PKH-Antrag - Bewilligungsverfahren?

Ich sollte laut meinem Anwalt PKH-Antrag beim Landgericht stellen.

Ich sollte in diesem Antrag formulieren und begründen worum es geht, was ich auch gemacht. Mit Nachweisen (Übersicht Ein- und Auszahlungen). Ich habe auch die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse abgegeben.

Jetzt habe ich heute eine Antwort per Brief vom LG erhalten:

"Sehr geehrter Herr Xy,

in dem Rechtsstreit

Xy gegen Anbieter

wird Ihnen in der Anlage das gerichtliche Schreiben an die Gegenseite zur Kenntnisnahme übersandt.

Ihnen wird aufgegen, innerhalb einer Frist von zwei Wochen den ausgefüllten Vordruck ZP 1a über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse einzureichen. Dieser ist als Anlage deisem Schreiben beigefügt.

Bitte beachten Sie, dass nach Ablauf der Frist Ihr Antrag gemäß § 118 Abs. 2 Satz 4 ZPO zurückgewiesen werden kann, wenn Sie die gemachten Auflagen nicht oder nicht vollständing erfüllen.

Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass im Prozesskostenhilfeprüfungsverfahren Ihre außergerichtliche Kosten, insbesondere Anwaltskosten, nicht erstatten werden.

Mit freundlichen Grüßen

Xy

Vorsitzender Richter am Landgericht"

Ich verstehe nicht, warum mir durch einen Antrag den ich selber gestellt habe, Kosten enstehen sollen?

Meine Abischt war es, eine PKH bewilligt zu bekommen und dann gemeinsam mit einem Anwalt meiner Wahl, Klage zu erheben gegen den Anbieter.

Darüber Hinaus wurde mir eine Abschrift des gerichtlichen Schreibens an die Gegenseite übersandt. Wieso wird dem Gegner ohne Bewilligung des PKH-Antrages ein Schreiben zugesandt? Wieso wird er informiert, dass ich PKH beantrage ? Das mach man doch erst, wenn PKH bewilligt worden ist? Ich habe gerade so einen dicken Hals

Man stellt den Antrag ja gerade deswegen weil man bedürftig ist. Warum dann noch Kosten enstehen sollen, verstehe ich nicht,

Könnt ihr mir helfen?

Gericht, Antrag, Prozesskostenhilfe, Rechtsanwalt, Rechtsstreit
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