Woher stammt der Ausdruck: Ich bin "pappesatt" (Wandlung von "bedient sein"?

3 Antworten

Pappesatt...ist jemand, der endgültig genug hat, kurz vorm Platzen ist. Man ist so vollgefressen - alternativ auch frustriert, verärgert oder gestreßt -, daß beim besten Willen nichts mehr geht. Heute versteht man unter »Pappe« meist nur noch das aus einem Papierbrei hergestellte Verpackungsmaterial - das Wort dürfte aber auf das lateinische »pappare« = essen zurückgehen, das Synonym für den klebrigen Brei aus Mehl, mit dem kleine Kinder »aufgepäppelt« werden. In der Zeitschrift »Der Kinderfreund« des Pädagogen Christian Felix Weiße (1726-1804) ist denn auch von einer Amme die Rede, »die ihr Kind mit Pappe füttert«.

http://etymologie.tantalosz.de/p.php

Quark was er da schreibt.

Pappe ist veraltet ein einfacher Brei. Vermutlich satt machend. Den siehe Wiki vor allem Arme und Kranke aßen und wohl auch Kinder.

Wenn man jetzt vollgefuttert ist, sagt man, man ist pappesatt. D. h., dass man sich so satt fühlt, als wenn man so viel Pappe gegessen hat. Weiterführend ist ja 'es satt haben' (Schnauze voll) das gleiche wie ich bin pappesatt in Bezug auf bedient sein, genug beleidigt sein usw. .

Weiteres Indiz für die 'Pappe'. 'nicht von Pappe sein' ist Bezug auf ein kräftigendes Kinderessen (Fleisch). Pappe (Brei) macht zwar satt, aber hat wohl nicht grad große und kräftige Kinder hervorgebracht ;).

Eventuell von dem umgangssprachlichen Ausdruck: "Ich bin so satt, dasss ich nicht mal mehr "papp" sagen kann. Und dieses 'papp' könnte widerum vom kindlichen "HappenPappen" kommen.

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