Was muss ich beachten, wenn mein Lebensversicherungs-Fonds geschlossen wird?

Hallo, soeben ein Schreiben meiner Lebensversicherung erhalten, dass mein Investmentfonds auf Grund von Rückstellungen keine ausreichende Aktienquote für die Garantie des Höchstkurses mehr aufweisen kann. Heißt, der Fonds wird geschlossen (viel mehr habe ich leider nicht verstanden ;o) ).

Nun gut, von den drei Optionen, die mir genannt wurden, würde ich gerne die Auszahlung veranlassen.

Da der Zeitpunkt überraschend kommt, bin ich sehr unvorbereitet. Daher meine Fragen: 1. Was muss ich wegen der Abgeltungssteuer beachten? Was ist hier zu tun? 2. Ich erhalte den Anlagewert der Police, der in den Fonds investiert wurde. Der Wert der Auszahlung wird auf den bisher erzielten Höchstkurs festgesetzt. Was heißt das? Bekomme ich den Rückkaufwert mit Höchstkurs? Oder bekomme ich alles was ich eingezahlt habe mit Höchstkurs? 3. Die Verbraucherzentrale meinte mal, als ich über Kündigung nachdachte, dass ich auf den Freibetrag achten soll. Heißt, bei der Bank, auf der die LV ausgezahlt wird oder bei der Lebensversicherung selbst. Was muss ich hierfür tun?

Ja, ich bin ein Finanzlaie, ich bitte darum, mich nicht deshalb anzugehen. Dass ich in naiven, jungen Jahren das Ding hätte nicht abschließen sollen, ist mir durchaus bewusst. Aber das denken sich wohl so einige Anleger in Lebensversicherungen. ;o)

Vielen Dank für alle Antworten!

Abgeltungssteuer, Fonds, Freibetrag, Lebensversicherung, Rückkaufswert
2 Antworten
Wo kleines Geld anlegen in Zeiten der Finanzkrise?

Hallo,

also kurz und knapp. Ich gehe davon aus, dass es zu einer weiteren Finanzkrise kommen wird und ich tendiere daher dazu meine auf einem Investment-Fond beruhende Lebensversicherung, welche eh nur erbärmliche Werte aufweist, aufzulösen. Besser ein schlechter Rückkaufswert als 0 €uro nach einer Finanzkrise.

Was wäre eine gute Alternative das dann flüssige Geld anzulegen?

Wenn ich mich bei diesem Thema informiere stoße ich immer auf einen Tenor: Man soll das Geld in einem Mix anlegen (Gold, Immobilien, Aktien, etc.). Nun bleibt mir, wenn ich von den typischen Verlust ausgehe, bestenfalls 5000 Euro. Das reicht nicht für eine Immobilie noch für sonstige große, materielle Investitionen. Aktien finde ich, da ich nur dieses Geld habe, ein existenzielles Risiko (und moralisch eh verwerflich). Ich denke mal, dass auch der angeratene Goldkauf bei diesem Kleinbetrag albern ist.

Nun frage ich mich, was würden denn professionelle, unabhängige Finanzexperten einem kleinem Sparer wie mir raten?

Vielen Dank für jeden Hinweis!

P.S. Bitte nicht auf dem Thema Finanzkrise ja oder nein, LV kündigen ja oder nein etc. rumreiten. Meine finanzsystemkritische Meinung lässt sich ja über Kommentare nicht wirklich ändern, gerne nehme ich aber Tipps an, wie ich am besten vorgehe.

Für alle, die meine Meinung naiv finden, empfehle ich diesen Film: http://www.arte.tv/guide/de/048858-000/der-banker-master-of-the-universe

Aktien, Gold, Sparen, Finanzkrise, Immobilien, Investition, Investment, Lebensversicherung
6 Antworten
Rückabwicklung der Lebensversicherung wg. berichtigter Modellrechnung 6 Jahre nach Vertragsabschluss

Hallo,

ich habe 2002 eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. Mit den Vertragsunterlagen wurde mir damals eine unverbindliche Modellrechnung erstellt.

2008 bekam ich ein Schreiben, dass bei dieser Modellrechnung von 2002 versehentlich ein Fehler unterlaufen ist. Beigefügt wurde eine neue Modellrechnung, beruhend auf den Werten zu Vertragsbeginn. Die Summen unterscheiden sich aber beträchtlich: Rückkaufswert nach 10 Jahren Version 2002: 5722,62 Euro, Version 2008: 3566 Euro. Mit beigefügt war außerdem eine Empfangsbestätigung, die ich allerdings nicht bestätigte, weil mir das Schreiben bis dato nicht bekannt war (ich im Ausland etc.).

Die Verbraucherzentrale riet mir mich an den Ombudsmann zu wenden, um eine Rückabwicklung der LV anzugehen. Bei ihnen ist aber diese Versicherung nur unter einer anderen Firmierung Mitglied. Die Versicherung hat seit 2009, auf Grund der Finanzkrise, schon zwei Mal ihren Besitzer geändert und hat nun Sitz in Ireland.

Der Ombudsmann hat mir geraten mich erst einmal direkt an die LV mit der Bitte der Rückabwicklung (Eingezahltes zurück ohne Zins/Verlust/Kosten) zu wenden. Später evtl an Fin-Net. Nun kann ich mir keinen Anwalt leisten und habe Sorge Fehler zu machen. Wie kann so ein Schreiben aussehen? Welche Informationen sollte ich geben? Was sollte ich vermeiden? Habe ich überhaupt eine Chance, da die berichtigte Modellrechnung von 2008?

Viele Grüße und Dankeschön für jeden kleinen Tipp!

Fonds, Kündigung, Lebensversicherung
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