Hausverkauf bei Scheidung?

Mein neuer Partner ist aktuell im Scheidungsprozess, ist offizielle Ehe ohne Ehevertrag. Es steht als Thema- gemeinsames Haus zu verkaufen. Beide stehen im Grundbuch als Eigentümer. Die noch-Frau ist im Oktober 2020 aus dem Haus freiwillig ausgezogen und in eine Mietwohnung mit der Tochter gezogen. Der Mann wohnt alleine im Haus.

Fragen:

  • Einliegerwohnung im Haus ( seit langer Zeit vermietet) wurde vor 8 Jahren zugekauft und unterliegt in dem Fall dem Spekulationssteuer beim Hausverkauf. ca. 25.000,-. Muss dieser Steuer von beiden gleich zur Hälfte bezahlt werden oder, wie ich gelesen habe, nur die Frau, die ausgezogen ist zu tragen hat?
  • Die Frau hat den Betrag für die evtl. Auszahlung genannt, falls der Mann das haus behalten würde, was unberechtigt hoch vorkommt. Marktwertpreis vom Haus EUR 875.000 abzüglich offenen Kredit EUR 275.000 ( soll der Partner, der im Haus bleibt, komplett übernehmen) = EUR 600.000 durch 2 = EUR 300.000 Aber sie hat noch EUR 40.000 draufgerechnet und möchte EUR 340.000,- als ihr Anteil haben.
  • Die Begründung für EUR 40.000,- : Sie muß dann neue Wohnung kaufen und ihr entstehen dadurch Maklerkosten, Grundsteuer, Notar etc.

Wie wäre ihr Anteil eigentlich zu rechnen. Welche Kosten kann man berücksichtigen von der Mann' s Seite. Letztendlich kommen noch Änderungen und Notarkosten für' s Grundbuch, Kreditaufnahme, Zinsen etc.

Vielen Dank für die Antwort.

Elena B.

Immobilien, scheidung
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