Wenn die Kinder das Erbe des Vaters ausschlagen, wird die Ehefrau dann Alleinerbin?

Hallo,

Leider ist mein Vater am letzten Montag verstorben. Die letzten Tage bis zur Beerdigung waren sehr schwer. Da meine Mutter in tiefer Trauer ist, kümmere ich mich seit gestern um den "Papierkram danach".

Der nächste wichtige Punkt ist nun das Erbe. Damit will ich mich vor allem kommende Woche befassen und beim Nachlassgericht (bzw. Notariat) anrufen. Doch ist mir nun aufgefallen, dass mehrere Unklarheiten bestehen.

Meine Eltern haben ein stattliches Vermögen angehäuft und beide haben zusammen einen privaten, letzten Willen verfasst. Aber dieser wurde mit dem PC erstellt und im Netz habe ich nun gelesen, dass er trotz Unterschrift rechtlich ungültig ist. D.h. es wird also zur gesetzlichen Erbfolge kommen. Neben meiner Mutter und mir (Sohn), wäre auch meine Schwester berechtigt. Meine Schwester und ich haben keine Kinder. Die Eltern meines Vaters leben nicht mehr, er hat jedoch eine Schwester (meine Tante), die ein Kind und zwei Enkelkinder hat.

Wenn ich das Erbrecht richtig verstehe, würden meine Mutter 1/2 erben und meine Schwester und ich jeweils 1/4 (nach Erbe 1. Ordnung). Jetzt ist es so, dass ich eigentlich aufs Erbe verzichten würde und ich auch meine Schwester dazu überreden möchte. Ich möchte einfach, dass meine Mutter das Geld nutzt, um sich schöne Dinge zu leisten, die ihr etwas Trost spenden. Allerdings frage ich mich jetzt, wird sie in diesem Fall Alleinerbin oder wird dann die Schwester meines Vaters erbberechtigt?

Ich will nicht, dass weitere Verwandte das Geld bekommen, mein Vater hat es für meine Mutter und sich gespart und es soll kein Dritter davon profitieren! Weiterhin ist es aber auch so, dass das Ausschlagen des Erbes auch Gebühren verursacht. Daher die Frage, muss dem Nachlassgericht nachgewiesen werden, dass die Erben ihren Erbanteil erhalten haben?

Die Idee ist, dass wir die gesetzliche Erbfolge akzeptieren und abzeichnen, das Geld aber von unserer Mutter nicht einfordern. Ist sowas überhaupt möglich?

Außerdem ist neben Bankkonten auch eine Immobilie vorhanden. Muss diese verkauft werden für eine Auszahlung oder reicht es, wenn der Pflichtteil der Kinder aus den Bankkonten erbracht wird?

Letzte Frage: Nehmen wir an, meine Schwester und ich schenken das Erbe zurück an die Mutter, gäbe es dann Probleme mit dem Finanzamt, wenn der jeweilige Freibetrag nicht überschritten wird?

Ich weiß, dass es nun mehrere Fragen waren, aber ich denke, dass es besser ist dies so zu erfragen statt entsprechend viele neue Fragen zu erstellen. Da der Fall noch etwas komplizierter ist (Thema Vermögensgegenstände für das Erbe), mir aber langsam der Platz ausgeht, muss ich die weiteren Punkten in einer anderen Frage nachfragen.

Danke

Erbe, Pflichtteil
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Strafgebühr für verordnete Fahrzeugummeldung?

Hallo,

Anno 2009 habe ich ein Auto gekauft und es auf mich angemeldet. Damals wohnte ich aber noch bei meinen Eltern. Im September 2010 bin ich an den aktuellen Wohnsitz umgezogen. Der neue Wohnsitz war auch in einem neuen Landkreis, so dass ich "eigentlich" mein Fahrzeug ummelden sollte. Nun habe ich das zum Einen aus Bequemlichkeit und zum Anderen weil ich keinen Sinn darin sah (außer dass es nur kostet), einfach nicht gemacht.

Die Finanzämter scheint es auch nicht gestört zu haben, denn während ich meine Steuererklärung beim FA des neuen Wohnsitzs einreichte, wurde die Kfz-Steuer weiterhin vom FA des alten Wohnsitzes eingetrieben. Mit der Adresse hatte ich auch keine Probleme, da meine Eltern noch am alten Wohnsitz wohnen und sie so meine Post an mich übermittelten.

Jetzt hat sich allerdings das Landratsamt des aktuellen Wohnsitzes gemeldet und "bittet" mich um eine Ummeldung. Das ist per se nichts Schlimmes und mich hat es nur verwundert, wieso es so lange gedauert hat. Meine Vermutung ist auch, dass der Versicherungswechsel zum 1.1.2015 damit zu tun hat.

Wie dem auch sei, ich meine gehört zu haben, dass früher eine verzögerte Ummeldung zu Strafgebühren geführt hat. Mittlerweile behaupten die gleichen Stimmen, dass es diese nicht mehr gibt. Auf dem Schreiben vom Landratsamt ist dergleichen auch nichts erwähnt.

Meine Frage ist daher, sollte ich mit einer Strafgebühr rechnen? Wenn ja, wie hoch fällt diese ca. aus? Und gibt es noch weitere rechtl. Konsequenzen?

Ummeldung, Strafgebühr
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Fernstudium Konferenzreise, Absetzbarkeit und was ist zu beachten?

Hallo,

Ich studiere seit ein paar Semstern parallel zum Beruf. Dass man da vieles von der Steuer absetzen kann, ist mir daher schon bekannt. Bisher hat auch alles wunderbar geklappt. Sutdiengebühren, Fahrtkosten und Unterkunft wurden immer akzeptiert und meine Verantwortliche beim Finanzamt hat mich im letzten Schreiben für meine detaillierten Auflistungen gelobt :).

Nun ist aber im nächsten Semester (Sommer 2015) eine Besonderheit in meinem Studium. Und zwar bietet die FH eine Konferenzteilnahme in Dubai an. Die Teilnahme ist für mein Masterstudium verpflichtend und eigentlich will ich da auch unbedingt hin. Die Kosten sind allerdings nicht unerheblich und ich rechne derzeit mit ca. 1000€ für Teilnahme und Übernachtung. Hinzu kommt der Flug und die Verpflegung Vorort.

Mit dem Reisen selbst kenne ich mich als berufl. Vielreisnder aus und auch Dubai habe ich schon mehrmals besucht. Nur jetzt gehe ich privat als Student und da stellen sich mir ein paar Fragen:

  1. Wie sieht es generell mit der Absetzbarkeit aus? Darf ich Hotel, Teilnahmegebühren und Reisekosten absetzen? Was ist mit Verpflegung, gilt hier auch die Verpflegungspauschale, die ich geschäftlich nutze?

  2. Ich gehe mal davon aus, dass Flugkosten analog zu Fahrtkosten absetzbar sind. Gibt es hier eine Beschränkung? Darf ich nur den günstigsten Flug buchen? Oder darf ich sogar einen privat gebuchten Business Flug absetzen?

  3. Auf Frage 2 aufbauend, wie sieht es mit Meileneinsatz aus? Ich habe >100.000 Flugmeilen bei LH (privat fliege ich oft Business). Allerdings würde ich lieber Economy buchen und auf Business upgraden. Dürfte ich in dem Fall den Flugpreis für Economy absetzen? (Und nein die Meilen sind privat, meine berufl. Meilen habe ich getrennt bei Skymiles, da LH oft zu teuer).

  4. So jetzt wird es schon komplizierter, was wenn ich privat noch ein paar Tage anhängen möchte? Hotel ist dabei klar, aber wie sieht es dann mit dem Flug aus? Der sollte dann anteilig absetzbar sein, oder? Und wie ist dann das Verhältnis? 50/50 oder entsprechend dem Verhältnis Konferenztage vs. private Tage?

  5. Letzte und so richtig komplizierte Frage. Nehmen wir mal an, dass ich zufällig berufl. in die Emirate oder in den arab. Raum muss und das im gleichen Zeitraum (z.B. vor oder nach der Konferenz). In dem Fall würde die Firma ja den Flug für meinen Einsatz übernehmen. Ich müsste dann ggf. den Transfer nach Dubai noch organisieren. Um es nicht zu krass zu machen, wären dann keine privaten Tage geplant. Würde in diesem Fall trotzdem ein geldwerter Vorteil entstehen? Würdet ihr mir empfehlen aufgrund der Komplexität einen solchen Fall lieber zu vermeiden?

So, sehr viele Fragen und ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Steuerberater habe ich keinen zum Ansprechen, da ich meine Steuererklärung immer mit WISO mache. Der Steuerbescheid des Programms ist seit 11 Jahren auf den Cent genau, daher hatte ich bisher keine Notwendigkeit für einen Steuerberater.

Studium, fernstudium, kosten, Absetzbarkeit, Geldwerter Vorteil, Verpflegungsmehraufwand, Konferenz
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Fragen zur Steuererklärung: Pendlerpauschale und Fortbildungskosten?

Hallo,

Wie der Titel es erahnen lässt, habe ich nicht eine Frage, sondern zwei Fragen, fasse sie aber lieber zusammen, da es sich um eine Steuererklärung handelt.

Frage 1:

Das Thema Pendlerpauschale an sich ist klar und ich mache das seit Jahren so, dass ich die einfachen KM x 220 Tage angebe. Nur, wenn ich mir das so genau überlege, stimmt das nicht, denn ich habe auch Dienstreisen. Die Dienstreisen werden komplett über den AG abgehandelt und tangieren das FA nicht. Nur bei genauer Betrachtung habe ich ja keine Fahrt zur Arbeit, wenn ich auf Dienstreise bin, oder? Ist es daher falsch die 220 Tage anzugeben, d.h. sollte ich genau "zählen" und meine Angabe anpassen? Gäbe es da Problem, wenn das FA von den Dienstreisen indirekt erfahren würde?

Frage 2:

Ich habe letztes Jahr mit einem Fernstudium begonnen und da sind natürlich ein Haufen Kosten angefallen (Gebühren, Fahrtkosten, Übernachtungen). Gebühren und Hotel sind ja dank Rechnung gut nachweisbar. Problematisch sind da eher die Fahrtkosten zu Präsenzveranstaltungen. Ich habe das nun so gelöst, dass ich je Semester den Präsenzplan der Steuererklärung beilege und dann auf diesem vermerke an welchen Tagen ich teilgenommen habe. Entsprechend addiere ich dann die Anzahl der Fahrten. Würde das dem Finanzamt so reichen oder sollte ich doch lieber detaillierter ein Schreiben beilegen, dass die Fahrten genau beschreibt? Und darf ich bei den Fahrtkosten jeden Km abrechnen, oder nur einfache Strecke?

Ich frage deswegen, weil es doch eine erhebliche Summe ist (>3000km gefahren) und diese sich bei mir deutlich in der Steuerlast auswirkt. Daher fürchte ich, dass das FA genauer hinschaut und einfach so mal Fahrten ablehnt und ich dann wieder Stress mit Einspruch usw. habe. Im Zweifel also lieber mehr Details?

Und wie könnte man Fahrten zu Lehrgruppen nachweisen? Brauche ich da die Unterschrift der anderen Teilnehmer? Und die dann entsprechend meine für ihre Steuererklärung?

Vielen Dank

Erstattung, Fortbildung, Steuererklärung, Absetzbarkeit, Dienstreise, Fortbildungskosten, Pendlerpauschale
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Versicherungen bzw. Anbieter regelmäßig vergleichen und wechseln, macht das Sinn?

Hallo,

Ich bin jetzt schon einige Jahre berufstätig und seither haben sich doch eine ganze Menge an Versicherungen bei mir angesammelt. Dabei kann man natürlich in Absicherung und Kapitalbildung unterscheiden.

Bei Absicherung habe ich derzeit folgende Versicherungen:

  • PKV
  • Berufsunfähigkeit
  • Unfallversicherung
  • Haftpflicht
  • Hausrat
  • Rechtsschutz
  • Kfz-Haftpflicht und Vollkasko

Bei den Kapitalbildenden Versicherungen sieht es so aus:

  • Kapital-LV (vor 2005)
  • private RV
  • Riester RV

So, nun ist mir auch klar, dass ein Wechsel von LV bzw. RV keinen Sinn macht, da sehr teuer und der Gewinn marginal. Auch habe ich schon oft gelesen, dass man die PKV wegen Altersrückstellungen nicht wechseln sollte. Das habe ich zwar dieses Jahr gemacht, aber da ich noch recht jung bin und nur seit kurzem bei der PKV bin, war es denke ich noch i.O.

Wie sieht es aber nun mit den anderen Absicherungen aus? Mach es Sinn Dinge wie Haftpflicht, Hausrat oder Rechtsschutz regelmäßig zu prüfen und ggf. auf einen günstigeren Anbieter umzusteigen? Oder macht das im Schadensfall doch etwas aus, wie lange man einer Verischerung treu war (Neukunde vs. Bestandskunde)?

Die BU würde ich sicher auch nicht wechseln, wegen der Gesundheitsabfrage. Aber Kfz bietet sich doch gut an mit einem jährlich Vergleich, oder?

Und wenn es nicht direkt zum Thema passt, was sonst würdet ihr regelmäßig prüfen und ggf. wechseln? Mir fällt da spontan z.B. der Stromanbieter an, weil er mal wieder den Preis angehoben hat.

Heutzutage ist der Wechsel ja auch recht unkompliziert. Dank Internet kann direkt verglichen werden und auch ein Abschluss geschieht Online. Dazu bieten viele Versicherer den Service die alte Versicherung zu kündigen, etc. Problematisch sind vielleicht noch Kündigungsfristen.

Versicherung, Wechsel
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Ist die Allianz Direktversicherung bAV empfehlenswert?

Hallo Liebe Community,

Schon seit Jahren liegen die VWL meines AG brach. Immerhin bietet er 26€ an, was zwar nicht den maximalen 40€ entspricht, aber geschenkt ist nun mal geschenkt. Jedoch bietet mein AG nur eine bAV mit der Allianz an.

Doch frage ich mich, ob die bAV der Allianz gut ist: https://www.allianz.de/produkte/altersvorsorge/betrieblichealtersversorgung/direktversicherung/?clusterid=tab-0

Und auch frage ich mich, ob ich sie überhaupt brauche, denn meine Vorsorge sieht derzeit so aus:

Betriebsrente:

Mein AG zahlt basierend auf einem Faktor einen Zuschuss meines jährlichen Bruttos in die BR ein. Diese wird derzeit mit 6% p.a. verzinst und bei mir werden jährlich so ca. 1200€ eingezahlt, die sich jährlich leicht erhöhen. Ich zahle jedoch von meinem Brutto nicht weiter ein. Das System ist jedoch im Umbau, da es dem AG natürlich mittlerweile zu teuer ist und ich weiß auch nicht, wie mich das treffen wird. Generell will der AG weg von der pauschalen Verzinsung und alles in eine bAV wandeln.

Versicherungen:

  • Kapital LV der AachenMünchner (Vertrag 1998) mit mtl. Beitrag von 41€, endet in 15J., steuerfrei
  • private RV von Asstel (Vertrag 2007), mtl. 90€ und 3% dynamik, läuft bis 65, 100% Kapitalauszahlung möglich
  • Riester-Rente der Continentale, Fondsgebundene Versicherung, mtl. 162€, 30% Kapitalauszahlung möglich, lebenslange Rente

Immobilien:

  • selbstgenutzte ETW, Wert ca. 150.000€, abbezahlt in 2-7 Jahren (abh. ob ich in 3J. die Restschuld begleiche

Sonstiges:

  • mtl. Überschuss von ca. 1200-1500€, wird in diverse Anlagen verteilt (Tagesgeld, Aktien, Private Equity)

Ich habe ja schon recht viele Versicherungen und Sparanlagen. Andererseits, würde ich auf 26€ pro Monat nicht verzichten. Ich bin jetzt 29, d.h. in 38J kommt da noch was zusammen.

Da meine Abgaben relativ hoch sind, lohnt es sich bei mir durchaus auch vom Brutto für die Rente zu sparen Aber mir sind die Investitionen der Versicherungen nicht transparent genug.

Allerdings bietet die Allianz auch das Produkt "Invest alpha-Balance" an. Wenn ich das richtig verstehe, ist es dann ein Fonds Sparplan, den ich bestimmen kann? Ist dem wirklich so und wie flexibel ist das? Darf ich dann auch mal Fonds komplett verkaufen und das Geld "parken"? Die Idee ist, dass ich in der Hausse auch mal Gewinne realisiere. Diese zu erkennen ist dann mein Problem :), aber ein "Fondsdepot" mit der Absicherung, dass alle eingezahlten Beiträge erhalten bleiben, hat einen gewissen Charme. Da gibt es doch einen Haken, oder?

Und wie sind Allianz Fonds im Allgemeinen? Würdet ihr zu einer bAV bei der Allianz raten?

Eine Idee von mir ist, die private Rente von Asstel zu kündigen und stattdessen 200€ vom Brutto in die bAV einzuzahlen. Nur kann es sein, dass eine bAV nur als Rente bezogen werden kann und Auszahlungen nicht möglich sind?

Ich danke allen, die sich die Zeit nehmen, meine Fragen zu lesen und zu beantworten. Danke!

Altersvorsorge, bAV, Allianz
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Verpätet abgegebene Steuererklärung, FA meldet sich nicht, soll ich anfragen oder warten?

Hallo,

Ich gebe meine Steuererklärung nun seit 11 Jahren ab und dank WISO Sparbuch hatte ich noch nie ein Problem. In der Zeit habe ich schon 3x das FA wegen Umzug gewechselt, aber das war nie ein Problem. Auch habe ich bisher keinen Kontakt zu einem FA Beamten aufnehmen müssen.

Allerdings ist es dieses Jahr etwas anders. Und zwar wollte ich auf meine Nebenkostenabrechnung warten und habe daher meine Steuererklärung erst Ende Juli eingereicht. Mein großer Fehler war, dass ich mich bis zur Abgabe nicht wirklich über den Abgabetermin informiert habe (normalerweise reiche ich die Erklärung im März/April ein).

Nun habe ich also meiner Steuererklärung ein Entschuldingungsschreiben beigelegt und die Verspätung mit der späten Nebenkostenabrechnung begründet. Im Nachhinein bereue ich es, dass ich nicht damals das FA direkt kontaktiert habe.

Was mich aber nun insgesamt wundert, ich habe vom FA bisher nichts erhalten. Weder eine verhängte Versäumnisstrafe noch eine Bestätigung der Einreichung, usw. Mein FA schweigt einfach. Ich fürchte auch, dass ggf. meine Belege nicht eingetroffen sind (Abgabe der Erklärung selbst per Elster).

Mir ist klar, dass das FA viel zu tun hat und dass die Bearbeitung durchaus über Monate gehen kann. Sollte ich aber lieber mal anrufen und nachfragen? Irgendwie ist mir das Ganze nun auch peinlich, weil ich so schludrig war.

Und wie hoch dürfte die Strafzahlung in meinem Fall sein? Eigentlich erwarte ich einen 4-stelligen Betrag zurück. Aber ich habe gelesen, dass trotzdem eine Strafe verhängt werden kann, die bis zu 10% von der Einkommenssteuer hoch sein kann. Stimmt das?

Das wäre sehr bitter, aber vielleicht auch gerecht bei meiner Dummheit dieses Jahr...

einkommensteuer, Recht, Steuererklärung, Steuern, Steuerrecht, Verspätungszuschlag, Abgabetermin, AO, EStg
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Problem mit American Express Gold Card...

Hallo,

ich bin Vielreisender und viel unterwegs und treffe daher regelmäßig auf die AMEX Anbieter am Flughafen.

Vor etwas über 1 Jahr hatte ich mir das Angebot mal näher angesehen und auch einen Antrag ausgefüllt, allerdings hat mir der Berater Vorort ausdrücklich versichert, dass es noch kein finaler Abschluss sei. D.h. erst nach Erhalt der Karte und Freischaltung dieser wäre der Vertrag verbindlich. Und falls ich ich nicht innerhalb einer Frist freischalte, verfällt die Karte. Leider habe ich die Aussage nur mündlich erhalten, aber mir war damals sehr wichtig nicht sofort Vorort einen Vertrag abzuschließen. Ich habe ausdrücklich mehrmals gefragt!

Ich hatte mir dann 2 Wochen später zu Hause alles angesehen und mich dann doch dagegen entschieden, also habe ich die Karte nicht freigeschaltet! Für mich war der Fall damit erledigt.

So und nun bekomme ich eine Rechnung und eine Lastschrift von American Express von 140€ für eine Karte, die ich nie genutzt habe und die ich noch nicht einmal mehr habe. Ich habe nämlich die Unterlagen von damals nicht aufbewahrt und die Karte zerstört.

Hat mich also der Berater damals falsch informiert? Denn in den Unterlagen stand auch drin, dass die Karte freizuschalten sei. Aber anscheinend ist es AMEX egal, ob man die Karte freischaltet, kassiert wird trotzdem...

Ich habe eine Rechtsschutzversicherung, sehe die Chance aber eher gering, da ich leider die Unterlagen nicht aufbewahrt habe, oder sollte ich doch mal einen Anwalt fragen?

Die 140€ sind wohl leider verloren, die Karte werde ich aber kündigen, ich habe sie ja nicht mal mehr. Und es zeigt mir einmal mehr, dass ich in dieser Welt echt niemandem trauen darf, das macht mir grad irgendwie wütend und traurig zugleich.

Meine Frage ist nun auch, ob jemand schon von einem ähnlichen Fall gehört hat?

Mein nächster Schritt ist nun erstmal die Hotline.

Kreditkarte, Freischaltung, American Express
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Absetzen von Vorkurs + Fernstudium, insbesondere Kosten für Präsenztermine?

Hallo,

ich habe vor 1 Monat mit einem Vorkurs begonnen, der bei Bestehen zur Zulassung in ein 2 jähriges Masterstudium übergehen wird.

Da es sich hierbei um mein Zweitstudium handelt (Erststudium an der Berufsakademie), sollte ich die Fortbildungskosten ja absetzen können.

Für den Kurs und für das Studium werde ich natürlich Semesterbeiträge zahlen dürfen. Da hier Rechnungen ausgestellt werden, sollte dies bei der Steuererklärung kein Problem darstellen. Wie sieht es aber aus, wenn das Studium anteilig vom AG bezahlt wird? Mein AG wird ca. 80% der Gebühren übernehmen, da er nur einen Festbetrag zahlt. Wie sieht es dann also aus, wenn z.B. die letzte Rechnung 2000€ beträgt und der AG nur 1500€ davon zahlt? Wie gehe ich dabei vor?

Weitere Frage sind die Präsenztermine. Hier muss ich natürlich Fahrt und Verpflegung komplett selbst übernehmen. Die Kosten werden doch sicher auch absetzbar sein? Doch wie konkret soll ich diese nachweisen? Reichen Entfernungskilometer und Hotelrechnungen für Übernachtungen? Und gibt es auch was fürs Essen oder nicht? Und gibt es hier auch Grenzen? Natürlich werde ich nicht im 5*Hotel übernachten, aber sicher auch nicht in der Jugendherberge.

Abschließende Frage noch: Mein zu versteuerndes Einkommen nach Abzug von Werbungskosten beträgt ca. 75.000€ . Mit wie viel Prozent Erstattung von den angefallenen Fortbildungskosten kann ich in etwa rechnen?

Danke

Absetzen, fernstudium, Steuererklärung
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Wechsel der PKV ab 2013, Behandlung in 2012, Rechnung in 2013, erstattet die alte PKV?

Hallo,

ich habe 2010 von der GKV zur PKV gewechselt. Nun habe ich jedoch zum 01.01.2013 den PKV Anbieter aufgrund einer Empfehlung meines Vermittlers gewechselt. Der neue Anbieter bietet mir bessere Leistungen bei günstigerem Beitrag, das Angebot war zu verlockend. Auch war ich noch nicht lange beim alten Versicherer, so dass der Verlust verschmerzbar ist.

Ein Problem jedoch ergibt sich, denn 2012 war ich in Behandlung für meine Zähne. Meine Zähne bereiten mir schon mein ganzes Leben ein Problem und 2012 sollte 2x Zahnersatz erfolgen. Den Kostenvoranschlag habe ich dem alten Versicherer Mitte 2012 zugeschickt und eine positive Rückmeldung erhalten. Geplant war es auch laut ZA die Behandlung 2012 abzuschließen. Laut meinem Vermittler daher auch kein Problem und damit ein Fall für die alte PKV.

Nun kam es wie es kommen musste. Ich bin beruflich viel unterwegs, habe also Terminschwierigkeit und leider war die Behandlung nicht ganz reibungslos, so dass sie sich verzögerte. Mein abschließender Behandlungstermin war am 20.12.2012. Mein ZA konnte daher die Rechnung im alten Jahr nicht mehr ausstellen. Hinzu kommt, dass ich da auch bereits meine neue Kasse gemeldet hatte. Im Januar 2013 kam dann die Rechnung vom ZA (Datum 2013), mit Vermerk auf Behandlungsdatum 2012. Leider aber auch ist bereits die neue Kasse auf der Rechnung vermerkt :(.

Ich habe Mitte Januar dann meine Rechnung an meine alte PKV geschickt. Um keinen Stress mit dem ZA zu bekommen, habe ich die Rechnung bereits privat beglichen und die alte PKV darauf hingewiesen den Erstattungsbetrag an mich zu überweisen. Der Rechnungsbetrag ist 3000€, meine alte Kasse erstattet für Zahnersatz 80%, d.h. es geht um 2400€ Erstattung.

Anfang der Woche erhielt ich dann auch ein Schreiben der alten PKV. Allerdings hat das nichts mit der Erstattung zu tun, sondern es geht dabei um einen Übertragungswert zur neuen PKV. Mir fiel jedoch auf, dass der angegebene Wert mit ca. 3000€ doch recht nah ein meine Rechnung kam. Hat der Übertragungswert also doch etwas mit der Erstattung zu tun? Versucht die alte PKV nun die neue PKV in die Pflicht zu nehmen? Oder ist es nur Zufall, dass das Schreiben jetzt kam und ich sollte mich noch gedulden?

Leider ist es auch so, dass ich erst Ende Februar und auch nur für 1 Woche zu Hause sein werde. D.h. in dieser Woche möchte ich das Thema unbedingt klären und bereite mich daher bereits jetzt vor.

Wie sehen also meine Chancen aus, dass die alte PKV den Erstattungsbetrag auszahlt? Habe ich da rechtliche Möglichkeiten eine Erstattung durchzusetzen? Begeistert wäre ich davon nicht, aber ich bin rechtsschutz versichert.

Ich danke allen, die sich durch meinen langen Text plagen und dann noch gewillt sind zu antworten :)

Gruß Jlagreen

Erstattung, PKV, private krankenversicherung, Wechsel
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Eure Meinung zu Deutsche Finance Group und deren Fonds?

Hallo,

eigentlich sieht meine finanzielle Situation für mein Alter (28J.) nicht so schlecht aus, wichtig ist mir halt auch der Vermögensaufbau.

So sieht derzeit mein mtl. Anlagekonzept aus:

Immobilien:

  • 800€ Tilgungsrate in selbstgenutzte Wohnung (abbezahlt in 8J. ohne Sondertilgung)

Altersvorsorge:

  • 40€ in steuerfreie LV
  • 162€ in fondsgebundene Riesterrente
  • 90€ in private RV

Investition über Finanzberater:

  • 200€ in geschlossener Unternehmensbeteiligung bis 2031 (sieht sehr gut aus)
  • 400€ in diverse Fondssparpläne

Eigentinvestitionen:

  • 500€ in Fondssparpläne und ETFs
  • 400€ auf Tagesgeld

Mit dem Finanzberater bin ich zwar zufrieden, wollte ihm aber nicht gleich mein ganzes Vermögen anvertrauen (daher die komische Splittung).

Nun hat mir mein Finanzberater eine besondere Investition vorgeschlagen, die wäre:

AGP Fund III der Deutsche Finance Group (Link: http://deutsche-finance.de/335/de/investitionsstrategien/advisor-global-partners-fund-iii.html)

Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Immo-Fonds auf 10J. angelegt. Mögliche Summen lägen bei 15.000€ bis 25.000€, d.h. Einmalbetrag+mtl. Rate. Das Konzept hört sich nicht schlecht an und natürlich werben sie kräftig dafür, nur verunsichert mich insbesondere der Punkt "geschlossen". Andererseits haben die Vorgänger z.T. über 10% p.a. nach Steuern+Gebühr erwirtschaftet. Auch der AGP III steht nach aktuellen Zahlen bei ~8-9% p.a. nach Kosten.

Vorteile sehe ich darin, dass der Fonds ähnlich einer Unternehmensbeteiligung unabh. von der Börse agiert. Doch habe ich schon sehr viel Negatives über geschlossene Fonds gehört.

Meint ihr ich sollte von dem lieber die Finger weglassen?

Ich muss mich bis zum 24.11. entscheiden, weil dann der Fonds schließt.

Deutsche Finance Group, AGP Fund III
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Riesterfrage: Konservativen Sparvertrag oder mit Fonds?

Hallo,

derzeit habe ich einen Riestervertrag seit dem 01.01.2010 bei der Continentale LV. Bei diesem Vertrag handelt es sich um eine Art "Fondssparplan", dabei werden meine Beiträge (2100€ p.a.) in 2 Fonds investiert. Nun hat mir der Berater der Sparda im Zuge der Kontoeröffnung das Angebot der DEVK präsentiert. Bei dem Riestervertrag handelt es sich eher um eine konservativere Anlagestrategie vergleichbar mit einer LV.

Was mich nun ins Schwanken bringt: Im Vertrag der Continentale besteht die Garantie lediglich in den eingezahlten Beiträgen. Überschuss des Fonds wird natürlich nicht garantiert, d.h. im schlimmsten Fall bekomme ich eine Rente nur von meinen Beiträgen ohne Rendite. Bei ansteigender Inflation wäre das ja verheerend.

Bei der DEVK wird aber der Garantiezins von 2,25% vertraglich garantiert, d.h. diese Zinsen erhalte ich definitiv auf meine Beiträge zzgl. möglichem Überschuss.

Konkret in Zahlen heißt das in Zahlen:

  • Continentale -> 249€ garantierte Rente
  • DEVK -> 420€ garantierte Rente

Ein nicht unerheblicher Unterschied wie ich finde. Doch lohnt sich der Wechsel wirklich? Meine Beiträge in der Continentalen wären ja verloren. Auch ist mir nicht ganz klar wie und in was die DEVK anlegt.

Wozu würden mir die Experten raten? Den Steuervorteil hätte ich ja in jedemfall, die Frage ist also nun, welche Vertrag ist der Sinnvollere.

Riester, DEVK, Fondssparen
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Braucht man heutzutage Mastercard und VISA im Ausland? Reicht eine Kreditkarte?

Hallo,

da ich mich bzgl. meinem Darlehen wohl für die Sparda Bank entscheiden werde, werde ich auch bei ihnen ein Konto eröffnen (ist daran gebunden).

Dazu kann ich eine Kreditkarte ordern. Die Sparda Mastercard Platinum sieht für mich sehr lukrativ aus. Da ich sie auch beruflich nutzen darf (Dienstreisen zahle ich zunächst privat), kann ich durchaus den Umsatz von >7500€ p.a. erreichen, damit sie gebührenfrei wird.

Aktuell habe ich 3 Kreditkarten:

Airplus Mastercard

  • Firmen-KK, wird hier erst nach 2 Monaten abgerechnet
  • 20€ Jahregebühr, die mir der AG aber erstattet
  • Gebühren für Auslandseinsätze --> ich will diese KK in jedem Fall kündigen

Advanzia Mastercard Gold (gebührenfrei.com)

  • keine Gebühren
  • einzig den Sollzins für Bargeldabhebung
  • kein Onlinekonto, immer selbst überweisen --> kein Überblick, keine Missbrauchserkennung, Gefahr der Sperrung (Überweisung vergessen)

Postbank VISA

  • keine Jahresgebühr
  • Gebühr für Auslandseinsätze --> in manchen EU Online-shops funktioniert nur die VISA (zb. Amazon.co.uk)

Ich möchte in Zukunft wenn möglich alles mit der Sparda Mastercard Platin bezahlen, die Frage ist nur, ob es nicht sinnvoll ist noch eine VISA Kreditkarte zu haben? Gerade bei Online-Shops habe ich die Erfahrung gemacht, dass Mastercard im Ausland nicht immer geht. Ich bin am überlegen mir die DKB Visa zu holen, eine gut

Kreditkarte, Mastercard, Visa
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