Für die Berechnung der Erbschaftssteuer werden die Kurse zum Zeitpunkt des Erbfalls herangezogen, denn auf Basis dieser errechnet sich das Gesamtvolumen zu Zeitpunkt des Todes. Dabei spielt es dann auch keine Rolle, ob die Wertpapiere zum Zeitpunkt der tatsächlichen Übertragung über oder unter dem Wert zum Erbzeitpunkt notieren. Abgeltungssteuer kann da noch nicht abgerechnet werden, denn diese fällt erst beim Verkauf der Wertpapiere an und da man als Erbe in die Rechte und Pflichten des Erblassers eintritt muss man diese dann auch bezahlen.

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Atien verkauf von Norwegian air Shuttle während Revers Split. Ist es möglich, mehr Geld zu vieleren als eingesetzt wurde?

Hallo,

nach einem hohen Kurssprung habe ich meine Aktien von Norwegian Air Shuttle verkauft. Habe später festgestellt, dass es sich dabei um einen Reverse Split handelt. Von der Bank gab es keinerlei Info hierzu.

In meinem Aktiendepot war noch die alte Stückzahl von 40.000 Sück angezeigt, diese habe ich dann für 4,35 € verkauft. Ich hätte ja dann nur noch 400 haben dürfen. Habe also mehr verkauft, als ich im Depot(40.000/100= 400) hatte. Der Verkauf war um diese Zeit noch nicht von der Bank gespeert.

Die Bank hat den Verkauf NICHT stoniert. Ich hatte dann einen Minusbestand von 39.600 Aktien in meinem Depot. Einige Tage später hat die Bank 39.600 Stück für 5,80 € gekauft, ohne mich in Kenntnis zu setzen. Also hatte ich ein Geldminus von knap 60.000 €. 3 Wochen später erhielt ich eine Nachricht. Die Bank übeweise mir 50% also ca 30.000€ aus Kulanz. Jezt habe ich einen Minus Geldbetrag von 30.000€.

Darf die Bank so handeln??

Andere Banken haben bei dem gleichen Sachverhalt am selben Tag, den Kopletten Verkauf stoniert.

Ist es möglich, dass man bei einen normalen Aktien Depot mehr Geld verlieren kann, als das eingesetzte Kapital wert ist?

Sind nicht ungedeckte Leerverkäufe in Deutschland verboten?

Gibt es eine Rechtsgrundlage, das die Bank nicht so handeln darf.

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Ich bedanke mich schon einmal im Vorfeld.

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Wie ich Dir schon geschrieben hatte, würde ich auf Grund der Beträge einen Anwalt anfragen. Der kann Dir da ehesten Helfen, wie die Rechtsgrundlage da ist.

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leider schreibst Du nicht genau um welche Aktie es sich handelt, denn Norwegian gibt es viele, ist als wenn Du schreiben würdest: "Die Deutsche Aktie". Ich gehe mal davon aus, dass es die Norwegian air Shuttle ist, denn die hatte gerade einen Reverse Split.

Viele Möglichkeiten hast Du nicht, denn wenn keine Beratung erfolgt ist, musst Du Dich selber um die Hintergrundinformationen, Gründe für Kursveränderung etc. kümmern. Dass Du nicht gewusst hast, dass die starke positive Kursveränderung von einem Reverssplit stammt (und diversen anderen Dinge, wie zB Kapitalerhöhung etc.) und Du nur wegen des vermeintlichen Kurssprung verkaufst hast, kann der Bank nicht angekreidet werden. Immer nach dem Motto "Nicht wissen, schützt nicht vor Strafe". Auch wenn systemseitig eventuell noch die falsche Aktienanzahl aufgeführt wurde, dann kann die Bank den Auftrag stornieren und Rückgängig machen, was sie ja auch gemacht hat. Dann werden natürlich die richtigen Daten eingespielt und Du bekommst die entsprechende neue Anzahl an Aktien eingebucht, die dann zum entsprechenden Kurs im Depot geführt werden.

Beispiel, die Aktie stand vor dem Split bei 0,065 Euro und Sprang dann auf 4,75 Euro. Was eigentlich toll aussieht, doch aus zB 1000 Aktien zu 0,065 wurden durch den Split 10 Aktien zu 4,75 bzw. 4,30 zum Börsenschluss. Somit hat sich der vermeintliche Gewinn ganz schnell in einen deutlichen Verlust gedreht, denn 4,30 entspricht auf Basis vor dem Split 0,043.

Mir stellt sich nun die Frage, welchen Verlust die Bank begleichen soll? Den kompletten, den Du erlitten hast? Wo liegt der Nachteil, den Du durch die Stornierung erlitten hast? Eine Wiederherstellung des Depots, wie vor dem Verkauf ist nicht möglich, da sich durch den Split die Aktienanzahl verändert und der Kurs auch.

Warum sollte man mit einem Aktiendepot nicht ins Minus gehen sollen? Wenn man solche Pleitewerte handelt, kann man sein komplett einsetzten Kapital verlieren.

Das Minus im Depot hat nichts mit Deiner Kreditwürdigkeit zu tun, denn Du schuldest niemanden Geld, es sei denn, Du hast die Investition auf Pump gemacht, doch das ist wohl eher nicht fall. Das Minus bedeutet nur, dass von Deinem Investmentfonds etwas weg ist.

Ich hoffe, dass Du Die Aktien nicht gleich nach der Wiedereinbuchung verkauft hast, denn seit dem hat sie eine ordentliche Performance hingelegt 4,30 auf 6,40 (Entspricht 0,064 vorm Split) oder in der Spitze lag sie sogar bei über 10. Somit hättest Du nach dem Split sogar ordentlich Gewinn auf Basis des Vor-Split-Kurses von 0,065 gemacht.

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Da wirst Du wohl nicht drumherum kommen es zu lesen. Lohnt sich übrigens, war eine der besten Schullektüren.

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Nein.
Je nach Bedingungen verlierst Du nur Deinen gesamten Einsatz oder einen Teil davon. Es gibt nämlich KOs, bei denen die Barriere und der Strike (Basispreis) sich unterscheiden. dann bekommt man, sobald der Basiswert die Barriere erreicht, die Differenz zwischen Barriere und Basispreis bezahlt.
Es gibt keine Nachschusspflichten.

Allerdings würde ich als Neuling nicht unbedingt gleich mit KOs handeln, denn diese sind sehr risikoreich und da bedarf es Erfahrung. Nicht ohne Grunde benötigt man dafür eine Termingeschäftsfähigkeit.

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Den klassischen Zinseszins gibt es Investmentfonds nicht.

Die Gewinn, die im Fonds erzielt werden, werden wieder investiert und es kommt zu keiner Ausschüttung und falls es kein thesaurierender Fonds ist, sondern ein ausschüttender, dann ist die Ausschüttung in den wenigsten Fällen am 1.1., sondern irgendwann unterm Jahr, wenn das Geschäftsjahr des Fonds vorbei ist und ein entsprechender Abschluss gemacht wurde. Auf dessen Basis dann eine Ausschüttung erfolgen kann. Einige Fonds schütten auch mehrmals unterjährig aus. Wann genau findest Du in den Fondsberichten.

Bei Deiner Berechnung musst Du auch darauf achten, dass, wenn Du am Jahresende 10% Gewinn auf die Gesamtsumme hast, der Fonds sich deutlich besser entwickelt haben müsste, denn erst ab Anfang Dezember fließen 120 Euro in die Performancebrechnung ein.

Der "Zinseszins" ist bereits im Kurs verrechnet. Du kannst es so sehen, dass der Ertrag aus dem Vorjahr im Folgejahr mit"verzinst" wird, weil der Vorjahresgewinn nicht ausgeschüttet wurde, somit ist die Basis für die "Zinsrechnung" im Folgejahr eine höhere und das addiert sich dann Jahr für Jahr. Du musst Dir aber auch bewusst sein, dass bei einer negativen Entwicklung des Fonds auch die negative Performance auf der höheren Basis berechnet wird und somit der "Zinseszins" auch negative Auswirkungen haben kann.

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Den Status als Schüler verlierst Du nicht durch ein Depot. Du kannst sogar so viele Depots haben wie Du möchtest.

Auch die Festanstellung bedeutet nicht, dass Du den Schülerstatus verlierst, solange es sich um eine entsprechende Beschäftigung handelt. Gibt ja genügend Schüler und Studenten die nebenbei in einer Festanstellung arbeiten und die sind dann trotzdem noch Schüler oder Studenten.

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Wenn Du eine Aktie kaufst, kaufst Du diese von irgendeinen Verkäufer. Die Kaufsumme geht somit an den Verkäufer. Daimler hat im Grunde nichts davon, also zumindest keinen Cashflow. Daimler würde nur Geld erhalten, wenn Sie die Aktie selber verkaufen würden.

Aktien sind generell kein Fremdkapital, sondern Eigenkapital und deshalb sind die Unternehmen an hohen Aktienkursen interessiert, denn ist der Aktienkurs höher, ist das Eigenkapital höher und somit der Wert des Unternehmens. Dies hat dann große Vorteile, wenn es um Investitionen geht, da die Kreditkonditionen bei einer hohen Eigenkapitalquote niedriger sind und gut kapitalisierte Unternehmen können auch Anleihen mit einen niedrigeren Kupon begeben, somit sinken die Finanzierungskosten. Ausserdem wäre eine mögliche Kapitalerhöhung bei hohen Kursen für das Unternehmen natürlich besser, weil dann mehr Geld ins Unternehmen fließen würde, wenn die neuen Aktien verkauft werden. Auch die Investitionsbereitschaft in das Unternehmen ist höher, wenn die Eigenkapitalquote hoch ist, da dann das Risiko vermeintlich geringer ist.

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Es gibt immer eine Geld- Brief-Spanne. Bei viel gehandelten Werte ist diese kleiner und bei Nebenwerte ist diese größer.

Zum einen liegt es daran, dass dies eine gewisse Marge bringt, an der Broker verdient und zum anderen (das ist der ausschlaggebendere Grund) ist das Ganze dem einfachen Gedanken des Kaufmanns geschuldet: Billig kaufen, teurer verkaufen. Man muss das aus der unterschiedlichen Sichtweise desjenigen sehen, der das Wertpapier hat und dem der es gerne hätte. Der Verkäufer möchte natürlich so viel wie möglich erzielen und der Käufer möchte so wenig wie möglich dafür zahlen. Deshalb ist Geldkurs (Kaufkurs) in der Regel höher als der Briefkurs (Verkaufskurs) und wie es auf dem Markt so ist, bestimmt das Angebot und die Nachfrage dann, ob irgendein Verkäufer bereit ist zum etwas günstigeren Geldkurs zu verkaufen (Gewinnverzicht) oder der Käufer ist so überzeugt vom Wert, dass er auch bereit ist dem aktuellen Angebot nachzukommen und den etwas höheren Briefkurs zu zahlen. Wenn keine der Parteien bereit ist, von Ihrer Preisvorstellung abzurücken und es auch sonst niemanden gibt, der da mitmacht, dann erfolgt kein Handel.

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Du sprichst von sicheren Investments und willst in Aktienfonds investieren? Wer Dir das empfohlen hat kennt sich nicht wirklich aus oder Deine Definition von „sicher“ ist eine andere als im Finanzgewerbe üblich.

Leider wird beim Marketing von ETFs oder besser gesagt von Indexfonds (fälschlicherweise immer mit ETF gleichgesetzt) sehr oft von sicheren Investments gesprochen, doch dies trifft nur in Bezug auf den zu Grunde liegenden Index zu, weil der ETF fast so gut ist wie der Index und somit diesbezüglich sicher ist, weil die Abeeichung zum Index sehr klein und somit sicher ist. Was aber die meisten dabei nicht beachten ist, dass so ein Index auch mal 40% fallen kann (Bsp. März 2020) und dann fällt auch der Indexfonds um 40% und das zeigt, dass ein Aktien-Indexfonds alles andere als sicher ist.

Normaler Weise sind sichere Investments zB Anleihen, Immobilien, wobei es auch hier keine 100% Sicherheit gibt. Selbst bei mündelsicheren Anlagen gibt es keine 100% Sicherheit.

Du musst Dir also erstmal klar werden, wie du für dich „sicher“ definierst und dann kannst Du Dir Gedanken über die ESG (Environment, Social, Governance) Konformität machen.

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Der genannte Deka Fonds ist nicht schlecht, doch es gibt bessere und vor allem günstigere.

Welche besser zu Deiner Strategie oder Deinem Vorhaben passen, kann man ohne persönliche Infos aber nicht sagen.

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Eine Kündigung des Dispos brauchst Du nicht zu befürchten. So Kunden wie Dich mögen die Banken.

Den BSV würde ich nicht deshalb kündigen, da dieser wohl noch recht neu ist und Du ne ordentliche Abschlussgebühr bezahlt hast. Falls da Vermögenswirksame Leistungen drauf gehen, wäre es wohl auch Prämieschädlich.

Ich würde schauen, ob Du nen Kleinkredit über die 2000 Euro bekommst oder 2x 1000, wobei der eine eine sehr kurze Laufzeit haben kann, da Du ja demnächst einen Tausender erhältst und somit diese Kredittranche schnell begleichen kannst. So sparst Du Zinsen und ein gewisses Zwangssparen ist Dir auferlegt, da du den Kredit in Raten zurückzahlen musst. So zahlst Du den Kredit dann Monat für Monat zurück und bei einer überschaubaren Laufzeit bist Du das Minusproblem recht schnell los.

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Das kann bei CFDs durchaus passieren, deshalb sind CFDs auch hochspekulative Investments. Denn bei CFDs wird ein Tauschgeschäft vereinbart und man handelt somit nicht direkt den Basiswert, sondern die Differenz zwischen dem Startkurs (Kauf) und der dann sich entwickelnden Differenz zwischen dem Startkurs und dem aktuellen Kurs.

Beispiel:

Basiswert zum Kaufzeitpunkt 100,00 / Margin zB 10%, also 10,00 Euro. Man muss also 10 Euro Sicherheitsleistung zahlen und erhält dafür rein virtuell den Basiswert.

Steigt jetzt der Basiswert auf 110, entspricht das einem Plus von 10%, der CFD steigt auch um 10,00 Euro (Differenz zum Startkurs), somit hat man auf Basis seiner Sicherheitsleistung 100% plus, denn zum Laufzeitende erhält man die Sicherheitsleistung zurück und die 10,00 Euro aus dem Differenzgeschäft. Wenn allerdings der Basiswert auf 90,00 fällt, fällt auch der CFD um 10,00 Euro und schon ist die Sicherheitsleistung von 10,00 Euro, die man gezahlt hat futsch, denn man muss die Differenz bezahlen. Sinkt der Kurs um weitere 10 Euro muss man nachschießen, da die Sicherheitsleistung nicht mehr ausreicht, um den CFD, der nun 20,00 Euro wert ist, zu begleichen. Dadurch hat man dann im Grunde die 10,00 Euro vom Anfang verloren und muss nochmals 10,00 Euro nachlegen. Man hat also 20,00 Euro investiert und trotzdem nichts, was dann einem Verlust von 200% auf Basis der Sicherheitsleistung vom Anfang entspricht.

Allerdings wurde gesetzlich beschlossen, dass es für Privatanleger keine Nachschusspflichten geben darf, deshalb haben viele CFD-Anbieter eingeführt, dass die Position automatisch geschlossen wird, sobald das Margin aufgebraucht ist. Dies ist zum einen ein Schutz für den Anleger, aber schon kurzfristige Ausschläge können dafür sorgen, dass die Position geschlossen wird und man den Verlust erleidet, obwohl der Kurs schon kurz nach dem Ausschlag wieder dort ist, wo man ihn gerne hätte.

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Laut Kundeninformationsblatt stimmen Deine Daten von 0,4 bzw. 0,2% TER, entweder hat justetf tiefergehende Informationen oder die auf der Seite sind einfach falsch.

Wenn ich die beiden Fonds übereinander lege, dann ergibt sich schon ein Unterschied. Der Xtracker hat in den letzten 5 Jahren 55,6% gemacht und der Ishares 57,02% (beides jeweils in Euro), also könnte ein Switch auf langfristige Sicht durchaus Sinn machen. Ich persönlich bevorzuge allerdings bei Investments in Richtung MSCI world den Xtracker auf den MSCI world momentum und wenn man den auf 5 Jahre anschaut, dann hat er 95,71% gemacht. Bei dem Unterschied macht es also durchaus auch Sinn nicht nur auf Kosten zu achten, sondern auch mal über den Tellerrand zu schauen und eventuell einen anderen Index als Basis zu wählen.

Fraglich ist allerdings, ob Du tatsächlich die 500 Euro weiterhin in nur einen Fonds ansparen möchtest. Bei der Ansparsumme könnte man auch in drei oder vier Fonds investieren und wenn man nach der Portfoliotheorie von Markowitz geht, sollte in der Tat zumindest ein bisschen was vom Rentenmarkt mit beigemischt werden. Ausserdem fehlt, wie auch schon angesprochen, eine gewisse höhere Gewichtung der Emerging Markets. Da der MSCI World sehr US-lastig ist, kann man diese Gewichtung nur über eine weitere Streuung der Sparrate erreichen.

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Theoretisch kannst Du einen Index kaufen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kaufst Du jede Aktie, die in dem Index ist. Dabei musst Du allerdings auf die genau Gewichtung im Index achten und diese permanent durch Käufe und Verkäufe anpassen. Schon das bedeutet einen riesen Aufwand an Zeit und Tradinggebühren und zum anderen wird das sehr kapitalintensiv, vor allem, wenn Du so einen Index wie den S&P 500 nachbilden möchtest. Die andere Möglichkeit wäre über Index-Futures den Index zu kaufen. Doch das ist für Privatanleger meist nicht möglich, da enorme Margings hinterlegt werden müssen, denn mit einem Future kaufst Du den Index nicht einmal, sondern 100 oder 1000 mal und wenn Du das jetzt beim S&P 500 ausrechnest kommst du da schnell auf einen Millionenbetrag.

Was Du nicht verwechseln darfst ist, das eine Indexzahl nicht in irgendeiner Währung geführt wird, sondern in Punkten. Deshalb kann man nicht sagen, dass 3700 Punkte gleich 3700 Euro oder USD sind.

Die Indexfondspreise sind von Fondsgesellschaft zu Fondsgesellschaft unterschiedlich, denn der Preis setzt sich aus dem Anlagevermögen und den bestehenden Fondsanteilen zusammen.

Noch zwei kleine Dinge am Rande:

Mehrzahl von Index ist Indizes.

Indexfonds ist nicht gleich ETF, denn auch ein aktiv gemanagter Fonds kann ein ETF sein, da ETF nichts anderes bedeutet wie Exchange Traded Fund, also ein börsengehandelter Fonds und sehr viele aktive Fonds sind auch börsengehandelt.

Bei großen Indizes ist es in der Tat so, dass Indexfonds langfristig 95% besser abschneiden als indexbezogene aktiv gemanagte Fonds, doch bei kleinen Indizes oder bestimmten Märkten oder Benchmarks kann ein aktiver Fonds durchaus auch langfristig besser abschneiden. Vor allem sollte man den Aussagen, dass Indexfonds sicher sind, keinen Glauben schenken, denn das gilt meist nur betreffend dem Trecking Error zum bezogenen Index, doch wenn der Index um 30% fällt, fällt der Fonds um ca. 30,3% (je nach Gebühr) und somit schlägt das volle Kursrisiko durch. Man sollte sich auch bewusst sein, dass man mit Indexfonds die Chance vergibt den Index zu schlagen, im Grunde ist man immer zu 100% schlechter als der Index. Wenn man gut recherchiert und die 5% aktiver Fonds findet, ist man sogar langfristig besser aufgestellt. Doch das bedeutet viel Aufwand und es ist halt auch nich garantiert, dass der aktive Fonds in der Zukunft weiterhin zu den 5% gehört.

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Hast Du in letzter Zeit Käufe und Verkäufe getätigt? Da kommt es immer zu Valuta Unterschieden. Verkaufs- bzw. Kaufdatum ist nicht gleich Valutadatum, da liegen meist zwei Arbeitstage dazwischen.

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Etf-Sparplan mit MSCI World Momentum Faktor?

Guten Tag,

ich würde gerne ein Etf Sparplan einrichten. Da ich vom Zinseszinseffekt profitieren will, kommen für mich nur thesaurierende ETF´s infrage. Zudem sollten die folgende Kriterien haben:

  • Größe: 100+ Millionen
  • gute TER/Tracking Difference (negativ wäre optimal)
  • Fonddomizil: Irland (optional: Luxemburg)
  • Broker: Trade Republik & Scalable Capital
  • kostenlos Besparbar

Momentan habe ich mein Geld sehr risikofreudig in die BvB Aktie gesteckt, da der BVB ein top Management hat, welches in den letzten Jahren sehr gut gewirtschaftet hat, und dadurch eine gute finanzielle Rücklage bilden konnte.

Zudem sieht die Zukunft sehr gut aus, da sie bald Spieler wie Sancho, Haaland verkaufen werden.

Auch ihre Jugendarbeit hinkt keineswegs hinterher, da sie Spielern wie Bellingham, Reyna, Moukoko viel Spielpraxis geben und diese dann auch teurer verkaufen können.

Zudem ist die Aktie noch durch die Umsatzeinbrüche (durch den verbleib der Fans bei Heimspielen im Stadion) sehr niedrig Bewertet und wird einer der Gewinner 2021 an der Börse sein.

Ich werde diese Aktie nicht lange halten sondern nur warten, bis der Kurs sich erholt hat. Zudem muss ich zugeben, dass ich ein Bayern München Fan bin :-)

Ich hatte nämlich überlegt wie folgt anzulegen:

50% MSCI world Momentum (Ich glaube an den Momentum-Faktor und dass er mir eine höhere Rendite als der MSCI world bringen wird)

Xtrackers MSCI World Momentum 1C: ISIN: IE00BL25JP72

35% MSCI world (nicht die höchste Rendite aber sehr sicher)

[optional wäre 35% S&P 500 - wäre halt eine Länderwette und wer weiß ob die USA in den nächsten Jahren den Markt outperformen...]

 Xtrackers MSCI World 1C: ISIN: IE00BJ0KDQ92

iShares Core MSCI World: ISIN: IE00B4L5Y983

15% MSCI EM (Ich denke das vor allem China und andere Schwellenländer die nächsten Jahre sehr dominieren werde, auch wenn dort jetzt keine wirkliche freie Marktwirtschaft herrscht. Auch die neuen Kartellgesetzt finde ich nicht schlimm und sorgen meiner Meinung nach für einen besseren Wettbewerb.)

iShares MSCI EM IMI ESG Screened USD (Acc): ISIN: IE00BFNM3P36 (Investiert nicht in Firmen die umstrittene Waffen etc. verkaufen)

Ich freue mich über eine Antwort und wünsche ihnen einen schönen Tag,

Henry

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MSCI world Momentum ist eine gute Wahl, bevorzuge ich auch, statt dem normalen MSCI world.

Einen Fonds mit negativem TER wirst Du nicht finden, denn von irgendwas muss ein Fonds ja auch leben.

MSCI world ist ein Aktienfonds und somit nicht „sehr sicher“, da er auch ordentlichen Schwankungen unterliegen kann. Auf langfristige Sicht allerdings gute Ertragschancen von 5-7% pa.

Halland wird wohl nicht so schnell verkauft. Vertrag läuft bis 2024 und erst ab 2022 könnte die Option genutzt werden, dann könnte es wieder einen Geldsegen geben.

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Die Telekom kam mit drei Emissionen an die Börse.

Emission 1996 war mit 28,50 DM // Emission 1999 zu 39,50 Euro und 2000 verkaufte die KfW zu 66,50 Euro. Vor dem KfW Verkauf war das Hoch der Aktie bei ca. 103 Euro, somit war die 3. Emission (KfW) bereits Mitten in der Korrektur und am Tag der Emission lag der Kurs sogar unter den 66,50 Euro. Wer da (3. Emission) damals mitgemacht hat, war nicht wirklich gut beraten. Die Aktie fiel dann deutlich in den einstelligen Bereich von dem Sie sich allerdings wieder deutlich erholt hat.

Die Aktionäre der ersten Stunde haben zusätzlich noch Bonusaktien erhalten und somit sind diese Investoren auch heute noch im Plus und da sind die Dividenden über die Jahr nicht mit eingerechnet.

Da die Aktie an allen Deutschen Börsen immer noch gehandelt wird und wohl auch nicht so bald vom Kurszettel verschwindet, kann die Aktien jederzeit gekauft und verkauft werden. Ein Crash heisst nicht, dass es die Aktie nicht mehr gibt. Ausserdem konnte man sehr gute Geschäfte mit der Telekom machen, ich persönlich habe nie ein negatives Geschäft gemacht und jedes, egal in welche Richtung, konnte erfolgreich abgeschlossen werden, bis heute.

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Eine solche Stornierung ist gar nicht so selten und kann vom Broker/Bank durchgeführt werden. Das ist in den AGBs geregelt.

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