Kredit zum beworbenen Superzinsatz bekommen?

Wie realistisch ist es, den geworbenen Zins z.B. auf diversen Vergleichsportalen zu bekommen? Nicht selten wird mit einen eff. Zins von z.B. 1,99 Prozent geworben. Bei näheren hinsehen heißt es weiter unten im kleingedruckten, beispielhaft "2/3 aller Kunden erhalten: 4,15% eff. Jahreszins".

Ich würde gerne einen Kredit zum besagten Kurs aufnehmen. Gleichzeitig will ich mir aber mein Schufa-Score wegen der Kreditanfrage nicht versauen, wenn ich nur ein Kredit mit deutlich erhöhten Zins angeboten bekomme. In diesen Fall würde ich dankend ablehnen (So nötig habe ich es auch nicht). Aber durch die Anfrage bei der Schufa wäre sehr wahrscheinlich mein Score hinüber.

Einige Eckdaten:

Ich bin Alleinverdiener, Familie mit 3 Kindern. Mein Basiscore laut Schufa-Selbstauskunft mit Stand April 2017 beträgt 98,85%. Die war schon einmal höher bei 98,93%, ist aber wegen Umschuldung des Eigenheims (Kreditanfrage bei Schufa) etwas in die Knie gegangen und ist langsam wieder am steigen. Diverse Ein- Ausgabenrechner im Internet werfen mir ein mtl. Haushaltsüberschuss von ca. 350-500 Euro heraus.

Ich will ein Kredit mit mtl. ca. 300,- Euro Belastung in 84 Monaten zu den Super Zins von den Angebotenen 1,89% bis 1,99%. (Kreditbetrag pie mal Daumen ca. 23.500,- Euro) zur freien Verwendung aufnehmen.

Zum Abschluss nochmal meine Frage: Wie realistisch ist es das ich den Kredit zu den Kurs bekomme? Habt Ihr Erfahrungen? Danke für Eure Antworten.

Beste Grüße

Kredit, Kreditwürdigkeit, Ratenkredit, Schufa, Einsatz, Kreditvergabe
1 Antwort
Abgeltungsteuer / Verlustverrechnung / bitte lesen

Fallbeispiel 1: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungssteuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus Zertifikaten/Optionscheinen. Die Bank rechnet mir eine Verlustrechnung vor und erstattet die Steuergutschrift in Höhe von 26,38% also insgesamt 263,80 Euro. Jetzt habe ich unterm Strich immer noch ein Gesamtgewinn von 801,05 Euro. Soweit so gut, bis dahin habe ich keine fragen. Meine Frage bezieht sich jetzt auf das Fallbeispiel 2. Das erstere habe ich nur aufgeführt zur besseren Verständnis.

Fallbeispiel 2: Ich habe 1801,- Euro Veräußerungsgewinn aus Zertifikaten/Optionscheinen gemacht. Nach Abzug des Freibetrages von 801,- führt für die Bank für 1000,- Euro Abgeltungs- steuer ab, 26,38% ohne Kirchensteuer. Unterm Strich bleibt ein Betrag von 1537,25 Euro über. Im nächsten Monat des selben Jahres mache ich ein Veräußerungsverlust von genau 1000,- Euro aus der Gattung "AKTIEN" (Achtung nicht aus Zertifikaten/ Optionscheinen). Erhalte ich hierbei auch eine Steuergutschrift, obwohl der Verlust aus Aktien herrührt? Es heißt ja immer Aktienverluste kann man nur durch Aktiengewinne ausgleichen, aber gilt das auch für die Abgeltungsteuer also die Verlustrechnung hierfür? Mein Sparerfreibetrag ist ja durch die Gewinne aus der Gattung "Optionsscheine" aufgezehrt. Würde ich durch den Aktienverlust von 1000,- Euro auch eine Steuergutschrift bekommen?!? Vielen Dank für die Antworten.

PS: Ich meine da war doch was mit Verlusttöpfen usw. DANKE

Aktien, Abgeltungssteuer, Verlustvortrag, Zertifikat
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