Grundstück - Preisverhandlung?

Hallo zusammen,

wir befinden uns im Moment in der finalen Phase eines Grundstückskaufs. Habt ihr Erfahrungen wie viel Prozent (Rabatt) man als Käufer raushandeln kann, wenn es um ein Geh-, Fahrt- und Leitungsrecht (wir als Käufer würden dies dem Verkäufer einräumen - ist selbstverständlich, aber dennoch sicherlich ein Minuspunkt auf der Liste) und einem Grundstück ziemlich nah einer Schnellstraße geht? Klar, es geht am Ende des Tages immer um Angebot und Nachfrage, dennoch würde mich eine grobe Einschätzung interessieren, wenn jemand ähnliche Erfahrungen hat.

Zudem ist es ebenfalls noch offen bzw. zu diskutieren, wenn das hintere Grundstück ein Garten bzw. Grundstückstor hat, wir aber ebenfalls darauf pochen, ein Tor bei unserer Einfahrt zu bauen. So muss der Verkäufer und Besitzer des hinteren Grundstücks ggf. zwei Tore passieren. Ziel sollte es sein ein Tor zu haben, aber ich bin mir nicht sicher und kann sicher auch grds. nachvollziehen, wenn der Verkäufer sein Grundstück abgegrenzt haben möchte.

Zudem können wir mit jetzigem Stand am Grundstück nichts machen, da erst noch eine gewisse Begrünung gefällt werden muss. Dies ist aufgrund von Schonzeiten (Brut) der Vögel erst ab Oktober möglich. Klar, man braucht eh Zeit für Baugenehmigung etc., dennoch ist dies sicherlich auch ein Punkt, da man einfach nichts machen kann. Auch, wenn man sich für ein Fertighaus entscheiden würde (abgesehen von den langen Lieferzeiten), würde einfach das Grundstück berührungslos für knappe 6 Monate da stehen.

Zu guter letzt ist beim Grundstück ziemlich nah angrenzend noch eine veraltetes Gebäude, sieht nicht nur unschön aus, es ist auch ziemlich nah. So nah angrenzend darf sicherlich heute auch nicht mehr gebaut werden. Ebenfalls ein Minuspunkt, ansonsten passt das Grundstück eigentlich recht gut und hat alles was wir benötigen, für den Moment ist es nur vom Gefühl her preislich zu hoch angesetzt.

Vielen Dank Euch vorab und freue mich auf Eure Meinungen!

Grundstück, Immobilien