Ich verstehe nicht ganz was Du damit meinst, wenn Du Aktien BEI einer entsprechenden Organisation kaufst. Falls Du damit meinst, dass die Bank oder Broker (da wird es aber eher keinen passenden geben) nach entsprechende Kriterien aktiv ist, dann unterstützt Du diese Bank mit Deinen Transaktiongebühren und Depotgebühren. Wie viel davon dann tatsächlich direkt in zB den Umweltschutz fließt sei mal dahingestellt. BEI einer Umweltorganisation kannst Du meines Wissens keine Aktien handeln, wie auch, die Organisation bräuchte entsprechende Lizenzen, die ja nicht unbedingt den Organisationsgedanken widerspiegeln.

Oder meinst Du, dass Du Aktien VON einer Umweltorganisation kaufen möchtest. Da gibt es erst mal zu sagen, dass Umweltorganisationen eigentlich nicht als Aktiengesellschaft bestehen, sondern vielmehr als Verein, Stiftung oder Foundation. Falls Du aber tatsächlich eine solche Organisation findest, die als Aktiengesellschaft unterwegs ist, wäre ich erstmal vorsichtig, ob die seriös ist, aber dann würdest Du mit einem Kauf derer Aktien natürlich die Organisation unterstützen, da Du im Grunde ihnen indirekt Dein Geld gibst, denn Du investierst direkt ins Eigenkapital und somit in das Unternehmen und das kann dann damit arbeiten.

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So, aber jetzt noch zu Deinem Thema, das sollten wir nicht vergessen ;)

In nur 2 Fonds würde ich das Einmalinvestment und den Ansparplan auf keinen Fall tätigen, damit ist man eher weniger diversifiziert. Die zweite Variante sieht mir da deutlich breiter aufgestellt aus und die Aufteilung ist auch nicht schlecht, auch wenn die EM recht stark gewichtet sind, den Pazifik ist außer Australien, Neuseeland und eventuell Singapur auch eher den EM zuzuordnen.

Für das Einmalinvestment würde ich etwas globales breit aufgestelltes wählen, wenn Du Dich zukünftig nicht mehr groß drum kümmern möchtest, falls doch wären da auch mal kurzfristige Stories umsetzbar. Für den Ansparplan kann man durchaus spezieller werden und sich nicht nur an geographischen Aufteilungen orientieren. Fehlen tuen zB bei der geographischen Aufteilung die Frontier Markets. Langfristige Stories wären zB auch eine Möglichkeit noch mehr Streuung ins Depot reinzubekommen und , denn diese sind meisten auch global, aber eben Themenbezogen und es gibt genug Themen, die auch langfristig interessant sind.

Insgesamt solltest Du die vorherige Diskussion nicht ganz ausser Acht lassen und nicht nur rein auf die Fondskosten als alleiniges Entscheidungskriterium vertrauen. Vergleiche die aktiven und passiven Fonds und sei Dir dabei bewusst, dass die veröffentlichte Rendite und Performance alle Fondskosten bereits beinhaltet, egal ob der TER bei 0,2 oder 2,0 ist, die Performance wird im Nachhinein nicht durch Fondskosten belastet.

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Es kommt drauf an. Wenn derjenige zB eine wichtige Position im Unternehmen hat, dann darf er auf jeden Fall genannt werden, denn von diesen Personen wird sogar jeder Handel mit der Aktie veröffentlich. Wie es mit Otto Normal ist, kann ich leider nicht sagen.

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Es kommt auf die Art des Hebels an. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Du keine Nachschusspflichten erhalten wirst.

Beim klassischen Hebel resultiert die Höhe des Hebels unter anderem aus dem Abstand zwischen dem Strike des Produkts und dem aktuellen Kurs des Basiswertes und noch ein paar anderen Faktoren. Somit verändert sich auch ständig der Hebel. Geht es weiter raus aus dem Geld, wird der Hebel größer. Gehts weiter ins Geld, wird der Hebel kleiner, entsprechend Verhält es sich mit dem Risiko einen Verlust zu erleiden. Der Hebel verändert sich dabei nicht linear und somit geht auch das Zertifikat nicht linear nach unten, sondern nähert sich der Nulllinie an.

Bei Produkten mit einem statischen, also festen Hebel, kann das Produkt auch nicht ins Minus gehen, sondern nähert sich immer der Nulllinie an. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, würde der Emittent eine untertägige Anpassung tätigen und die Indexbasis neu fest setzten und das Zertifikat neu berechnen. Somit bleibt es handelbar und geht nicht unter 0. Ich halte von diesen sogenannten Faktorzertifikaten nicht sehr viel, nur wenn man davon ausgeht, dass der Basiswert nur eine Richtung kennt, sobald Schwankungen hinzukommen, ist man beim festen Hebel immer schlechter dran, da die Basis sich verändert. Bsp.: Aktie 10, Faktorzertifikat long, auch 10 und 5-fach Hebel

  1. Aktie steigt 10%: Aktie: 11, FZ 15 /Aktie fällt wieder auf 10 (-9%), FZ fällt auf 8,25 (-45%)
  2. Aktie fällt 10%: Aktie 9, FZ 5 / Aktie steigt auf 10 (+11%), FZ steigt auf 7,75 (+55%)

Um was für einen Hebel es sich bei der comdirect genau handelt, kann ich nicht sagen. Wenn die comdirect allerdings auf den eigenen Profit aus ist und das sind ja im Grunde alle an der Börse, dann machen die keine Anpassung, sondern lassen das Hebelprodukt wertlos verfallen und Du erleidest darin einen Totalverlust. Also zu Deinem Verlust in der Aktie, kommt noch der Totalverlust im Zertifikat hinzu.

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Schwierig hier vernünftig drauf zu antworten, da keiner deine Orderkosten kennt. Gibt es ein Minimum, ist die Gebühr gedeckelt? Gibt es diese Punkte nicht, ist es aus Kostensicht völlig egal, ob Du 1000 im Monat oder 3000 im Quartal anlegst. Denn prozentual kommt dann das selbe raus. Wenn es ein Minimum gibt, stellt sich die Frage, ob Deine monatliche Order davon betroffen ist, falls nicht, spielt es auch keine Rolle, da wieder ein Prozentsatz greift. Gibt es ein Maximum, könnte es interessanter werden, möglichst große Orders einzugeben, da bei diesen dann die Order bei Deckelung immer weniger ins Gewicht fällt.

Grundsätzlich solltest Du Dich aber nochmals in das Aktiengeschäft an sich einlesen, denn Du schreibst, dass Du in Aktien investieren möchtest und dann sprichst Du von Zinsgewinn, entgangen Zinsgewinn, summa summarum positives Ergebnis etc. Bei Aktien gibt es keine Zinsen, höchstens Dividenden und bei den spielt es keine Rolle ob Du einen Monat früher oder später einsteigst, es sein denn, der Dividendentermin steht an. Auch die Aussage, wenn Du nur jeden 2. Monat investierst, entgeht dir der Zinsgewinn des Vormonats zeigt, dass da noch einiges an Know-how fehlt, denn Aktien gehen nicht gleichmäßig nach oben, es könnte sogar sein, dass in dem Monat es bergab gehen, dann hast du durch die andere Tacktung eventuell weniger Verlust, geht es allerdings nach oben, hast du natürlich diesen Kursanstieg verpasst.

Du vermischst in Deiner Frage Aktien und Renten.

Grundsätzlich halte ich nicht viel von Altiensparplänen, es sei denn man investiert regelmäßig mind. einen 4-stelligen Betrag. Für alles darunter würde ich Fonds bevorzugen.

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Bei der Bank musst Du gemäß den AGBs jede Adressänderung melden. Die Depotführende Bank meldet die neue Adresse dann an die Aktiengesellschaften bzw. informieren diese, sobal die Daten abgefragt werden.

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Die Entscheidung kann Dir hier keiner abnehmen.

Da Du sehr von der Aktie überzeugt bist, solltest Du sie behalten. Sicherlich wäre es sehr ratsam ein Stop-Loss-Limit oder eventuell ein Trailing-Stop-Loss einzurichten (wenn Deine Depotbank das anbietet).

Rein aus Sicht der Diversifikation wäre ein Teilverkauf allerdings ratsam, aber damit würde ja nur dieser eine Aspekt aufgegriffen.

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Todsichere Zertifikate gibt es und gab es nicht. Auch die Zertifikate von Lehmann waren nie todsicher, denn um einen möglichen Ertrag zu generieren, muss man ein gewisses Risiko eingehen. Natürlich gibt es unterschiedliche Risiken bei Zertifikaten, doch selbst Garantiezertifikate haben ein gewisses Risiko, denn Zertifikate sind im Grunde wie Inhaberschuldverschreibungen und wenn der Zertifikatheraausgeber pleite geht, bekommt man gemäß der Insolvenzmasse wieder etwas zurück. Das Emittentenrisiko ist also je nach Finanzkraft des Emittenten unterschiedlich und Lehman stand damals sehr gut da, was bekanntlich aber nicht vor der Insolvenz geschützt hat.

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Es wird ein Call und ein Put verkauft (Short). Beide Optionen haben den selben Basiswert, den selben Basispreis (Strike) und die selbe Laufzeit.

Put: Verkaufsoption, als Verkäufer (Stillhalter) musst du die Aktie zum Strike kaufen und dies wird der Fall sein, wenn die Aktie unter dem Strike notiert. Notiert sie darüber verfällt die Option wertlos.

Call: Kaufoption, du musst den Basiswert zum Strike verkaufen, wenn der Kurs über dem Strike notiert. Notiert der Preis unterm Strike verfällt die Option wertlos.

Beispiel:

Aktie xy steht bei 100,00 / Call und Put stehen jeweils bei 5,00

Du verkaufst einen Call und einen Put auf XY. Beide haben einen Strike bei 100. Dein Ertrag ist die Verkaufsprämien, also 10,00 (abzgl. Gebühren)

Nehmen wir an keine Option wird vor Fälligkeit ausgeübt, dann ist der Kurs von XY an Laufzeit Ende ausschlaggebend.

Als Verkäufer hast Du die Pflicht und nicht nur das Recht bei Ausübung.

  1. XY steht bei 80, der Call verfällt wertlos, da der Käufer die Option nicht ausübt, denn er könnte die Aktien am Markt billiger kaufen, als über die Option. Der Put wird hingegen ausgeübt und Du musst XY zu 100,00 kaufen. Da die Aktie bei 80,00 steht, hast du 20,00 Euro Verlust (effektiv 10,00 Verlust)
  2. XY steht bei 120,00, der Put verfällt wertlos, da der Put-Käufer die Aktien am Markt teurer verkaufen kann. Der Call wird ausgeübt, Du musst zu 100,00 XY verkaufen, wenn du XY nicht im Depot hast, musst Du sie am Markt zu 120,00 kaufen um sie an den Call-Käufer zu verkaufen. Dein Verlust ist auch in dem Fall bei 20,00 (effektiv 10,00 Verlust)

Du siehst also bei einem Short Straddle geht man von geringen Kursschwankungen aus, denn man erzielt einen Verlust, sobald XY mehr als 10 steigt oder fällt. Umso größer die Schwankung, umso größer der Verlust. Bei steigenden Kursen ist der Verlust theoretisch sogar unbegrenzt. Bei fallenden Kursen ist der Verlust auf den Totalverlust begrenzt (Basiswert kann nicht tiefer als auf 0,00 fallen).

Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte.

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Aktien sollte man nie auf Kredit kaufen und schon gar nicht solche Aktien, die nur auf Grund von Short-Squeeze steigen. Das ist pure Zockerei und selbst heute waren welche dabei, die fast 50% Verlust generiert haben. Will man bei einem solchen und noch viel größeren möglichen Verlust dann tatsächlich Schulden haben?

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Klar, die steigen heute noch um über 1200% *Ironie off

Man sollte unbedingt schauen, warum die so steigen, denn vor ca. einem Jahr gehört die mit ihrem Geschäftsmodell zu den Insolvenzkandidaten. Es wird sich zeigen, ob der Einstieg vom Ryan Cohen sich auf Dauer auszahlt und er gamestop tatsächlich digital- und servicemäßig besser aufstellen kann. Hauptgrund für die Kursexplosion sind wohl ein großer Short-Squeeze.

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Den Status als Schüler verlierst Du nicht durch ein Depot. Du kannst sogar so viele Depots haben wie Du möchtest.

Auch die Festanstellung bedeutet nicht, dass Du den Schülerstatus verlierst, solange es sich um eine entsprechende Beschäftigung handelt. Gibt ja genügend Schüler und Studenten die nebenbei in einer Festanstellung arbeiten und die sind dann trotzdem noch Schüler oder Studenten.

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Etf-Sparplan mit MSCI World Momentum Faktor?

Guten Tag,

ich würde gerne ein Etf Sparplan einrichten. Da ich vom Zinseszinseffekt profitieren will, kommen für mich nur thesaurierende ETF´s infrage. Zudem sollten die folgende Kriterien haben:

  • Größe: 100+ Millionen
  • gute TER/Tracking Difference (negativ wäre optimal)
  • Fonddomizil: Irland (optional: Luxemburg)
  • Broker: Trade Republik & Scalable Capital
  • kostenlos Besparbar

Momentan habe ich mein Geld sehr risikofreudig in die BvB Aktie gesteckt, da der BVB ein top Management hat, welches in den letzten Jahren sehr gut gewirtschaftet hat, und dadurch eine gute finanzielle Rücklage bilden konnte.

Zudem sieht die Zukunft sehr gut aus, da sie bald Spieler wie Sancho, Haaland verkaufen werden.

Auch ihre Jugendarbeit hinkt keineswegs hinterher, da sie Spielern wie Bellingham, Reyna, Moukoko viel Spielpraxis geben und diese dann auch teurer verkaufen können.

Zudem ist die Aktie noch durch die Umsatzeinbrüche (durch den verbleib der Fans bei Heimspielen im Stadion) sehr niedrig Bewertet und wird einer der Gewinner 2021 an der Börse sein.

Ich werde diese Aktie nicht lange halten sondern nur warten, bis der Kurs sich erholt hat. Zudem muss ich zugeben, dass ich ein Bayern München Fan bin :-)

Ich hatte nämlich überlegt wie folgt anzulegen:

50% MSCI world Momentum (Ich glaube an den Momentum-Faktor und dass er mir eine höhere Rendite als der MSCI world bringen wird)

Xtrackers MSCI World Momentum 1C: ISIN: IE00BL25JP72

35% MSCI world (nicht die höchste Rendite aber sehr sicher)

[optional wäre 35% S&P 500 - wäre halt eine Länderwette und wer weiß ob die USA in den nächsten Jahren den Markt outperformen...]

 Xtrackers MSCI World 1C: ISIN: IE00BJ0KDQ92

iShares Core MSCI World: ISIN: IE00B4L5Y983

15% MSCI EM (Ich denke das vor allem China und andere Schwellenländer die nächsten Jahre sehr dominieren werde, auch wenn dort jetzt keine wirkliche freie Marktwirtschaft herrscht. Auch die neuen Kartellgesetzt finde ich nicht schlimm und sorgen meiner Meinung nach für einen besseren Wettbewerb.)

iShares MSCI EM IMI ESG Screened USD (Acc): ISIN: IE00BFNM3P36 (Investiert nicht in Firmen die umstrittene Waffen etc. verkaufen)

Ich freue mich über eine Antwort und wünsche ihnen einen schönen Tag,

Henry

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MSCI world Momentum ist eine gute Wahl, bevorzuge ich auch, statt dem normalen MSCI world.

Einen Fonds mit negativem TER wirst Du nicht finden, denn von irgendwas muss ein Fonds ja auch leben.

MSCI world ist ein Aktienfonds und somit nicht „sehr sicher“, da er auch ordentlichen Schwankungen unterliegen kann. Auf langfristige Sicht allerdings gute Ertragschancen von 5-7% pa.

Halland wird wohl nicht so schnell verkauft. Vertrag läuft bis 2024 und erst ab 2022 könnte die Option genutzt werden, dann könnte es wieder einen Geldsegen geben.

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ETC handeln nicht das Öl direkt, sondern den Future darauf. Jeder Future, auf den sich das ETC bezieht, hat eine feste Laufzeit. Somit muss vor der Fälligkeit des zu Grunde liegenden Futures in einen neuen Future gerollt werden. Liegt eine sogenannte Contango Formation vor (aufwärtsgerichtete Forwardkurve), sind die Futures teurer als der Kassamarkt und umso länger die Laufzeit des Futures ist, umso größer ist der Aufschlag. Dadurch kostet das Rollen Geld, denn der kurzfristige Future liegt näher am Kassapreis und hat dadurch einen niedrigeren Kurs, als der länger laufende neue Future. Im Grunde und ganz einfach beschrieben, wird der billige Kurzläufer (nahe Kassakurs) verkauft und ein teurer Langläufer gekauft. Dadurch entstehen Rollverluste und die wirken sich dann negativ auf das ETC aus. Umso später dieses Rollen erfolgt, also umso näher an der Fälligkeit des aktuelle bezogenen Futures, umso größer sind diese Rollverluste.

Backwardation ist das Gegenteil von Contango, wenn diese Formation vorliegt, können Rollgewinne erwirtschaftet werden, doch dies kommt nur sehr sehr selten vor.

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Es gibt Vorgaben, was für ein Kurs bei einem Delisting gezahlt werden muss. Dieser beruht auf den durchschnittlichen Kurs der letzten 6 Monate. Die Aufsicht wird diesen Kurs noch prüfen und ihn eventuell nach oben anpassen, wenn sie auf einen höheren Kurs bei der Berechnung kommen.

Wenn du das Angebot nicht sofort annimmst, kann es sein, dass es noch ein zweites Angebot für die restlichen freien Bestände geben wird. Wie das sein wird, kann man jetzt noch nicht sagen, meist ist es höher, doch auch das ist nicht immer der Fall. (Squeezout). wenn eine bestimmte Quote von Aktien angedient wurde (glaub 97% oder 98%) wird man im Grunde gezwungen anzudienen und die Aktien werden in der Regel zum letzten Angebotspreis abgekauft.

Sich die Aktien ausliefern zu lassen müsste gehen, ist aber sehr aufwändig und bringt Dir nicht viel, denn wem willst Du die verkaufen und über welchen Markt, wenn die Aktie nicht mehr gelistet ist. Ist also alles sehr umständlich.

Rechtens ist das auf jeden Fall, denn auch die Großaktionäre müssen, wenn intern nichts anderes vereinbart wird, den angebotenen Preis akzeptieren! Doch genau diese sind dann meist auch dafür verantwortlich, dass sich ein Delisting in die Länge ziehen kann, da die Großen meist nicht mit dem Kurs einverstanden sind und einen Aufschlag fordern.

Wenn sich hier einer bereichert hat zu Lasten der Privatinvestoren, dann sind das eher die Rocket Internet Investoren, die schon vorm Börsengang an Board waren, also die Altaktionäre, denn meiner Ansicht nach, war der Kurs damals schon viel zu hoch und wurde zu einem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem gerade Rocket Internet medial gehypt wurde und die Altinvestoren samt den Samwer Brüder dies nutzten um noch schnell Kasse zu machen, bevor die Kronjuwelen das Unternehmen verlassen!

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Die Aussage des Beraters ist teilweise richtig. Wenn man über die Fondsgesellschaft verkauft gibt es wirklich Haltefristen von 24 Monaten, wenn der Fonds nach dem 21. Juli 2013 gekauft wurde. Dann gelten auch die 12 Monate, bis der Verkauf ausgeführt wird. Wurden die Anteile vorher gekauft, können sie börsentäglich verkauft werden, aber nur, wenn das Volumen von 30.000 nicht überschritten wird. Größere Volumen müssen immer 12 Monate vor Verkauf verbindlich angekündigt werden. (Steht ausführlich im Kundeninformationsblatt zum Fonds)

Ansonsten ist der Fonds an allen Börsen täglich handelbar. Problem sehe ich nur, wenn Deine Mutter den Fonds direkt im Uniondepot hat und nicht im Bankdepot, denn da kann es durchaus sein, dass vom Uniondepot kein Handel über Börsen möglich ist, sondern nur in-house, also per Rücknahme über die Fondsgesellschaft.

Deshalb wäre es ratsam, die Fondsanteile in ein Bankdepot oder Brokerdepot zu übertragen, und dann dort über die Börse zu verkaufen.

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Von der Deutschen Börse gibt es zB das Xetra-Gold. Da investiert man direkt in ein Gramm Gold und wenn man möchte, kann man das sogar irgendwann in Frankfurt abholen. Ist wohl zu ca. 98% physisch hinterlegt.

Ähnliches gibt es als ETC von der Züricher Kantonalbank, doch hier sind die Stückelung deutlich größer.

Die Deutsche Bank bietet zB physische ETC an, wie zB Xtracker physical Palladium EUR Hedged ETC oder Xtracker physical Platin EUR hedged ETC. Es gibt diese auch auf Gold und Silber oder andere Rohstoffe.

Und natürlich gibt es noch andere ETC-Anbieter, die solche Produkte im Portfolio haben.

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Unten siehst Du die Info von Nestle, allerdings wirst Du kaum irgendeinen Chart finden der so weit zurück reicht, vor allem weil seit dem ja auch der Name, die Unternehmensfirmierung etc. sich verändert hat:

When was Nestlé first publicly traded?

Shares of “Anglo Swiss Condensed Milk Co” – one of the two founding companies of Nestlé - were first quoted in the Zurich Stock Exchange on March 17, 1873. Following the merger between “Anglo-Swiss Condensed Milk Co” and “SA Henri Nestlé”, the shares of “Nestlé & Anglo-Swiss Condensed Milk Co.” were listed on 25 October 1905 at the Zurich Stock Exchange (now SIX Swiss Exchange).

Hier findest Du noch mehr Infos zur Aktie:

http://www.nestle.com/investors/faqs

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