Wieviel Geld vom Gehalt sollte übrig bleiben nach Fixkosten?

5 Antworten

des is schwer festzulegen. auch wenn du nur 500 übrig kann des reichen. wieviel du fährst kannst nur du sagen (und damit die spritkosten). ebenso was du einkaufst und wieviel du sparen willst.

wenn du bisher mit 1.150 zurecht kommst is alles gut... ansonstne - kannst ja nicht viel ändern, oder? fixkosten sind halt fix und lassen sich meist eher schwer streichen..

ich würd ggf mal n haushaltsbuch führen für so 2-3 monate. dann siehste was du brauchst...

Die grundsätzliche Empfehlung lautet, dass man nicht mehr ausgeben sollte als man einnimmt ;). Je mehr am Monatsende übrig bleibt, desto schneller bilden sich Rücklagen und Vermögen. Je mehr Rücklagen/Vermögen man hat, desto weniger werfen einen unvorhergesehene, hohe Kosten aus der Bahn und desto größere Sprünge kann man machen, z.B. in Richtung eigener Immobilie oder sonstigen, teuren Anschaffungen.

Wenn du das Gefühl hast, dass das, was dir am Monatsende nach allen Ausgaben bleibt, zu wenig ist, dann überprüfe deine Kosten.

Neben der Miete ist oft das Auto der größte Kostenfaktor (nicht nur Tanken, sondern auch Wartung, Reparaturen, Verschleißteile, Steuern, Versicherung und Co. berücksichtigen!). Da könnte man also noch mal genau überlegen, ob man wirklich zwingend einen eigenen PKW benötigt oder ob man nicht doch einen Mix aus ÖPNV und Leihwagen in nötigen Fällen wählt.

Auch bei der Freizeitgestaltung bieten sich bei vielen, insbesondere jungen, Menschen oft deutliche Einsparpotentiale. Muss man wirklich jedes Wochenende einen Fuffi oder mehr in einem Club auf den Tisch legen? Nutzt man die Mitgliedschaft im Fitnessstudio wirklich? Muss man diesen oder jenen Film wirklich unbedingt und sofort im Kino sehen? Geht man auf dieses oder jenes Konzert wirklich, weil man es unbedingt will, oder nur aus Gruppenzwang, weil die Kumpels auch gehen?

Eher wenig lohnen sich massive Einsparungen beim Thema Lebensmittel. Der Verzicht auf "Essen unterwegs" (Döner hier, Coffee To Go dort, belegtes Brötchen vom Bäcker anstelle selbstgeschmierter Schnitten etc.) lohnt sich da noch am ehesten. Wenn man aber bereits selbst kocht, dann bringt es nur noch sehr wenige Euros Ersparnis, wenn man dabei auch noch nur auf allerbilligste Lebensmittel zurückgreift. Sprich, bevor man hier den Rotstift ansetzt, sollte man wirklich lieber bei den oben genannten Punkten ansetzen :).

Beobachte doch einfam mal 1 bis 3 Monate Dein Ausgeben-Verhalten. Und dann reduziere im Bedarfsfall Deine Fixkosten (soweit machbar) und Vergnügungskosten. SO würde ich das machen. Es nützt Dir ja nix, zu jammern, dass Dein Einkommen nicht reicht.

Mit 300-350€ bist du nach Abzug der fixkosten auf dem Harz4 Stand davon kann man leben (tanken zähle ich mal mit in die fixkosten ebenso alle Verträge wie Strom, Handy, Internet und Versicherungen) alles darüber ist dann Luxus also über dem Existenzminimum in Deutschland

was, so viel - du glücklicher !!! das ist viel mehr als otto normalverbraucher nach allen fixkosten hat

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was möchtest Du wissen?