Wie viel Geld sollte man mindestens in Aktien investieren 100€ 500€ 1.000€ oder 10.000 €?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mit irgendwas muss man ja anfangen, und das dürfen auch gerne 500 Euro sein.

Bei Fonds über die Bank zahlst du bis zu über 5% Ausgabeaufschlag plus eine jährliche Verwaltungsgebühr.

Bei einer eigenen Aktienorder zahlst du etwa 10 Euro (macht bei 500 Euro 2%), hast später bei einem Verkauf die gleichen Kosten, hast keine jährliche Verwaltungsgebühr auf die Position.

Also besser mit wenig Geld anfangen als gar nicht :)

Mein erster Fehler war, einen so großen Wert in eine Aktie zu investieren, dass selbst ein Gewinn von etwa 10% nur die Kauf- und Verkaufsgebühr wieder reinholt.

Fang mal mit 500€ an, das ist dann aber auch nur spielerei, die das Leben etwas spannender macht. Warum aber nicht? :-)

Werde mit 1000€ anfangen

Als Geldeinlage oder auf Gewinnorientierung?

Zu welchen Zweck?

Um zu Sparen ab 50 € im Monat in Fon mit breiter Streuung da fängt die eine Aktie die andere dann auf.

Gewinnorintiert und um Geld zu verdienen ab 30.000 € einzelne Aktie (Risiko besteht da natürlich deutlich höher als bei ersteren)

Aber man muss halt Wissen was das Ziel ist.

Weniger als.1000€ sollten es pro Position auf keinen Fall sein. Aus Gründen der Diversifikation sollte das Depot mindestens aus 8-10 Titeln bestehen. 

Solltest du allerdings noch über keinerlei Erfahrung mit Aktien verfügen, rate ich dir von Einzeltiteln dringend ab. Kauf lieber ein oder mehrere ETF und bespare sie per Sparplan. So kannst du erst einmal Erfahrung sammeln und deine Risiko-Toleranz testen, denn die ist bei vielen wesentlich geringer als sie denken. ETF sind weniger volatil als Einzelaktien, welche z.B. nach einer Gewinnwarnung mal schnell um die 10-20% fallen können. 

Die Frage ist recht ungenau....

Meinst du insgesamt oder pro Unternehmen?

Eine Einzelaktie zu kaufen für weniger als 1.000 bis 2.000,- € ist meist aufgrund der Orderkosten nicht sinnvoll. Dann muss die Aktie ungefähr 10% zulegen damit du bei Verkauf nach Kosten und Steuern wieder auf 0 wärst.

Auch ist es nicht sinnvoll weniger als 10 verschiedene Unternehmen im Portflolio zu haben. Diese sollten unterschiedlicher Branchen und unterschiedlicher Länder und Währungen sein.

Ein abnippelndes Europa kann sich positiv auf US- oder asiatische Titel auswirken oder umgekehrt. Krise bei Autobauern lässt aber vielleicht Konsumgüterfirmen völlig kalt (Stichwort: Diversifikation).

Wenn du aktuell weniger als 10.000,- € am Start hast solltest du nicht unbedingt über Einzeltitel nachdenken sondern über Fonds/ETFs die möglichst breit aufgestellt sind.

"Auch ist es nicht sinnvoll weniger als 10 verschiedene Unternehmen im Portflolio zu haben. Diese sollten unterschiedlicher Branchen und unterschiedlicher Länder und Währungen sein."

Streuung ist ja schön und gut, aber dann hast Du ja einen Brei - wenn die einen Aktien fallen, steigen die anderen und umgekehrt. Das muß Dir bei einer solchen Strategie bewußt sein. Du erkaufst Dir dadurch Sicherheit und hast dann einen kleineren Gewinn. Ich will der Stategie nicht widersprechen, aber wissen muß man das.

@steefi

Hier fragt ein ziemlicher Neuling, der wahrscheinlich noch niemals emotional miterlebt hat wenn ein Depot mal 20% insgesamt abrauscht.

Hier weniger divers aufzustellen könnte kontraproduktiv sein.

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