Private vs. gesetztliche Krankenversicherung?

Liebe Community,

ich konnte nach einiger Recherche im Forum leider keine Antwort auf meine Frage finden. Thema ist auch etwas individuell, muss jedoch wohl überlegt sein.

Ich (ledig, 29 Jahre, gesund, noch keine Kinder) überlege einen Wechsel in eine private Krankenversicherung. Gewiss etwas blauäugig überlege ich den Wechsel rein aus finanziellen Gesichtspunkten. Klar, die Leistung bei einer PKV mag besser sein, ist mir in erster Linie bei unserem doch sehr guten Gesundheitssystem nicht prio 1.Nennen wir es ein willkommenes Extra.

Aktuell ist die PKV mit einem von mir ausgewählten Tarif je nach Inanspruchnahme von Leistungen pro Jahr mindestens 1300 EUR maximal 2300 EUR günstiger. Mit Kindern kippt das ganze Konstrukt, wenn man in diesem Tarif 120 EUR pro Kind rechnet. Zudem werden die Beiträge im Alter teurer und keiner kann sagen wie viel.

Meine Freundin ist leider nicht verbeamtet, angestellt, jedoch ggf. irgendwann mal selbständig, ich bin der Hauptverdiener. Somit würden Kinder bei mir mitversichert sein. Damit lassen wir uns jedoch noch 5-10 Jahre Zeit.

Ich habe gehört, dass man mit 55 Jahren in den Basis Tarif wechseln kann, welcher analog den Beiträgen und den Leistungen der GKV ist. Zudem habe ich gehört, dass man bei einem Verdienstausfall, bzw. einem Verdienst unter der Bemessungsgrenze aus der PKV in die GKV wechseln kann. Dies trifft meiner Information auch bei einem Sabatical zu. Ich kann mir das ehrlicherweise nicht vorstellen, bzw. keiner kann mir die Sicherheit geben, dass dem auch in Zukunft so ist. Oder kennt da wer ein geltendes Recht dazu?

Vielen Dank vorab für einige Tipps!

krankenkasse, PKV, private krankenversicherung, Versicherung
5 Antworten