Im Grunde schätzt du die Geldanlage schon selbst richtig ein: Der Kauf von Kunst, Schmuck, Antiquitäten setzt Markt- und Fachkenntnisse voraus. Die Bewertung dieser Geldanlagen ist dem OttoNormalVerbraucher i.d.R. nicht möglich. Man sieht hier im Forum schon, wie schwer es ist, den aktuellen Goldpreis einzuschätzen. Wer in Schmuck etc. zur Geldanlage investiert, sollte auch auf das Geld verzichten können, da sie wie ein guter Wein erst über viele Jahre an Wert gewinnen - oder sich als Essig outen.

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Wer sagt, dass Gold völlig überteuert ist? Wie hat derjenige die Bewertung vorgenommen? Gold ist m.E. weiterhin eine Alternative zur Wertsicherung und nicht überteuert. Es ist nun mal nicht beliebig vermehrbar. Der Goldwert bemessen an unserm Fiat-Geld wird als teuer empfunden. Eine Investition in Bau-/oder Gartenland ist neben dem Goldkauf eine zusätzliche Möglichkeit, Geldwerte zu konservieren. Es ist allerdings nicht fungibel, nicht anonym, kosten- und pflichtenbehaftet. In - für uns unvorstellbaren - Krisenzeiten kann ein Wäldchen oder Garten das Auskommen verbessern. Gold sowie Grund&Boden sind "Versicherungen für den Ernstfall", die es nicht kostenfrei gibt. Aber welche Versicherung bekommt man geschenkt?

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Die Investition in einzelne Aktien ist nicht vom Einkommen abhängig. Wer in Einzeltitel investiert sollte unternehmerisch denken und handeln, denn es sind damit höhere Chancen aber auch Risiken verbunden. Kaufen und liegen lassen war gestern. Heute werden Stopp-Loss nachgezogen und die Investition immer wieder aufs neue überprüft. Das eingesetzte Kapital sollte man als "Spielgeld" abschreiben können. Ohne damit sagen zu wollen: Aktienhandel ist Zockerei. Es lohnt sich m.E. schon ab 500 EUR in Einzeltitel zu gehen. Ich würde u.a. auf die Dividendenhöhe achten. Mit der Zeit können sich einige gut gestreute Einzelpositionen ergeben. Aktienhandel hat viel mit der eigenen Psyche zu tun. Es gibt z.B. am Anfang Hemmschwellen bzgl. Verkauf mit Verlust und dem "Laufenlassen" von Gewinnen. Wenn der Schlaf über längere Zeit gestört ist, sollte man ruhigere Investment-Fahrwasser suchen :)

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Zur Zeit läuft es prima. Mein Depot fing mit der Telekom-Aktie an - Danke Manfred! Bei 40DM verkaufte ich sie, nachdem sie sich eine gefühlte Unendlichkeit seitwärts bewegte. Es vergingen wenige Wochen und sie brach Richtung 100 DM aus. Ich ärgerte mit damals etwas über den entgangenen Gewinn. Heute habe ich noch Titel mit -93% und +250% im Depot. Lehrgeld muss man m.E. zahlen, solange unterm Strich auf lange Sicht ein Ertrag > Sparbuchverzinsung herauskommt. Das in Aktien investierte Geld sollte langfristig nicht benötigt werden, nicht geliehen sein, nicht die gesamten Ersparnisse sein. Ich freue mich jedes Jahr über die üppigen Dividenden und den ausgeschöpften Sparerfreibetrag. Meine Strategie: Gewinne und Verluste im Kalenderjahr realisieren, so dass 800 EUR herausspringen.

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Du kaufst dir ersteinmal "Der Crash kommt" von Max Otte (ullstein Verlag) für 8,95 EUR. Das Buch ist leicht verständlich, spannend wie ein Krimi und immer noch brandaktuell. Nebenbei stöberst du bei www.goldseiten.de. Hier stößt man auf interessante Nachrichten, die nicht in jeder Tageszeitung /-themensendung zu lesen und hören sind. Focus Money hat m.E. ebenfalls mutige und kritische Beiträge zur derzeitigen Finanzsituation. Anschließend weißt du, dass geldwertige Investmentfonds zu meiden sind und das in 20 Jahren keiner mehr von Rürup und Riester sprechen wird. Wenn du heute jemanden fragst, will auch keiner mehr in den 80igern Modern Talking gehört haben ;) Mein Tipp für die ersten 800 EUR: Aktien eines Goldminentitels! Sie sind aktuell unterbewertet.

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Kenne zwar keinen Fond, aber Lynas, Arafura Res., Molycorp und Commerce Res. sollten sich weiterhin nennenswert im Kurs entwickeln. Langfristig bleiben Seltene Erden ebenso wie Graphit, Silber, Molybdän... mit Potential.

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Stichwort Investition. Bei Investitionsrechnungen wird der Zeitfaktor berücksichtigt. Möglicherweise verdoppelt sich der Yuan-Kurs. Wenn dies jedoch erst in 20 Jahren ist, kannst du dir ausrechnen, welche Kaufkraft dein investiertes Geld zzgl. Gewinn noch hat. Sollte engegen aller Annahmen das Weltwährungssystem total zusammenbrechen (Yuan ist z.Z. an fallenden Dollar gekoppelt), dann gute Nacht Marie.

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In jedem Fall dieses Jahr noch die max. mögliche Sondertilgung fürs lfd. Darlehn leisten und Anfang nächsten Jahres gleich noch Mal. Durch den Zinseszinseffekt spart das ne Menge Zinslast. Dann stehen da noch einige Dividendentitel auf meinem Wunschzettel, die ich mir noch für mein Depot vorstellen könnte - Stockpicking. Für Gold und Silber ist es noch nicht zu spät. Den Rest aufs Tagesgeldkonto, um 2012 wieder eine Sondertilgung zu zahlen.

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Nach einem Kauf von Silbermünzen hatte ich mir mal die Mühe gemacht, den Verlust auszurechnen, den ich realisiert hätte, wenn ich sofort wieder verkauft hätte. Es waren 16%. Seitdem ist der Silberpreis um 12% gestiegen. Da ich langfristig von einer Silberpreisverdoppelung ausgehe und keine Not habe, kurzfristig verkaufen zu müssen, nehme ich die anfänglichen Buchverluste gerne in Kauf. Dafür bleiben mir die 25% Abgeltungssteuer erspart. Hier könnte man ja mal den Breakevenpoint ausrechnen, um wieviel Prozent die Silberinvestition steigen muss, um einer mit Abgeltungssteuer belasteten Investition überlegen zu sein.

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Standorte: http://www.gold-to-go.com/unternehmen/automatenstandorte/ Größte Einheit scheint 1 oz zu sein. Personalausweisscanner registriert Käufer, so dass vermutl. über 15T EUR die Geldwäsche(aufsichts)kammer wach wird.

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Das Lehrbuch sieht lt. Fischer`schen Verkehrsgleichung die Ursache in der Zunahme der Geldmenge oder durch eine Abnahme des Gütervolumens und unterscheidet: a) Nachfragesoginflation, b) Kostendruckinflation u. c) importierte Inflation. a) wünscht sich jede Regierung, weil wg. Nachfrage>Angebot die Preise und die Nachfrage nach Arbeitskräften erhöht wird. Höhere Arbeitskraftnachfrage zieht Lohnerhöhungen und wiederum eine höhere Nachfrage nach sich. Also steigende bzw. hohe Inflation und reales Wachstum. Zu b) Kostensteigerungen -> Angebotsrückgang -> Nachfrage>Angebot -> Preiserhöhungen <-> Lohnerhöhungen -> Kostensteigerungen. Hier ist das reale Wachstum tief/fallend. Zu c) Bspw. durch das System fester Wechselkurse kann eine Inflation von einem Land auf das andere übertragen werden. Im Fall a) sind profitieren Sachwerte vor Aktien und inflationsgesicherten Anleihen. Im Fall b) & c) sind inflationsgesicherte Anleihen vor Sachwerten & Obligationen. Gilt nicht für Hyperinflation und Währungsreform.

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Gute Frage, schwere Frage. Alle, bei denen wir uns das Heft aus der Hand nehmen lassen. Deutschland produziert überwiegend Güter für den Export. Der Herstellungskostendruck nimmt erfahrungsgemäß durch die asiatischen Mitbewerber zu. Um also wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen bei gleichbleibend hoher Qualität, innovative Produkte preislich attraktiv bleiben. Aber nicht nur die Rahmenbedingungen des Standorts D (bspw. Fachkräfte) entscheiden über das Mitspielen in der Weltliga. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen wird zunehmend spielentscheidend sein. Bestes Bsp. sind die sog. Seltenen Erden, die überwiegend in China gefördert werden. Sie sind zunehmend in HighTech-Produkten enthalten und machen Zukunftstechnologien erst möglich. Angeblich soll China die Fördermengen reduziert haben, um selbst Zeit zu gewinnen, damit sie technologisch aufholen können. Nickel, Silber, Eisenerz, Molybdän,... China kauft sich weltweit mit Dollars in Minenbetriebe ein.

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Ich würde kein Depot bei einer Hausbank eröffnen, weil ich keinen Cent auf die Empfehlung des Bankberaters geben würde ohne eigene Kenntnisse bzw. Recherche. Und die Kosten bei der Depotführung sowie für Kauf-/Verkauf sind i.d.R. höher. Desweiteren ist die Wahl des passenden Aktienfonds - in meinem Fall - vermutlich schwieriger als die eigene Auswahl von Aktientiteln. Im Depot sollten keine Banktitel mehr vertreten sein, sondern stattdessen ausgesuchte Gold- und Silberminen. Durch Dividenden und Verkäufe möglichst den 800EUR-Freibetrag ausschöpfen. Aktien beobachten bspw. mit www.spekunauten.de Viel Erfolg.

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Dies kann ich mir nicht vorstellen. Mit kurzfristiger Beschäftigung soll vermutl. eine "befristete Aushilfstätigkeit" gemeint sein, die lt. Gesetz 2 Monate oder 50 Tage im Jahr dauern darf. Ich würde dem Arbeitgeber vorschlagen, die vermutl. bereits bestehende geringfügige Beschäftigung zu beenden und eine befristete Aushilfstätigkeit zu beginnen. Diese kann ja aus Putz- und Bürotätigkeit bestehen. Im Anschluß kann die geringfügige Beschäftigung wieder angemeldet werden. Für den AG sollte der Aufwand der Ab- und Anmeldung kein Problem sein.

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100 EUR monatl. ist eine geringfügige Beschäftigung, d.h. 25 EUR zahlt der AG für dich in die Sozialkassen. Die Lohnsteuerkarte wird hier nicht benötigt.

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Learning by doing. Sicherlich kannst du parallel Trockenschwimmübungen mit einem Musterdepot bspw. bei www.spekunauten.de machen. Hier bekommt man Tipps für Einzeltitel und hört von Unternehmen, von denen man noch nie zuvor gehört hat. Das Auseinandersetzen mit einzelnen Unternehmen(szahlen) ist m.E. sinnvoller, als in einen Fond zu investieren. 1. gibt es fast mehr Fonds als AGs ;), so dass die Wahl nicht weniger schwer fällt, zweitens kauft man oft Unternehmen mit, die man gar nicht im Portfolio haben will. Bei 30 EUR Kauf- u. Verkaufskosten sind es bei Aktien im Wert von 1000 EUR 3%. Ein guter Fond kostet i.d.R. 5%. Lerne Wachstumsaktien und Dividendentitel kennen. Schaue dir den Dax30 und Euro Stoxx50 an. Unternehmen wie Telefonica zahlen in 2010 eine Dividende von 9%.

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Ich halte in Hinblick auf die kl. Ansparbeträge Silbermünzen trotz 7% MwSt und den bereits genannten An- und Verkaufspreisunterschieden als Notgroschenwährung (5% des Vermögens) für geeigneter. Silber hat m.E. z.Z. noch mehr Potential als Gold. Als Industriemetall ist es bspw. in der Elektronikindustrie nicht wegzudenken und gewinnt zunehmend an Bedeutung.

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Was heißt wertstabil, was heißt preisstabil? Den Preis der Edelmetalle bestimmen wie immer Angebot und Nachfrage. Das Angebot ist weniger durch Vorkommen als vielmehr durch Abbaukapazitäten der Minen beschränkt. Die EZB und FED können theoretisch beliebig viel Buchgeld ins System pumpen. Der Wert der Edelmetalle ist relativ stabil, ihr Preis zunehmend steigend. Umgekehrt bleibt m.E. der Wert rel. konstant selbst bei fallenden Preisen. Der Wert des Geldes nimmt mit zunehmender Menge und rel. konstanter Produktivität der Weltwirtschaft ab. Edelmetalle sehe ich als Gefriergut. Mit ihnen kann man ein Teil seines nicht benötigten Vermögens langfristig "einfrieren".

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Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Also Glückwunsch zu deinem Entschluß. Aktien sollten mit langfristigem Anlagehorizont gekauft werden. Wenn man dann noch eine Länder-/Branchenstreuung berücksichtigt und konservative Titel bevorzugt, ist das Risiko geringer. Mit einem Fond würde ich nicht anfangen: Langweilig, Auswahl schwierig, weil er aus einer Vielzahl von Unternehmen besteht, mit denen du dich beschäftigen müsstest. Mit 5-prozentigen Dividendentiteln kann man schon mit 16000 EUR seinen Sparerfreibetrag voll ausschöpfen. Meine Einstiegsaktie war - na klar, die T-Aktie.

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Es gibt andere Wege Kapital zu bilden- gerade in Zeiten mit Inflationsängsten. Wer versteht schon die Tarifkonstruktionen der Bausparkassen als OttoNormalVerbraucher? http://www.finanzfrage.net/frage/bausparvertrag-noch-zeitgemaess-welche-alternativen-gibt-es mit Video von PlusMinus

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