Wie weit muss Unterhalt zurückgezahlt werden wenn der Unterhaltspflichtige wieder Geld verdient?

5 Antworten

wurde für ein kind unterhaltsvorschuss beim jugendamt beantragt und bewilligt, wird dieser zurückgefordert vom staat.

der staat ist für den vater sozsg. in vorleistung gegangen.

sobald ein solcher vater wieder einkommen hat, muss er das dem jugendamt melden.

ansonsten ist unterhalt nicht rückwirkend zu zahlen.

Ich kenne es verschieden. Mein Vater musste gar keinen Unterhalt nachzahlen. Musste generell nicht. Ich hätte es aber einklagen können. Dann sieht es schon wieder anders aus. Meine ein Bekannter jedoch wurde gar nicht groß gefragt und direkt zur Kasse gebeten. Ich meine, dass es wirklich auf die Sachbearbeiterin beim Jugendamt ankommt.

normal müsste man es zurückzahlen, laut mein anwalt aber nicht, weil wenn der vater zwar ein einkommen hat aber das einkommen zu niedrig ist das er unterhalt zahlen kann, so zahlt natürlich das jugendamt den unterhalt, aber laut anwalt muss der vater dann das geld nicht mehr zurückzahlen wenn er wieder zu den kindern zieht, da überschneiden sich 2 gesetze. der staat muss unterhaltsvorschuss zahlen, der staat darf aber nicht den vater das geld wieder anfordern wenn der vater zu dem zeitpunkt des unterhaltsvorschusses zahlungsunfähig war. wenn trotzdem gefordert wird vom staat , dann laut anwalt vor gericht gehen, und in meisten fällen hat der vater gewonnen.

Es gibt Freibeträge aber grundsätzlich muß der Unterhalt rückwirkend zurückgezahlt werden. Das Jugendamt hat ja lediglich Vorschuß geleistet. Sobald wieder Geld zu holen ist wird das selbstverständlich sofort zurückgeholt.

Was ist, wenn der Vater erst 3 1/2 Jahre später von der Existenz des Kindes erfährt, muss er dann den geleisteten Unterhaltsvorschuss zurückzahlen? Dürfen bei Ratenzahlung dann Zinsen gefordert werden, schließlich wäre bei Kenntnis eine solche Rückforderung nicht entstanden!

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