Kündigung während der Arbeitsunfähigkeit und dann auch noch an den falschen Vornamen adressiert. Wie verhalte ich mich richtig?

Hallo Zusammen!

Ich befinde mich in einer Situation, die mich wahnsinnig macht und befürchte falsch agiert zu haben und nun richtig im Sumpf stecke.

Ich bin seit dem 21.08. Arbeitsunfähig geschrieben. Es begann mit einer Gürtelrose und einer Entzündung in der Wirbelsäule. Aufgrund der ganzen Untersuchungen wurde zudem eine Autoimunerkrankung festgestellt. Inzwischen stecke ich aufgrund der ganzen Umstände in einer tiefen Depression mit Angstzuständen.

Am 29.10. erreichte mich per Einschreibung eine Kündigung von meinem Arbeitgeber. Diese Kündigung war aber an den falschen Vornamen adressiert, also habe ich den Umschlag wieder geschlossen und mit "Empfänger unbekannt" wieder in die Post gegeben. Die Kündigung war ausgestellt zum 30.11. Ich habe seitdem auch nichts mehr gehört, bis vor wenigen Tagen als mein Chef mich via WhatsApp kontaktierte, weil er einen Freischaltcode benötigte für SocialMedia, welches ich bis dato verwaltete. Und gestern kam eine E-Mail ich solle mich DRINGEND melden es gäbe dringenden Gesprächsbedarf! Ich möchte mich dort aber nicht melden, weil ich Angst davor habe, dass er mich anschreit und das Gespräch somit fies verläuft und ich ganz blöd da stehe. Ich bin ja noch krank geschrieben, aber theoretisch hätte ich meine Kündigung ja sofort bei der Arbeitsagentur angeben müssen, was ich aber nicht tat weil diese ja nicht dirtekt an mich gerichtet war und ich diese zurück geschickt habe. Muss er mir eine neue korrekte Kündigung ausstellen und zählt die Kündigungsfrist dann von vorne? Bekomme ich Schwierigkeiten bei der Agentur für Arbeit? Ich bin echt verzweifelt und weiß weder ein noch aus.

Ich würde mich über Ihre Antwort sehr freuen!

Liebe Grüße

Kündigung, Kündigungsfrist
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