Wo liegt die Grenze "nebenberuflich" beschäftigt?

Hallo, ich arbeite als Ingenieurin festangestellt, und habe nebenbei noch ein eigenes Ingenieurbüro (ist vom AG akzeptiert, da sich die Aufgabengebiete nicht überschneiden). Meine Krankenkasse sagt, dass ich neben der sozialversicherungspflichtigen Haupttätigkeit keine Sozialabgaben zahlen muss, solange die Arbeit in meinem Büro zeitlich und finanziell eine Nebentätigkeit bleibt. Ich kann aktuell ca. 15 Std/Woche nebenbei arbeiten, das passt also neben einem 40-Std-Job. Aber natürlich ist mein Stundensatz in meinem Büro deutlich höher, sodass ich da auch mit relativ wenigen Stunden auf ein ähnliches Gehalt kommen würde wie in meinem "richtigen" Job (ca. 3000 Euro).

Im Internet habe ich eine Bemessungsgrenze von ca. 1200 Euro gefunden, bis zu der nebenbei sozialabgabefrei gearbeitet werden kann. Weiß jemand, ob diese Grenze stimmt? Das kann ja eigentlich nicht sein, dass das Einkommensunabhängig ist, oder? Steuerlich weiß ich, dass ich "draufzahlen" muss, aber das ist ja kein Problem.

Und noch eine Frage: ich habe das Büro erst kurzzeitig gegründet. Wie wird das ganze bei der Krankenkasse dann berechnet? Auf ein Jahr bezogen oder monatlich? Aktuell bekomme ich aufgrund eines Übergangs zwischen zwei jobs noch sehr viele Aufträge von meinem alten AG, das wird sich im nächsten Jahr aber sicher mindern. Wäre es dann ok, wenn ich im Januar/Februar "mehr" verdiene? Danke!

arbeitsrecht, Nebenverdienst, Sozialabgaben, Sozialversicherung
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