Dort wo der Schuldner seinen Wohnsitz hat, der für diesen Bezirk zuständige Gerichtsvollzieher ist für deinen Vollstreckungsauftrag zuständig. Du kannst bei dem Amtsgericht anrufen, das ebenfalls zuständig ist für den Wohnort des Schuldners und dort den zuständigen Gerichtsvollzieher erfragen.

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Ja, es gibt eine Verjährungsfrist, die zu beachten ist. Die Verjährung beginnt mit der Auflösung des Verlöbnisses. Es gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren, die aber nicht am Ende des Jahres beginnt, sondern eben mit dem Zugang der Auflösungs- oder Rücktrittserklärung.

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Am besten im gegenseitigen Einvernehmen mit dem Mieter. Wenn er dann nicht mitmacht, ein einseitiges Mieterhöhungsberlangen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete schriftlich vornehmen. Dabei sind auch strenge Formvorschriften zu beachten; daher am besten sich noch kundig machen bei einem Anwalt oder am besten ihm gleich selbst die Erhöhung vornehmen lassen.

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Das ist ein sogenanntes Negativtestament, das zulässig ist. Der Erblasser kann neben einem Verwandten auch den Ehegatten oder den Lebenspartner von der gesetzlichen Erbfolge ausschließen, ohne dass er einen Erben einsetzt, § 1938 BGB. Der Ausschluss führt zur gesetzlichen Erfolge der übrigen gesetzlichen Berechtigten ohne den Ausgeschlossenen. Ihr Anteil erhöht sich dadurch entsprechend.

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Du sprichst von eheänlicher Gemeinschaft, also von keiner Ehe. Sie ist besser geschützt durch die Hausratsordnung. In deinem Fall gehts somit nur einvernehmlich, ansonsten wirds problematisch, weil die Hausratsauseinandersetzung nicht geregelt ist.

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So einen Fall hatte ich schon einmal. Wenn du keinen Vertrag hast, in dem die Doppeltätigkeit ausdrücklich untersagt ist, dann darf der Makler grundsätzlich auf beiden Seiten tätig werden. Er ist dann aber zu strengster Neutralität verpflichtet. In diesem Fall kann er auch die Provision von Käufer und Verkäufer verlangen.

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Man kann jede Schuld sichern, durch Sicherungsübereignung, Verpfändung, Bürgschaft usw. Nur ich verstehe nicht ganz. Du willst eine Anzahlung absichern. Aber die Anzahlung ist ja eine Sicherheit für dich, also keine Schuld von dir, die zu sichern ist. Du willst somit praktisch die Sicherheit deines Geschäftspartners, weil er es so will, nochmals für ihn absichern, dass er also schlimmstenfalls seine Anzahlung wieder zurückerhält. Das ist mir neu, ist aber sicher zu machen bzw. abzusichern, wenn es der Kunde so will.

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Das Testament kannst du auch eigenhändig schreiben und unterschreiben. Du brauchst dazu keinen Notar. Sollte es umfangreicher zu gestalten sein oder andere gleich in Nachlassregelung mit einbezogen werden, dann solltest oder musst du zum Notar. Der rechnet nach Wert des Nachlasses ab. Ist aber nicht so teuer, wie man oft denkt. Frag sicherheitshalber vorher bei ihm nach, was es kostet.

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Ein Unterhaltsverzicht geht nur für die Eheleute nach Scheidung. Das gilt nicht für das Getrenntleben und für den Kindesunterhalt. Denn hiernach kann für die Zukunft auf Unterhalt nicht verzichtet werden. Nach der Scheidung ist ein Unterhaltsverzicht formfrei. Vor der Scheidung bedarf die Vereinbarung der notariellen Beurkundung.

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Genau dasselbe ist mir auch schon passiert. Das Wichtigste ist, dass du sofort bei der Polizei eine Strafanzeige stellst. Die ermittelt dann den Fahrer. Sollte die Polizei wirklich erfolglos bleiben und du keine Vollkasko haben, mußt du leider selber für den Schaden aufkommen.

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In solchen Sozialrechtsangelegenheiten mit der Rentenversicherung solltest du unbedingt einen Rentenberater oder einen Rechtsanwalt aufsuchen. Wichtig ist nur in diesen Sachen, dass du keine Fristen versäumst. Schließlich sind die meistens dieser Bescheide der Deutschen Rentenversicherung am Ende immer mit einer stereotypen Rechtsbehelfsbelehrung versehen, so dass, wenn alles auch sehr kompliziert für dich ist, was ich verstehe, es für dich wenigstens einfach ist, die regelmäßige Einspruchsfrist von 1 Monat ab Zustellung des Bescheides einzuhalten. Danach hättest du ausreichend Zeit, die Rentenversicherung um genauere Auskunft zu ersuchen, bevor du den Einspruch begründest bzw. dein Rechtsanwalt, was das beste wäre.

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