Finanzierung für Konsumgüter und Stornierung der Bank nach bezahlter Rate. Händler überweist Betrag und fordert zurück?

Hallo zusammen,

die Situation ist vermutlich nicht ganz einfach aber ich versuch den Hergang zu schildern.

Ich habe per Finanzierung online Hardware bestellt. Die Ware konnte über 4 Wochen nicht vom Händler geliefert werden und die Bank hat in der Zwischenzeit bereits die erste Rate abgebucht. Es geht um ca 1800 Euro.

Die Bestellung wurde von mir storniert und beim Händler entsprechend nachgefragt wie das jetzt abgewickelt werden muss.

Mir wurde der Finanzierungsbetrag vom Händler gesamt überwiesen da die Finanzierung bereits lief und Geld zur Tilgung abgebucht wurde.

Der Vorgang wurde vom Händler so beschrieben und auch ausgeführt.

Drei Wochen später (19.11.2020) erhalte ich eine E-Mail des Händlers, dass es sich um einen Irrtum der Buchhalterin handelt, die Finanzierug durch die Bank storniert wurde und der Betrag innerhalb von 8 Tagen wieder an den Händler überwiesen werden soll. Am selben Tag wurde von der Bank die bereits bezahlte Rate wieder auf mein Konto überwiesen.

In den 3 Wochen wurde für 800 Euro Hardware bei anderen Händlern bestellt, im Glauben eine laufende Finanzierung zu haben und sich nach den Vorgaben des Händler gerichtet zu haben.

Jetzt frage ich mich, ob es meine Schuld ist, wenn der Betrag gefordert wird aber nicht gesamt bezahlt werden kann.

Ich komme mir dezent veralbert vor, um es mal sachlich zu beschreiben.

Wäre echt nett, wenn ich hierzu eine fachkundige Aussage bekommen könnte.

MfG Stax

Bank, Finanzierung, Recht
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