Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun ... Die Geschäfte übers Internet unterliegen den Regelungen des Fernabsatzes --- wer im Kaufhaus kauft, hatte jedoch Gelegenheit, sich die Ware VOR dem Kauf anzuschauen, ggf. zu testen. Darauf ergeben sich natürlich andere rechtliche Möglichkeiten... Die Widerrufsfrist bei Internetkäufen beträgt aktuell 2 Wochen, bei Kauf in einem Kaufhaus besteht kein gesetzliches Recht auf Umtausch oder Rücknahme !!! Ausnahme: Die Ware weist einen Mangel auf, der bei Kauf nicht ersichtlich war..... Grüße vom Querkopf

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Nebenjob Strukturvertrieb

Mein Freund arbeitet bei einem Strukturvertrieb. Alles abraten hat nicht geholfen, also versuche ich, so gut es geht zu helfen. Jetzt benötigt er einen sogenannten Tippgeber und hat mir eine Bewerbungsmappe mitgebracht. Ich benötige ein Passfoto und eine Kopie vom Personalausweis. Persönliche Angaben und Steuernummer. (ich vergleiche es mit einem kleinen Nebenjob, wie z.B. Zeitung austragen als Nebenverdienst) Eigentlich nur, damit mein Freund in der Struktur einen Schritt nach oben kommt. Tippgeber empfehlen nur und wenn es zu einem Abschluss kommt, dann bekommt man dafür einen geringen Anteil der Provision. Ich bin aber nicht in der Pflicht. Wenn ich niemanden empfehle, dann passiert mir nichts. Mich stört diese Bewerbungsmappe und die ganzen Auskünfte, die ich machen soll. Es gibt keinen extra Tippgeber Vertrag, ich soll ein Formular für neue Geschäftspartner ausfüllen. Zwar muss ich nicht die ganzen Unterlagen beifügen, aber die Fragen und Auskünfte soll ich machen. -Tätigkeitsangaben -persönliche Vermögensangaben -Einwilligung zum AVAD Verfahren (welches ich nicht unterschreiben möchte) Mich stört am meisten der (falsche) Vertrag. Ich habe angst, mich für etwas zu verpflichten, was aber eigentlich für Geschäftspartner gilt. Ich habe schon überlegt, Geschäftspartner zu streichen und Tippgeber hin zu schreiben. Eine Aushilfe bekommt doch auch keinen Gesellenvertrag, weil kein anderer da ist... Das AVAD Verfahren ist mir auch unheimlich. Wofür muss ich persönliche Vermögensangaben machen? Mein Freund versichert mir, das es ohne Risiko und Pflichten ist. Er möchte mir natürlich auf keinen Fall Schwierigkeiten machen. Aber er ist vielleicht einfach unwissend.

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du beklagst die Beratungsresistenz deines Bekannten .. wollen wir doch mal sehen, wie es bei dir damit aussieht !!!! Also - klarer Rat: lass die Finger davon !!! 1. Es nützt deinem Freund gar nichts, wenn du als Tippgeber in seiner Struktur bist, aber nichts tust. 2. Tippgeber werden häufig nur als Kunden betrachtet und ausgesaugt .... 3. Wenn du nicht aktiv im Vertrieb von Finanzprodukten tätig sein musst, braucht auch niemand deine kompletten Angaben ... 4. AVAD betrifft nur aktive Vertriebler von Finanzprodukten -- Tippgeber haben damit gar nichts zu tun !!

Auf ein Szenario kannst du dich schonmal einstellen: Sollte dein Freund - wie ich vermute - keinen Erfolg bei diesem Strukkivertrieb haben, wird man sich an dich halten ... moralisch in die Pflicht nehmen, nennen die das .... "Sie können ihrem Freund den Job retten" ... oder so ähnlich !! .... Viel Spaß - und Grüße vom querkopf

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VORSICHT!!!!!!!!!!!!!! Je nach Vertragskonstrukt kann eine erneute Einzahlung dazu führen, dass der ganze Vertrag steuerschädlich wird, das bedeutet, auch wenn der Vertrag z.B. vor 2005 abgeschlossen ist, und damit eine Kapitalauszahlung zum Ablauf eigentlich steuerfrei ist (12 Jahre Laufzeit vorausgesetzt) kann der Vertrag durch eine neue Einzahlung steuerrechtlich als Neuvertrag eingestuft werden, und damit ist die Steuerfreiheit bei Auszahlung futsch --- also: Rücksprache mit der Versicherung halten - die klären dich auf !! .. Grüße vom Querkopf

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Hhmm... schwierige Frage, weil nicht eindeutig zu beantworten !! Einerseits gibt es keine Pflicht des Vermieters, eine solche Bescheinigung auszustellen, andererseits bekommt man häufig keinen neuen Mietvertrag, wenn diese Bescheinigung nicht vorliegt !! In Anbetracht dieser Situation wird eine "angemessene" Aufwandsentschädigung zu vertreten sein.... über die Höhe gibt es keinerlei Richtlinien. Im Netz gibt es Muster für eine solche Bescheinigung, wenn man die unterschriftsreif dem Vermieter vorlegt, was hat er dann für einen Aufwand ...?? Andere Möglichkeit --- du gibst dem neuen Vermieter die Kontaktdaten des alten Vermieters, dann kann er sich direkt bei dem erkundigen ... klappt vielleicht auch im Einzelfall... Grüße vom Querkopf

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keine pauschale Aussage möglich !! Lass dich von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten, der rechnet das individuell aus !! Wie schon gesagt wurde - die Unterschiede sind enorm - es gibt Gesellschaften, die berücksichtigen den Minderjährigen überhaupt nicht ... allerdings ist die Prämie auch so schon idiotisch hoch ... :-) Andere nehmen teilweise bis über 80% Zuschlag... wieder andere behandeln männliche Minderjährige anders als weibliche .. usw !! .. Grüße vom Querkopf

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hier gibt es keine pauschal richtige Antwort... Es gibt unterschiedliche Tarife am Markt mit unterschiedlichen Bedingungen. Die besten Tarife leisten bei einer prognostizierten Berufsunfähigkeit von mindestens 3 Monaten, die schlechtesten erst ab einer Prognose von 3 Jahren !!! Wenn die Diagnose etwas länger dauert, zahlen aber immerhin fast alle rückwirkend ab Eintritt der Berufsunfähigkeit !! ... Grüße vom Querkopf

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Es gibt auch Tarife, bei denen das Nachprüfungsrecht seitens des Versicherers ausgeschlossen ist. Wer sich bei dieser Konstellation nicht selbst verweist (durch die Aufnahme einer anderen Beschäftigung) bekommt bis zum vertraglichen Ablauf des Vertrages seine BU-Leistung... Bei anderen Tarifvarianten hat die Gesellschaft ein Nachprüfungsrecht - in dem Fall nehmen die Gesellschaften das Recht auch wahr, könnte im Zweifel viel Geld sparen ... Grüße vom Querkopf

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