Antworten von Kevin1905

  • Schufa wegen nicht bezahlter Autoversicherung?
    Antwort · · 18

    Ich hasse es wenn Menschen nicht in der Lage sind Absätze zu setzen.

    1. Du bist Versicherungsnehmer. Du bist dafür verantwortlich der Versicherung die Beiträge zu zahlen bis zu dem Tag an dem eine Kündigung wirksam wird.
    2. Wie du das mit deinem Vater arrangierst ist dein Bier, nicht das der Versicherung (Innenverhältnis).
    3. Wenn du kündigst, musst du nachweisen können, dass die Kündigung zugestellt wurde, wenn du das nicht kannst, weil du dir die 1,80 € für das Einschreiben gespart hast, dein Pech.
    4. Werden die Beiträge nicht bezahlt, wird der Wagen zwangsstillgelegt. Kosten trägt dann erstmal der Halter.
    5. Ein negativer Schufa-Eintrag bedingt deiner (konkludenten) Zustimmung oder der gerichtlichen Feststellung der Schuld. Vorgerichtliche Einträge unterliegen strengen Voraussetzungen (Fällig, Verzug, Unbestritten, Schufa-Klausel bei Vertragsschluss bestätigt, in der Mahnung daraud hingewiesen, etc.)
  • Wie soll ich 40.000€ für ca. 10 Jahre anlegen? Kann ich mein bestehendes Portfolio noch verbessern?
    Antwort · · 115

    Das ist erstmal nur eine Portfolio Auflistung.

    Wenn du schon konkret ein Enddatum festlegst zu dem du ganz sicher das Geld verwenden willst, sind Wertpapiere, insbesondere Einzelaktien nicht unbedingt so mega sinnvoll.

    Soll denn dort noch regelmäßig Geld zufließen oder nur das was drin ist arbeiten?

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    Kommentar von buenavida ,

    es soll kein Geld zufliessen, es sei denn ich gewinne unerwartet im Lotto.

  • Fondsgebundene Rentenversicherung vorzeitig kündigen?
    Antwort · · 46

    Mir ist zwar klar, dass es sich noch um einen steuerfreien Vertrag handelt

    Nicht wenn du ihn verrenten lässt, nur bei einmaliger Auszahlung.

    jedoch habe ich den Eindruck, dass die Verwaltungskosten derart hoch sind, dass die Renditen dadurch aufgefressen werden.

    Die tatsächliche Rendite (interner Zinsfuß) lässt sich ausrechnen. Bevor du irgendwas machst würde ich das erstmal tun.

    Ich glaube auch, dass du den Zinseszins nicht ganz verstanden hast. Selbst wenn die Verwaltungskosten konstant sind, so wird der Sparanteil jedes Jahr größer und die Summe die im Fonds investiert ist und Rendite erwirtschaften kann.

    Rentenversicherung sind nur dann renditetechnisch interessant, wenn die Laufzeit entsprechend lang ist. Die ersten 5 bis 15 Jahre sieht man nicht viel davon.

    Was soll ich machen? Rausgehen und von dem ersparten Geld lieber direkt in Dividendentitel gehen?

    Der Nachteil ist, dass die Dividenden versteuert werden müssten. Innerhalb der Versicherung sind jedoch alle Dividenden oder Kursgewinne steuerfrei, bis der Spaß realisiert wird.

    Ich würde dir also raten mal die tatsächliche Rendite auszurechnen und ggf. den Fonds zu wechseln, wenn der zu teuer ist oder schlecht performt aber nicht kündigen bevor du alle Optionen abgewogen hast.

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    Kommentar von Fondsi ,

    Der Begriff "Zinseszins" ist alleine schon deshalb obsolet, weil die Rentenversicherung in einen reinen Aktienfonds investiert. Die Dividenden kommen dem Fondsvermögen zugute, und — ich vermute, dass das analog einem Aktienfonds bei der Versicherung ähnlich läuft — die anfallenden Verwaltungsgebühren werden prozentual auf die Höhe meines Fondsvermögens bezogen. Nun stellt sich die Frage, wie hoch die Verwaltungsgebühren sind. Guter Tipp — ich werde da mal nachhaken. In den Versicherungsunterlagen schweigt man sich darüber aus. Die Risikokosten für die Todesfallabsicherung dürften langsam ja bezahlt sein. Auch ein guter Tipp von Euch, dass ich mal überschlägig die interne Rendite der letzten ein, zwei, drei Jahre berechne, unter Abgleich mit der Wertentwicklung des EuroStoxx 50.

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Der Begriff "Zinseszins" ist alleine schon deshalb obsolet, weil die Rentenversicherung in einen reinen Aktienfonds investiert

    Es geht um den Effekt, dass zugeflossene Gewinne reinvestiert werden und das jährlich gesteigerte Kapital immer wieder an der Wertentwicklung teilnimmt.

    Die Dividenden kommen dem Fondsvermögen zugute, und — ich vermute, dass das analog einem Aktienfonds bei der Versicherung ähnlich läuft

    Das kommt ein bisschen auf die Konstruktion an (Garantieanteile oder nicht, etc.). Grundsätzlich aber ja.

    die anfallenden Verwaltungsgebühren werden prozentual auf die Höhe meines Fondsvermögens bezogen.

    Meinst du die Gebühren des Fonds oder der Versicherung? Die der Versicherung sind beitragsabhängig, nicht vom Vermögen im Fonds.

    Die Risikokosten für die Todesfallabsicherung dürften langsam ja bezahlt sein.

    Wenn das Ding eine feste Todesfallleistung hat, scheint es sich ehr um eine Lebens- als um eine Rentenversicherung zu handeln. Zumeist wir bei einer RV im Todefall vor R.B. nur das Deckungskapital bzw. die eingezahlten Beiträge ausbezahlt.

    Auch ein guter Tipp von Euch, dass ich mal überschlägig die interne Rendite der letzten ein, zwei, drei Jahre berechne, unter Abgleich mit der Wertentwicklung des EuroStoxx 50.

    Das macht ja nur Sinn, wenn der Eurostoxx 50 die Benchmark des Fonds ist ansonsten vergleichst du Äpfel mit Birnen.

  • Riester nutzlos?
    Antwort · · 67

    und man ja auch nix guted mehr von der Riester hört...

    Das ist ein behindertes Argument. Nur wenn jemand mit Ahnung von der Materie deinen Vertrag durchgesehen hat kann man bewerten ob der sinnvoll ist oder nicht.

    Am Ende des Tages ist eine schlechte zusätzliche Altersvorsorge besser als gar keine. Am besten wäre eine gute die zu dir passt. Also bevor du mir der Kündigung ein Verlustgeschäft realisierst, hol dir doch einen Expertenrat.

    Wird bei dem angesparten das geld automatisch die Zuschüsse vom Staat
    abgezogen oder bekomm ich da noch ein saftigen brief vom Finanzamt?

    Sowohl als auch. Die Zulagen werden vom Anbieter aus dem Vertrag gezogen und an die ZfA überwiesen, das Finanzamt hätte aber gerne noch die Erträge nachversteuert.

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von Gecko33 ,

    Wichtigste Aussage...eine schlechte zusätzliche ist besser als gar keine, absolut richtig! Welche Riester Variante hast du denn? Du kannst in eine andere wechseln, die dir vllt besser gefällt. Kosten hierbei sind meistens überschaubar.

  • Infos zu Risikolebensversicherung gesucht?
    Antwort · · 28

    wer von euch hat eine Risikolebensversicherung?

    Ich nicht, weil ich keine Hiterbliebenen habe, die durch meinen Tod in finanzielle Nöte geraten würden.

    Allerdings haben einige meiner Kunden diese.

    Lohnt sich das?

    Wenn du Menschen hast, die durch dein Ableben in finanzielle Nöte geraten würden, durchaus.

    Für die versicherte Person lohnt es sich nie, denn die muss ja sterben, damit der Leistungsfall eintritt.

    Die restlichen Fragen sind uninteressant, da für die RLV Einstiegsalter, Gesundheitszustand, Beruf, etc. beitragsrelevant sind. Es macht also nicht viel Sinn dich hier mit anderen zu vergleichen, da diese eben in genannten Faktoren abweichen können.

    Wenn du meinst Bedarf zu haben, lass diesen doch bei einem Maklerkollegen ermitteln.

  • E-mail von Inkassounternehmen?
    Antwort · · 29

    Du hast keine Ware bekommen, also schuldest du auch kein Geld und in der Schufa haben die auch nichts verloren. Ganz einfache Kiste.

    Das darfst du den Vollpfosten auch gerne so mitteilen, am besten noch negative Feststellungsklage androhen.

    Lass die Emotionen weg, die bringen dich hier nicht weiter. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber.

  • Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?
    Antwort · · 49

    Als Werkstudentin hast du keine Verdienstgrenze.

    Also schau dass du genug Stunden hast um auf 600,- € oder mehr zu kommen und gut ist.

    Meine Exfreundin hatte für eine Teilzeitstelle als Werkstudenten einst 2.500,- € Brutto im Monat bekommen, was glaubst du was da Netto hängen blieb...

    Außer für Minijobs, gilt als Verdienstgrenze der Familienversicherung 1/7 der Bezugsgröße.

    2.975,- € / 7 = 425,- €.

  • Private Rentenversicherung weiterführen sinnvoll?
    Antwort · · 54

    Laufen lassen.

    Alles was man neu abschließen könnte, käme ohne Garantie und wäre entweder Fondsprodukt oder Indexbasiert.

    Theoretisch ist es zwar möglich damit höhere Renditen zu erzielen aber 15 Jahre Beitragszahlung dürften schwer aufzuholen sein.

  • BAV nur manchmal steuer- und sozialversicherungsfrei?
    Antwort · · 25

    Die bAV, sofern nach § 3, Nr. 63 EStG abgeschlossen ist steuer- und sozialversicherungsfrei in den Beiträgen, da diese vom Brutto bespart wird und selbiges in Folge der Entgeltumwandlung reduziert wird.

    Das Elterngeld bemisst sich anhand eines vom Brutto errechneten fiktiven Nettoeinkommens, ist aber selbst steuerfrei, unterliegt jedoch dem Progressionsvorbehalt.

    Warum die bAV unverändert weiterläuft, wenn du keinen Arbeitslohn beziehst, ist mir schleierhaft...

  • Fragen zur Erwerbsminderungsrente?
    Antwort · · 96


    Ich habe gelesen, dass man vor 1961 geboren sein muss, um die EM-Rente zu bekommen?

    Nein. Für vor dem 02.01.1961 geborene Menschen gibt es sog. Bestandsschutz. Diese können noch eine Rente wegen Berufs- oder Erwersbunfähigkeit bekommen (§ 240 SGB VI).

    Für alle anderen gilt die abgespeckte Erwerbsminderungsrente, die nicht den zuletzt ausgeübten oder erlernten Beruf bersückichtigt sondern allein das Restleistungsvermögen am allgemeinen Arbeitsmarkt (§ 43 SGB VI).

    Die Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos ist Privatsache.


    In der Renteninformation ist ein montlicher Betrag bei voller
    Erwerbsunfähigkeit aufgeführt. Verändert sich dieser zum Zeitpunkt des
    normalen Renteneintrittsalters mit 67 Jahren oder bleibt der Betrag,
    abgesehen von Rentenerhöhungen, gleich?

    Er wird nicht geringer, aber sehr viel höher wird er auch nicht werden.

    EM-Rente wird berechnet als "Was wäre wenn abzgl. Abschlag".

  • Riester-Rente abschließen - gute Wahl?
    Antwort · · 65

    Hast du nur auf Riester geschaut oder wurden auch andere Modelle erörtert, z.B. eine bAV?

    Es gab eine Bedarfsanalyse und einen Schichtenvergleich?

    Alle 5 Antworten
    Kommentar von hotthunder ,

    Ja, eine Bedarfsanalyse wurde durchgeführt. Eine bAV ist laut meiner Beraterin gegenüber einer Riester-Rente für mich als u 50 jährigem nicht besonders empfehlenswert. Grund: Es fallen keine Beiträge für Kranken- Pflegeversicherung an. Außerdem ist sie unabhängig vom AG. Sie ist auch an Dritte vererbbar im Gegensatz zur bAV.

  • Alle 4 Antworten
    Kommentar von Privatier59 ,

    Bei nicht ermittelbarem Aufenthaltsort könnte durch öffentliche Zustellung zugestellt worden sein.

    Kommentar von Kevin1905 ,

    Nicht im gerichtlichen Mahnverfahren, das geht nur bei einer Klage.

    Kommentar von Privatier59 ,

    Das stimmt. Durch den Zusatz des Fragestellers sind solche Spekulationen aber inzwischen obsolet. Was auch immer da zugestellt worden ist, würde dem Bruder zugestellt. 

    Kommentar von Privatier59 ,

    Wurde

  • Lohnt sich der Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung (als Pflegezusatzversicherung) in jüngerem Alter?
    Antwort · · 14

    Sollte man bei normaler Gesundheit so etwas unbedingt haben?

    Was sollte man denn stattdessen tun?

    Warten bis man 50 ist, der Vertrag das dreifache kostet und man, wenn man Pech hat gar keinen mehr bekommt (Pflege-Bahr außen vor) aufgrund einer Vorerkrankung?

    Höheres durchschnittliches Lebensalter verlängert statistisch die Zeit, die Menschen in Pflegebedürftigkeit verbringen werden. Man kann natürlich auch durch Unfall oder Krankheit in jüngeren Jahren pflegebedürftig werden.

    Ab welchem Alter macht ein Abschluss Sinn, gibt es da Erfahrungswerte?

    Sobald, die etwas naheliegenderen Risiken BUV und Krankentagegeld abgehakt sind.

    Ich hab meine eigene mit Mitte 20 abgeschlossen hat mich 158,- € pro Jahr gekostet bis Anfang diesen Jahres wo es erstmalig teurer geworden ist aufgrund der Pflegereform seitens der Bundesregierung.

    Kostet mich aktuell etwa 245,- € im Jahr für annähernd 3.000,- € Leistung bei vollstationärer Pflege. Werde dieses Jahr 33.

    Dafür zahlt man im Laufe der Zeit viel Geld welches auch in eine Altersvorsorge fließen könnte.

    20,- € x 12 Monate x 45 Jahre = 10.800,- €.

    Für mich sind 10.000,- € kaum mehr als ein Monatsnetto, für den normalen Arbeitnehmer sind es äquivalent etwa 1,5 - 2 Jahre Geld weglegen.

    Das Problem ist nur, dir scheint nicht ganz klar zu sein, wie viel Pflege kostet und wie wenig der Staat zahlt (gesetzliche bzw. private Pflegepflichtversicherung). Das sind maximal etwa 50% Deckung der tatsächlichen Kosten. Den Rest trägst du selbst bzw. Angehörige in gerader Linie.

    Es gibt nichts so vermögensvernichtendes wie eine längerfristige Pflege. Innerhalb von 5 Jahren kann diese 6-stellige Vermögenswerte verbrennen.

    Ferner lässt sich von 20 bis 25,- € im Monat, die so ein Vertrag kostet, schwerlich eine sinnvolle Altersvorsorge bauen. Selbst bei 45 Jahren Laufzeit und extrem guter Wertentwicklung entsprächen 25,- € Beitrag maximal etwa 150,- € Rente (brutto).

  • Ich bekomme ab 1. März Altersrente wegen langjähriger Mitgliedschaft. Habe aber noch einen Riestervertrag. Bin ich jetzt auch noch prämienberechtigt?
    Antwort · · 11

    Wer Altersrente bezieht kann keine Zulagen bekommen. Da du aber in 2017 mind. 1 Tag die Voraussetzungen erfüllt hattest, bekommst du für 2017 die Zulage letztmalig.

    Du kannst den Vertrag abrufen und jetzt eine Rente oder Teilauszahlung bekommen. Die wäre natürlich geringer, als wenn du bis zum regulären Ende der Beitragszahlung weiter eingezahlt hättest.

    Alternativ kannst du auch so lange beitragsfreistellen oder weiter einzahlen ohne Zulagen ab 2018.