Mit Ausbildung unzufrieden. Was tun?

Ich bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Anwendungsentwickler. Bin in meinem ersten Lehrjahr. In meiner Freizeit habe ich absolut nix mit PC, Gaming etc am Hut. Ich bin mehr an sportlichen Sachen interessiert. Und da ist das Problem. In meiner Firma hat jeder Mitarbeiter eine extreme IT-Affinität. So Leute, die schon mit 12 ihren eigenen PC zusammengebaut haben etc. So einer bin ich nicht. Mir hat in der Schule programmieren Spaß gemacht und ich fand es sehr interessant. Deswegen bin ich da gelandet. Mit meinen Mitarbeitern bin ich überhaupt nicht auf einer Wellenlänge was man in jedem Gespräch merkt. Sie benutzen Fachwörter und manche reißen Witze, die ich nicht verstehe. Solche Nerdgespräche halt. Und sie denken dass ich auch so einer bin und überfordern mich mit Aufgaben die ich einfach nicht hinbekomme. Wenn ich nachfrage, kommen wieder Begriffe die ich noch nie gehört habe. Damit ich mich nicht komplett blamiere, frage ich nur maximal zweimal nach. Und dann bin ich auch nicht wirklich schlauer . Das zieht mich extrem runter. Ich habe im Alltag schon fast Depressionen und keine Lust auf die Arbeit und keine Lebensenergie weil ich nur an die Arbeit und diese Aufgaben denke. Dennoch finde ich den Beruf interessant. Ist es dennoch der richtige? Ich habe einfach zu wenig Vorahnung und keine krasse Affinität zu der Thematik. Andere programmieren noch als Hobby nach der Arbeit. Ich nicht. Passt dann der Job überhaupt zu mir? Oder soll ich die Ausbildung durchziehen und danach die Firma wechseln? Ist in jeder IT-Abteilung so eine Stimmung bzw. sind da immer solche Freaks?

Arbeit, Ausbildung, Mitarbeiter