Theoretisch kann jedes Unternehmen Anleihen herausgeben, so lange alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden und da bedarf es dann so einiges. Im Grunde ist nämlich eine Anleihe nichts anderes als ein Kredit, der halt nicht von einer Bank gegeben wird, sondern von den Anleihekäufern. Es stellt sich dann eher die Frage, wer die Anleihen kauft, denn wenn es keinen Käufer gibt, bringt es auch nichts diese Anleihen zu emittieren. in fast allen Fällen begeben AGs und GmbHs in Deutschland Anleihen. Dies liegt auch daran, dass diese Unternehmen die entsprechende Größe haben um eine Emission zu finanzieren und vor allem, weil diese Unternehmensformen gewissen Meldepflichten und Veröffentlichungspflichten unterstehen und somit hat der Anleihekäufe auch deutlich mehr Einblicke in das Unternehmen, als zB bei einer GbR. Im Normalfall wird eine Anleihe mit der Unterstützung/Begleitung einer Bank oder einer darauf spezialisierten Unternehmung lanciert, was auch sehr von Vorteil ist, denn diese kennen die Formalien am besten, wissen was für einen Kupon angebracht ist und die können auch schon vorab entscheiden oder sagen, ob eine Emission erfolgreich sein wird. Eine Anleihe in Eigenregie zu lancieren wird sicherlich schwierig, nicht nur wegen der Formalien, sondern auch wegen des "Vertriebs", meist nur schon länger eingesessene Unternehmen machen das in Eigenregie.

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Also wenn Du das schon nicht ausrechnen kannst, solltest Du die Finger von solchen Zockerein lassen. Das ist doch fast noch Grundschulmathematik.

Ca. 57140

Wenn Du mir jetzt noch fundiert erklären kannst, warum diese Kryptowährung um 142T% steigen sollte, dann bin ich wieder dafür, dass Du zockst.

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Aktien kann man nicht machen.

Man muss ein Unternehmen in der Form einer Kapitalgesellschaft und dann als Aktiengesellschaft gründen. Dadurch entstehen dann automatisch Aktien, da diese die Grundlage der Aktiengesellschaft sind. Doch so einfach wie es klingt ist es dann auch nicht, da man diverse Gesetze, Vorgaben, Pflichten einhalten und erfüllen muss. Und das sind dann lange noch keine Aktien, die an Börsen gehandelt werden, denn bis dorthin ist es dann ein seehehr langer Weg.

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Wenn ausserbörslich tatsächlich dieser niedrige Kurs dann auch gehandelt wir, kann man das durchaus machen. Doch der aktuelle ausserbörsliche Kurs, wird diese mögliche positive Entwicklung auch schon beinhaltet haben.

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Was hat der Dogecoin mit Deinem ETF-"Game" zu tun. Der Dogecoin ist kein ETF, sondern eine Kryptowährung, hat also rein gar nichts mit ETFs zu tun.

Ob der steigt oder fällt kann keiner sagen, denn die Schwankungen bei dieser Spaßwährung - ja der Dogecoin wurde als Gag ins Leben gerufen, denn Jackson Palmer wollte sich damit über Bitcoin etc. lustig machen, was ihm ja auch bestens gelungen ist - sind enorm. Da reicht es, wenn Musk was twittert und schon rennen alle wie die Lemminge hinterher. Verdienen tut dann meist nur einer so richtig.

Dogecoin ist somit tatsächlich ein Game und ungewissen Ausgang.

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Ich verstehe nicht ganz was Du damit meinst, wenn Du Aktien BEI einer entsprechenden Organisation kaufst. Falls Du damit meinst, dass die Bank oder Broker (da wird es aber eher keinen passenden geben) nach entsprechende Kriterien aktiv ist, dann unterstützt Du diese Bank mit Deinen Transaktiongebühren und Depotgebühren. Wie viel davon dann tatsächlich direkt in zB den Umweltschutz fließt sei mal dahingestellt. BEI einer Umweltorganisation kannst Du meines Wissens keine Aktien handeln, wie auch, die Organisation bräuchte entsprechende Lizenzen, die ja nicht unbedingt den Organisationsgedanken widerspiegeln.

Oder meinst Du, dass Du Aktien VON einer Umweltorganisation kaufen möchtest. Da gibt es erst mal zu sagen, dass Umweltorganisationen eigentlich nicht als Aktiengesellschaft bestehen, sondern vielmehr als Verein, Stiftung oder Foundation. Falls Du aber tatsächlich eine solche Organisation findest, die als Aktiengesellschaft unterwegs ist, wäre ich erstmal vorsichtig, ob die seriös ist, aber dann würdest Du mit einem Kauf derer Aktien natürlich die Organisation unterstützen, da Du im Grunde ihnen indirekt Dein Geld gibst, denn Du investierst direkt ins Eigenkapital und somit in das Unternehmen und das kann dann damit arbeiten.

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Geht es hier nur um die Verteilung des Gewinns oder auch um eine entsprechende Beteiligung? 50/50 ist durchaus üblich, kommt halt auch auf die Summe und das Risiko an. Wenn es nicht nur um den Gewinn geht, sondern auch um die Mitsprache und somit auch um Geschäftsanteile, dann musst Du Dir selber ausrechnen, ob es sich lohnt und Du bereit bist das einzugehen.

Die 20% vom Vermittler können auch gängig sein, doch hier stellt sich die Frage, über welchen Zeitraum er Anteile am Gewinn haben möchte und ob es tatsächlich nur um einen Gewinnanteil geht und nicht doch um Geschäftsanteile. Weiter verbreitet ist allerdings, dass er einen einmaligen prozentualen Betrag auf das Investment erhält.

Wenn es nur um einen Gewinnanteil geht und nicht um Geschäftsanteile muss auf jeden Fall geklärt werden, wie lange diese Vereinbarung gelten soll. Ausserdem fände ich es in dem Fall sehr mutig vom Investor und vom Vermittler, denn den Gewinn eines Unternehmens kann man ja relativ einfach beeinflussen und dann könnten beide Seiten in die Röhre schauen, da sie ja bei einer reinen Gewinnbeteiligung kein Mitspracherecht haben, was betriebswirtschaftliche Entscheidungen angeht.

Unabhängiger und freier bist Du auf jeden Fall, wenn Du es über eine Bank versuchst.

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Wenn sie die WP verkauft, bekommt sie den aktuellen Kurs mal der Stückzahl minus Transaktionsgebühren minus Steuer.

Vielleicht wäre da mal ein unabhängiger Berater gut, der einschätzen kann, ob verkauft werden soll, denn vielleicht lohnt es sich ja, die Werte zu behalten. Wenn das Geld aber benötigt wird, hat sich diese Überlegung ja erledigt.

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Eine fundierte Empfehlung wirst du hier nicht bekommen, da es dann zu Beratungshaftung kommt.

generell sind die Wassterstoffaktien schon sehr gestiegen, haben aber kürzlich einen deutlichen Dämpfer bekommen. Frage ist, ob das nur eine u Korrektur war oder ob die Aktien wieder auf faire Notierungen gehen.

Aus meiner Sicht hast du die Großen bereits aufgeführt und leider gerade den mit den dubiosesten Aussichten bereits im Portfolio. Eine Alternative zu den Einzelwerten wäre zB ein Clean Energy Fonds. Ich würde hier auch definitiv einen Aktienfonds und keinen Indexfonds (ETF) nehmen, da die Indices kein gute Streuung haben und ein paar wenige Werte darin sehr groß gewuchtet sind und somit Klumpenrisiken bestehen.

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Das kommt drauf an. Liegt zwischen dem An- und Verkauf von Bitcoin weniger als ein Jahr, ist der Verkauf ein Fall für die Steuererklärung. Hält man Kryptowährungen jedoch länger als ein Jahr in seinem Besitz, ohne damit Handelsvorgänge zu tätigen (zB Verliehen etc.), so fallen auf die damit erzielten Gewinne keine Steuern an. Beim Verkauf innerhalb der 12 Monate, wird Dir der Gewinn mit Deinem persönlichen Steuersatz oder 25% Kapitalertragssteuer belastet.

Es kommt auch nicht drauf an, ob Du Bitcoins für 1,2 Millionen oder 12 Millionen verkaufst, sondern es kommt auf den erzielten Gewinn an, den Du erzielt hast, denn nur der wird steuerlich betrachtet.

Was Du mit dem Verkaufserlös machst, ist dem Finanzamt erstmal ziemlich egal. Wenn Du allerdings alles ausgibst und Du die eventuelle Steuer dann nicht bezahlen kannst, dann steht das Finanzamt schnell auf der Matte und fordert die Steuerschuld ein und das kann dann zusätzlich teuer werden, wenn es zu Versäumniszuschlägen, Verspätungszuschläge etc. geht und was Pfändungen angeht, ist das Finanzamt auch nicht zimperlich und fordert nachdrücklich ein, was dem Staat zusteht.

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Das kannst Du durchaus machen, denn wenn ich es richtig verstehe, möchtest Du so viele Anteile verkaufen, dass Du mit dieser Anzahl einen Kursgewinn von max. 801,00 Euro realisieren möchtest. Du musst Dir das dann nur genau ausrechnen und in den nächsten Jahren dann daran denken, wieviele Anteile Du zu welchem Zeitpunkt zu welchem Kurs gekauft hast, denn es gilt immer "first in - first out", somit könnte das insgesamt irgendwann kompliziert werden.

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Wenn jemand eine Beratung anbietet oder ein Produkt oder eine Finanzdienstleistung empfiehl, muss ein Beratungsprotokoll erstellt werden. Fehlt dieses, kann der Berater in die Haftung genommen werden für eventuelle Verluste, das Verschweigen von Risiken, das Fehlen von Offenlegung möglicher Vertriebsprovisionen oder sonstiger Kickbacks etc. und wenn es auf Grund einer Beratung gehäuft zu Beschwerden kommt, kann auch die BaFin sich einschalten und dann kann es durchaus ungemütlich werden für den Berater.

Mit dem Beisatz, dass dies keine Anlageberatung ist, versuchen die "Berater" sich dieser Haftung und der Erstellung eines Protokolls zu entziehen. Ob dies im Einzelfall tatsächlich funktioniert ist fraglich und müsste dann von Rechtsanwälten und eventuell Gerichten geklärt werden. Doch ich könnte mir vorstellen, dass das für den Berater nicht ganz so einfach ist, sich mit diesem Satz aus der Haftung zu nehmen, denn sonst könnte ja jeder Berater unter seinen Vorschlag diesen Satz schreiben und könnten somit der Protokollpflicht und Haftung entgehen.

Aktuell ist das ganze ja ziemlich am boomen und ich bin gespannt, was passiert, wenn die Märkte tatsächlich mal für eine längere zeit fallen und sich nicht sofort wieder erholen, denn dann könnten so einige auf die Idee kommen, dieser "Berater" in die Haftung zu nehmen und dann wird sich zeigen, ob der Beisatz greift oder nicht. Aktuell brauchen die sich nicht viele Gedanken machen, da es momentan nicht ganz so schwer ist, etwas zu empfehlen, was mittelfristig keine Verluste bringt. Interessant ist allerdings, was mit der Offenlegung von Provisionen passiert, denn die "Beratung" mach diese Leute ja nicht zum Spaß, sondern erhalten irgendetwas dafür und das muss eigentlich offengelegt werden.

Allerding: "Wo kein Kläger, auch kein Beklagter!"

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In dem Portfolio bestehen so einige Risiken: Währungsrisiko, da alles im USD ist. Branchenrisiko, da die Techwerte sehr hoch gesichtet sind. Klumpenrisiko, vor allem bei Amazon....

Sind einige Werte drin, bei denen ich lieber nicht ins Koma fallen würde, wie zB Facebook und Tesla.

Anstatt in so ein paar Einzelwerten zu investieren würde ich eher ein paar Fonds und ETFs nehmen. Doch um insgesamt eine vernünftige Empfehlung zu geben, müsste man schon noch einiges mehr wissen, wie zB Risikoeinstufung, Anlagehorizont, Anlagevolumen, Ziele/Wünsche ......

Ich würde mein Geld nicht so einseitig anlegen.

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Bausparvertrag behalten

Wie Du oben gesagt hast, ist der BSV ca. 50% deines Vermögens und mit einem 2% Vertrag bist du perfekt im defensiven Bereich investiert. Denn so sicher bekommst du keine 2% irgendwo auf dem Markt.

Du schreibst aber auch, dass Du bereit wärst etwas mehr Risiko einzugehen. Wenn Du in die genannten Märkte investierst, erhöhst Du Risiko nicht nur ein bisschen, sonder Du gehst voll ins Risiko und hast keine defensiven Investments mehr. Du musst Dir also bei einem Wechsel bewusst sein, dass Du von 0% Schwankung auf 40% Schwankung im Jahr gehen würdest, wenn Du verkraften kannst, dann könnte ein Wechsel langfristig Sinn machen.

Da wir aber nicht wissen, wie groß Dein Risikoappetit ist, was Du für einen Anlagehorizont hast, was Deine persönliche aktuelle Situation ist, was für Pläne Du hast etc. kann Dir hier keiner die Entscheidung abnehmen.

Noch am Rande bemerkt, 100% Aktien ist nicht unbedingt die beste Wahl, siehe Portfoliotheorie von Markowitz.

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Alles in einen ETF zu stecken bringt halt Risiken mit sich, vor allem weil in dem von Dir vorgeschlagenen ETF die USA doch sehr deutlich übergewichten ist. Deshalb wäre eine Beimischung von anderen Regionen, Branchen oder Themen sicherlich nicht unangebracht.

Eine fundierte Anlageempfehlung wirst Du hier nicht erhalten, da es dann einer Beratung gleicht und das dann gewisse rechtliche Dinge nach sich zieht. Ausserdem kenn hier niemand Deine Rahmenbedingungen, wie zB Anlagehorizont, Risikobereitschaft, etc.

Da gibt es so einige Risiken. Inflation würde ich selbst noch als kleines Risiko dabei sehen, denn wir brauchen eine Inflation damit weiterhin Gewinne steigen können, die Nachfrage nach Produkten und Investitionen bestehen bleibt. Das Risiko was die Inflation allerdings bringt, ist das die Zinsen dadurch steigen könnten oder es bereits tun, wie wir vor allem am langen Ende in den USA schon deutlich zu sehen ist. Steigende Zinsen machen Investitionen teurer, manche Unternehmen und Staaten könnten dadurch Probleme bekommen und es könnte wieder eine Alternative zu Aktien geben (Anleihen), die auch Renditen bringen. Aber was gibt es noch für Risiken? Geopolitische Risiken, die gerade auch wieder aufkeimen, Handelsrisiken, wie zB Zölle, die Pandemie ist noch nicht überstanden und die Abkehr von Lockdowns noch nicht vorbei, Währungsrisiken (vor allem weil Dein ausgewählter Fonds USD-lastig ist und Du bist Euro-Investor), allgemeine Kursrisiken und Schwankungsrisiken, die bestehen immer, Wirtschaftswachstum wird zwar wieder positiver gesehen, aber so richtig bestätigt ist ein anhaltende Wachstum nicht, Klumpenrisiko würde bei Dir ein deutliches bestehen, da Du nur in einen Fonds investieren möchtest, Branchenrisiken, ... Es gibt also so einige Risiken, wenn man am Aktienmarkt aktiv ist.

Libertex: Hast Du mal geprüft, ob die Kurse, die Du im Demokonto hattest genau den echten Kursen entsprechen, könnten nämlich auch zeitlich versetzte sein, um dann die Interessenten aus dem Demokonto ins Echtgeldkonto zu locken. Es kann allerdings durchaus so einfach sein, doch noch leichter ist es, das Geld wieder zu verlieren und das Tranig bei Libertex ist hoch spekulativ und dann kann es auch ganz schnell in die andere Richtung gehen, wenn man keine Erfahrung hat.

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Das ist eine der Basisstrategien im Optionsgeschäft. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Optionsgeschäft , dass mit entsprechendem Cash hinterlegt ist.

Das Anfangsgeschäft ist der Verkauf einer Put-Option. Der Käufer dieses Puts hat das Recht, aber nicht die Verpflichtung einen festgelegten Basiswert, zu einem bestimmten Zeitpunkt (europäisch) oder innerhalb einer bestimmten Zeitspanne (amerikanisch), zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Als Verkäufer hat man die Pflicht zu kaufen. Sollte also der Kurs des Basiswertes unter den festgelegten Kurs fallen und der Optionskäufer die Option ausüben, muss der Verkäufer die Aktie zum festgelegten Kurs kaufen. Da der Preis und die Stückzahl feststeht, kann der Optionsverkäufer das Geld für den Kauf des Basiswertes bereits auf seinem Konto hinterlegen und somit der Kaufpreis mit Cash absichern.

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Wenn Du prämienberechtigt bist, also ein zu versteuerndes Einkommen (ungleich Bruttolohn) von max. 20.000 Euro (Single) hast (die 17.900 gelten beim VL-Bausparen), dann könntest Du überlegen, ob Du freiwillig auf die maximal förderfähigen 400,00 Euro im Jahr aufstockst, denn dann würde es sich eventuell doch lohnen. Du musst Dir aber bewusst sein, dass diese Gelder aus dem VL-Sparvertrag für 7 Jahre blockiert sind, denn jede vorzeitige Kündigung ist prämienschädlich. Möchtest Du flexibler sein wollen, solltest Du einen normalen Sparvertrag abschließen, bei dem Du allerdings nicht die 20% staatliche Förderung (auf max. 400,00 Euro im Jahr = 80,00 Euro) bekommst. Es gilt also abzuwägen, was Du möchtest.

Solltest Du verheiratet sein, gelten die doppelten Beträge zur Berechnung der 20% und der Prämienberechtigung.

Die Sparzulage erhältst Du nicht, wenn Du einen privaten Sparplan abschließt, es muss ein VL-Sparplan sein, der immer direkt vom Gehalt einbezahlt wird. Die Aufstockung würde auch über die Gehaltsabrechnung laufen.

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