Wie viel Startkapital?

4 Antworten

Wir finanzieren bis 100% der Anschaffungskosten, wobei die Nebenkosten (Grunderwerbsteuer und Notarkosten) selbst zu tragen sind. Eiegnleistungen werden in der Konditionsfindung wie Eigenkapital angesehen. Ich habe in einem anderen Beitrag schon mal beschrieben, dass ein niedriger Beleihungsauslauf (viel Eigenkapital) zwar zinsgünstiger ist, aber natürlich in erster Linie für die Bank von Vorteil ist, nicht für den Darlehensnehmer. Passiert etwas, und die Raten können nicht mehr bedient werden, dann ist eben das Eigenkapital auch weg, während bei einer Vollfinanzierung im Normalfall die Bank in die Röhre schaut. In der heutigen Zeit ist man ja dann eben nach 7 Jahren mit der Privatinsolvenz durch. Oft heist es ja auch, dass man dann eben noch 2-3 Jahre wartet und Eigenkapital anspart, doch keiner weiß, wie der Zinssatz dann steht. Liegen die Zinsen dann z.B. 1,5% höher, dann ist der Schaden (durch die höhren Zinskosten) schnell bei 20.000-30.000€. Soviel Eigenkapital kann man bis dahin gar nicht ansparen. Grüsse Sven

Eigengeld ist das Beste Geld. Überleg dir mal wieviel du an Zinsen an die Bank zahlst. Und alle Banker wollen nur dein bestes, DEIN GELD. Sicher dir die Zinsen für einen langen Zeitraum. Den was ist den in 5 Jahren? Habe schon Zinsen über 10% miterlebt. und dann Wenn du jetzt zuschlägst zahlst du etwa 670 € an Zinsen und das monat für monat. Und dann kommen noch die Nebenkosten,alles klar. Geh mal in eine VZ die machen eine Neutrale Beratung. Viel Glück!

30% Eigenkapital auf jeden Fall. Die Muskelhypothek als Eigenleistung würde ich nicht zu den 30% ansetzen, denn die meisten überschätzen sich.

Mit 20% Eigenkapital steht ihr schon gut da. 80%-Finanzierung bekommst Du bei allen Banken. Schafft ihr 25% ist es noch besser, habt ihr die sog. Baunebenkosten (Grunderwerbststeuer, Notar, Gericht) ebenfalls bezahlt.
Als zusätzliches Eigenkapital zählt alles was ihr bei Euren (Neu?)Bau selbst machen könnt, z.B. Malerarbeiten, Fliesen kleben, Sanitärobjekte einbauen, Innentüren einsetzen, Teppichboden-Laminat-Parkett verlegen, Dachdämmung einbringen, Aussenanlagen herstellen usw, usf., also die sog. Muskelhypothek die kein Geld kostet aber den Wert der Immobilie erhöht. Wie viel diese Leistungen wert sind sagt euch der Architekt oder Bauträger.
Einen ganz wichtigen Tipp noch: Bezahlt nie im voraus, immer erst für erbrachte Leistungen, Bauträger berechnen gern Papierleistungen (Planung-Archtiektenleistung usw.) für viel Geld um Ihren Gewinn als erstes einzufahren. Sowas bezahlt keine Bank. Da ihr aber Euer Eigenkapital als erstes einsetzen müsst könnte es sonst eine Bauchlandung geben.
Brauchst Du weitere Infos nimm Kontakt auf.

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