Zahlungsziel bei Rechnungen als freiberufliche Dozentin

7 Antworten

Hmmmm.... ob da Gesetzestexte helfen, ist fraglich.

Auf der Rechnung würde ich nur vermerken, dass es sich um Lohnleistungen handelt, die innerhalb von sieben Tagen zu bezahlen sind.

Nach den sieben Tagen darfst du dann "theoretisch" sogar ohne aussergerichtliches Mahnverfahren deine offenstehenden Beträge per Mahnbescheid eintreiben und auch schon Zinsen erheben. Aber ob das ratsam ist? Wohl nur, wenn du deinen "Kunden" nicht länger benötigst.

Ich würde doch mal mit dem Leiter der Bildungseinrichtung ein persönliches Gespräch führen und ihn freundlich darauf hinweisen, dass du als Freiberufler auf die pünktliche Zahlung des Lohnes angewiesen bist. Das amcht bestimmt mehr Sinn als ein Text auf der Rechnung, der eh nicht gelesen wird.

Hallo Tanzwiesel, hab schon mehrere Gespräche geführt. Mit der Schulleiterin, dem Leiter usw. Versprechungen ohne Ende - nichts wurde eingehalten. Die schauen dir in die Augen, versprechen die sofortige Zahlung und nichts passiert auf meinem Konto. Auf der letzten Rechnung hab ich direkt ein Zahlungsziel eingebaut. Mal sehen, was passiert. Ganz lieben Dank für deine Antwort

Gesetzestexte gibt es da nicht! Aber setze in den Rechnungen klare Zahlungsziel, z.B. sofort nach Erhalt ohne Abzug oder innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug. Dann kannst Du den Kunden in Verzug setzen und zur Not auch mal Mahnungen schicken!
Besser wäre es aber, mal mit den verantwortlichen Leuten zu reden! Auch diese müssen ja einsehen, dass Du mit den Einnahmen auch Kosten zu decken hast und leicht ein ungesundes Ungleichgewicht entstehen kann, wenn die Außenstände nicht hereinkommen! Mit Gesetz und Mahnungen und solchen Geschützen aufzufahren, birgt natürlich auch die Gefahr, dass sich der Auftraggeber anderweitig orientiert!

Da hilft nur ein Gespräch mit Deinem Bildunsgträger, in dem Du mal nachfragst, warum das so ist. Eine spezielle gesetzliche Regelung, wann freiberuflich erarbeitete Honorare zu zahlen sind, gibt es nicht, wenn es nicht explizit im Honorarvertrag vereinbart ist. Das muss da aber nicht drinstehen, es liegt im Rahmen der sogenannten Vertragsfreiheit.

Du hast sicher einen Vertrag mit dem Bildungsträger geschlossen, wenn da nichts über die Zahlungsfrist drinsteht, kannst du die Zahlungsfrist selbst setzen und bei Nichterfüllung eine Mahnung mit Mahngebühren ausstellen, bis hin zum gerichtlichen Mahnverfahren.

Zunächst würde ich da aber mal persönlich vorsprechen und etwas Druck machen.

Hallo, ist zwar nicht zum Fall beizutragegen jdeoch zum thema habe ichein ähnliches problem.

Ich bin Nachhilfelehrein in einem Nachhilfeunternehmen. Meine Rechnungen sind Monat für Monat einwandfrei mit dem Inhaltlichen Text das der Auftraggeben 14 Tage Zeit hat die Rechnung zu begleichen. Nun habe ich jedoch wiedermal das Problem das die Rechnung vom September 2008 noch immer nicht bezahlt wurde. (jetzt ist der 03.011.2008)

Habt ihr einen Rat was ich tun kann um an mein Honorar zu kommen?

mfg garnele

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