Darf der Vermieter nach frühzeitiger Wohnungsübergabe innerhalb der Mietzeit die Wohnung ungefragt betreten?

Der Mieter kündigt die Wohnung zu November und hat eine Kündigungsfrist zum vollen Monat - zahlt also noch bis Ende Februar Miete.

Der Mieter und Vermieter vereinbaren eine Wohnungsübergabe Anfang Januar auf Bestreben vom Mieter in Abstimmung mit dem Vermieter früher aus der Kündigungsfrist entlassen zu werden. Der Mieter räumt dem Vermieter ein, Wohnungsbesichtigungen durchzuführen sowie spezifisch genannte Reparaturarbeiten. Mit der Wohnungsübergabe hat der Mieter keine Schlüssel mehr für die Wohnung.

Mieter A stellt fest, dass der Vermieter schon Mitte Februar die Namen der Nachmieter an Haustür und Briefkasten angebracht hat (nicht die Nachmieter) und dass die Nachmieter schon Ende Februar in die Wohnung gezogen sind. Darüberhinaus sind in der Wohnung nicht abgesprochene Handwerkertätigkeiten vollzogen worden ohne Rücksprache mit dem Mieter.

Die Vermieter argumentieren, dass der Mieter trotz Anmietung bis Ende Februar mit der Wohnungsübergabe sämtliches Recht auf Bestimmung, wer die Wohnung wann betritt und sich aufhalten darf, abgetreten hat und dass auch die Nachmieter sich rechtmäßig in der Wohnung aufhalten dürfen.

Stimmt das? Oder hat der Mieter Recht auf Mietrückzahlung aufgrund frühzeitiger Nutzung der Wohnung durch die Nachmieter. Und haben der Vermieter, Handwerker und Nachmieter Hausfriedensbruch begangen, da sie die vom Mieter angemietete Wohnung außerhalb des Rahmens von Wohnungsbesichtigungen und den spezifischen Arbeiten betreten haben?

Mietrecht
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