Wo schwört man, heute noch, auf die Bibel vor Gericht?Und was ist, wenn der Zeuge kein Christ ist...

5 Antworten

Man schwört immer, nur auf die Bibel ists freiwillig. Das wirkt auch so, wenn man Anstand und Ehrgefühl hat oder einfach nur Angst vor den Folgen eines Meineids. Das jüngste Gericht braucht man da nicht...

Als Jude dürfte er gar nicht nicht schwören (nur versprechen). (nur G´tt kann sicher Eid erfüllen) weils sonst Fluch wird. Aber da gibts für sowas sicher auch schon treife Methoden.

Mr. President Obama wird am 20.01.2009 mit der Bibel von Abe Lincoln seinen Amtseid ablegen. Auf die Bibel schwören ist mir unbekannt, nachdem das schwören lt.der Bibel für die Christen verboten ist. Ich sollte bei Gericht schon einige male als Zeuge einen Eid ablegen. Ich verwies auf die Bibel, daß das schwören für den Christen nicht erlaubt ist und dann gab sich der jeweilige Richter mit meiner einfachen Aussage zufrieden. Unsere Vorväter haben offenbar mit der Bibelunkenntnis des gemeinen Volkes spekuliert um ein Instrument zur Wahrheitsfindung zu haben.

Ergänzend: Atheisten und andere Nichtchristen sowie Juden können nicht auf die Bibel vereidigt werden, wenn diese extra darauf hinweisen oder der Richter dies entsprechend recherchiert hat. Juden deshalb nicht weil diese nur das alte Testament anerkennen.

Wenn er kein Christ ist, legt er einen weltlichen Eid ab. Der Richter fragt vorher danach.

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