Mietkündigung in WG?

Hallo,

seit 15.12.2020 habe ich einen neuen Mitbewohner (2er WG) - der hält sich weder an den Putzplan, noch hält er die Küchenarbeitsflächen nach dem Kochen sauber; z.T. provoziert er sogar noch, in dem er verspritzte Tomatensoße oder Bratfett tagelang zurücklässt und dann übers WE weg ist. - Zum monatl. Badputzen war seine Antwort: ist doch sauber - dabei war die Sitzbrille bepinkelt wie in 3 Jahren nicht mehr. Es ist einfach nur mühsam, ihn auf all das ständig aufmerksam zu machen, und es gibt seit Feb. ständig streit deshalb. Neuerdings verschleppt er auch noch mein vollständiges Besteck (Fa.Zwilling); auf Nachfrage seine Antwort: wird schon irgendwo sein. Kümmert sich aber nicht darum es wieder zurück zu bringen (inzw. 3 Gabeln, 2 gr. Löffel, 2 kl. Löffel).

Ich bin nur noch gestresst und eigentlich mit der Situation überfordert - wie krieg ich den Kerl wieder raus??

Der Vermieter wurde eingeschaltet, ein gemeinsamen Gespräch am 09.02. fand statt, bei dem er sich bereit erklärt hat, Ende Mai auszuziehen. Leider wurde das nicht schritlich festgehalten, und nun besteht er darauf, dass die mündliche Kündigung ungültig sei - was ja rechtlich richtig ist - nur hat er uns da echt gelinkt. Und dass er gar nicht ausziehen möchte.

Ihm scheint jegliche Einsicht in die Problematik abzugehen, Hauptsache billig und bequem wohnen (so kommt es mir vor), also ein parasitäres Verhalten. In der VorWG hat er ein ganzes Jahr gebraucht um auszuziehen.. und hat es mit dem Putzen auch nicht genau genommen. Schuldet auch noch Mietgeld. - Bei uns zahlt er die Kaltmieter per Dauerauftrag, die NKs kommen fast immer 2-3 Wochen später in Bar, sagt der Vermieter.

So kann ich echt nicht wohnen. Das Vertrauen ist völlig hin. Ich fühle mich in meinen eigenen 4Wänden immer angespannt und einfach unwohl.

Was kann ich tun?? Danke für Eure Antworten!

Mietrecht, WG