Geldanlage in Wertgegenstände (alternative/kreative Anlagen)

3 Antworten

Kunstgegenstände sind subjektiv und im Wert stark von der Marktlage abhängig. Schmuck und Uhren fallen insbesondere in diese Kategorie.

Schaut man sich die Versteigerungsergebnisse bei Auktionshäusern an, so kommen eigentlich nur Objekte mit mind. sechsstelligen Werten in Frage, denn alles andere hat nicht wirklich einen größeren Markt. Damit dürfte es jedoch als Einzelinvestition für einen Kleinanleger zu riskant sein.

Ich würde Briefmarken (vor 1970), Münzen (alle möglichen) und ggf. Porzellan (Alter > 150 Jahre) in Betracht ziehen. Hierfür gibt es einen liquideren Markt.

Im Grunde schätzt du die Geldanlage schon selbst richtig ein: Der Kauf von Kunst, Schmuck, Antiquitäten setzt Markt- und Fachkenntnisse voraus. Die Bewertung dieser Geldanlagen ist dem OttoNormalVerbraucher i.d.R. nicht möglich. Man sieht hier im Forum schon, wie schwer es ist, den aktuellen Goldpreis einzuschätzen. Wer in Schmuck etc. zur Geldanlage investiert, sollte auch auf das Geld verzichten können, da sie wie ein guter Wein erst über viele Jahre an Wert gewinnen - oder sich als Essig outen.

Ich habe mir vor drei Jahren ein 1997er Mercedes-Benz E220 Cabrio aus der Final Edition gekauft für 17500 EUR. Bin seitdem 20.000 Km gefahren, nach neustem Gutachten ist das gute Stück jetzt 21.000 EUR wert. Meintest Du sowas?

Von Uhren und Schmuck verstehe ich nichts, geht bestimmt auch, wenn man Ahnung hat und zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle den richtigen Verkäufer trifft.

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