Bürgschaft nicht ausreichend, Mutter mit im Mietvertrag - Konsequenzen?

Guten Tag,

ich habe letzte Woche eine Wohnung besichtigt und wurde vom aktuellen Mieter als Nachmieterin vorgeschlagen, weshalb ich mich mit dem Vermieter in Verbindung gesetzt habe. Ich bin Studentin und bekomme BAföG, deshalb habe ich zu meinen Unterlagen ein formloses Schreiben hinzugefügt, in dem meine Mutter erklärt, dass sie die Mietbürgschaft für mich übernehmen würde.
Nun kam die Antwort des Vermieters, dass eine Bürgschaft für ihn nicht ausreichend sei. Stattdessen soll meine Mutter mit in den Mietvertrag aufgenommen werden. Dazu hätte ich einige Fragen:

  1. Um die Wohnpauschale beim BAföG zu bekommen, darf ich nicht im selben Haushalt wie meine Mutter leben. Ich kenne mich nicht mit den Formulierungen in einem Mietvertrag aus, ist es möglich zu vermerken, dass meine Mutter nur zur finanziellen Absicherung als Mitmieterin drinsteht und ich die Wohnung definitiv alleine bewohnen werde? Ist soetwas gängig?
  2. Hat es irgendwelche Konsequenzen für meine Mutter, wenn sie quasi zwei Mietverträge abschließt? Sie ist Geringverdienerin und bekommt Wohngeld, evtl. muss sie irgendwann wieder auf eine Aufstockung durch Hartz IV zurückgreifen. Macht es Probleme wenn sie neben ihrer eigenen Wohnung noch als Mieterin im Vertrag meiner Wohnung steht?
  3. Gibt es noch Alternativen zur "normalen" Bürgschaft, mit denen ich den Vermieter überzeugen kann? Ich habe etwas von einer freiwilligen Bürgschaft gelesen, die nicht in der Höhe beschränkt ist. Kann mir jemand erklären was es damit auf sich hat?

Ich hoffe jemand kann mir eine oder mehrere meiner Fragen beantworten, schonmal vielen Dank im Voraus

BAföG, Bürgschaft, Mietrecht, Mietvertrag
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