Hausverkauf trotz Amtsgericht(Betreuer) möglich?

Meine geschiedenen Eltern besitzen ein Haus. Er 75%, sie 25%.

Nun möchte Vater gerne dauerhaft in ein Pflegeheim (Parkinson). Er ist leider aufgrund seiner Gesundheit nur Empfänger einer Mindestrente.

Unsere Nachbarin möchte das Haus zum Preis kaufen, den der gerichtlich gestellte Gutachter ermittelt hat. Die Eltern möchten das auch. Völlig klar, dass Vaters voller Anteil von 75% in die Pflege geht.

Frage 1.) :

Die vom Betreuungsgericht an seine Seite gestellte Betreuerin möchte das nicht. Sie beantragte bereits das Recht, die Immobilie zu veräußern beim Amtsgericht. Ihrer Ansicht nach würde das Haus in Berlin noch mehr bringen, wenn jetzt noch ein Makler dazu geschaltet wird. Müssen meine Eltern das zulassen ? Es geht ihnen nicht um den maximalen Gewinn, sondern darum, dass unsere geliebte Nachbarin kaufen kann. (Sie kauft zum Verkehrswert nach Verkehrswertgutachten; Das ist nicht, wie verschenken .

2.) Kann meine Mutter ihre 25% verkaufen, obwohl mein Vater 75% besitzt?

Kann mein Vater eine Auflassungsvormerkung beim Notar in s Grundbuch eintragen lassen, so das es der Nachbarin leichter wird die 75% zu erwerben ?

3.) Wie viel muss man sich vom Amtsgericht vorschreiben lassen ? Der Vater ist nicht entmündigt und geistig noch recht gut drauf. Er hat Hilfe, da er sonst Tabletten nicht nimmt und körperlich nicht so gut zurecht kommt. Kann das Amtsgericht meine arbeitende, vollgeschäftsfähige Mutter übergehen ?

Danke für Ihre kompetenten Antworten.

Immobilien, Recht
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