen hast und mit dem zusätzlichen Geld erst einmal einen gewissen Grundpuffer aufbauen möchtest/solltest.

In diesen Fällen bieten sich Tagesgeldkonten besonders an, da sie ein sehr geringes Risiko haben und zudem (besonders im Moment) recht attraktive Zinsen haben. Erst wenn dieser Puffer ausreichend gefüllt ist, solltest du an andere Anlageformen denken (ETFs, Aktien, Anleihen etc.).

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Erstmal großes Lob, dass du bei deinem ersten Verdienten direkt ans Sparen und an Rücklagen denkst. Und du machst auch genau das richtige und fragst erstmal nach, bevor du dir die nächstbeste Anlagemöglichkeit raussuchst, die dir eine Spitzenrendite verspricht, ohne zu wissen, was du eigentlich genau eingehst.

Meinen Erfahrungen nach, gibt es grob 3 Kategorien von Anlagen:

  1. Kurzfristig (geringe Rendite aber auch geringes Risiko)
  2. Mittelfristig (mittlere Rendite aber auch mittleres Risiko)
  3. Langfristig (höhere Rendite aber kurzfristig mit hohem Risiko verbunden)

Dein erstes Geld solltest du immer in eine kurzfristige Anlage stecken, auf die du jederzeit zugreifen kannst. Da bieten sich besonders Tagesgeldkoten an. Von diesem Geld können dann ungeplante Reparaturen oder Anschaffungen bezahlt werden. Erst wenn du diesen Puffer ausreichend aufgebaut hast, solltest du über längerfristige Anlagen nachdenken (insbesondere natürlich auch für deine Altersvorsorge).

Vergleiche z.B. auch: https://tagesgeld-ueberblick.de/blog/einzig_wahre_anlagestrategie (inkl. Erfahrungen was passiert, wenn man zu früh in die falschen Anlagen investiert).

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Hallo,

ich würde in deinem Fall auf jeden Fall mit einer Frist arbeiten. Immerhin scheinen deine Anfragen ja auch noch von einem Menschen beantwortet zu werden und Holland ist immerhin noch EU. Setze eine "angemessene" Frist und drohe im nächsten Satz mit weiteren rechtlichen Schritten, die du einleiten wirst, wenn du dein Geld trotzdem nicht bekommst. Um diese dann auch wirklich einzuleiten, müsstest du dich wohl an einen Anwalt wenden, der dann vermutlich auch noch einmal ein Schreiben aufsetzen wird, bevor er wirklich rechtliche Schritte einleitet.

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Hallo Capitalism,

deine Frage lässt sich schwer pauschal mit ja oder nein beantworten. Erst recht, da du keinen Zweck für den Kredit genannt hast. Ein Immobilienkredit ist mit Sicherheit anders einzuschätzen als ein Autokredit oder ein freier Ratenkredit. Das Verhältnis von EK zu Kredithöhe scheint aber erstmal ganz gut zu sein.

Bei einem Kredit kommt es aber auf viele Faktoren an: Risikobereitschaft der Bank, Laufzeit des Kredits, Verwendunszweck, Zins- und Tilgungshöhe, aktuelle Konjukturlage - ich befürchte also, du wirst erst wissen, ob dir eine Bank einen Kredit gibt, wenn du sie gefragt hast. Oder du stellst über ein Vergleichsportal eine Kreditanfrage. Für Baufinanzierungen z.B. gibt es auch Kreditvermittler wie die Interhyp. Hier werden direkt immer gleich mehrere Banken angefragt.

Letzter Tipp: Bei ca. 700 EUR zur freien Verfügung im Monat (oder auch bisschen mehr oder weniger), solltest du ungeplante Ausgaben berücksichtigen: kaputte Waschmaschine, Autoreparatur etc. Du solltest also auch im Fall, dass dir eine Bank einen Kredit gibt, immer gut überlegen, ob du dir die Rate wirklich leisten kannst und auch möchtest - auch wenn mal etwas ungeplantes dazwischen kommt.

Ich drück die Daumen!

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