Wie viel bleibt bei der Auszahlung einer Lebensversicherung netto übrig?

5 Antworten

Hallo cyan1,

wenn du mit deiner Frage auf einen eventuellen Steuerabzug ansprichst, dann ist die Antwort von einigen Kriterien abhängig.

Ob du bei Auszahlung der Kapitallebensversicherung Steuern zahlen musst oder nicht, hängt von einigen Faktoren ab. Bei einem Vertragsabschluss ab dem 01.01.2005 müssen die positiven Erträge (Gewinne) des zur Auszahlung Verfügung stehenden Kapitals wie folgt versteuert werden:

1. 25 Prozent Abgeltungsteuer
2. 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag
3. ggf. Kirchensteuer

Deine Versicherungsgesellschaft führt in diesem Fall die Steuern direkt ans Finanzamt ab. In der Ablauf- oder Kündigungsbestätigung kannst du sehen, in welcher Höhe Steuern fällig werden.

Ein Tipp zum Thema Steuer sparen:

Du kannst bei deiner Versicherung einen Freistellungsauftrag stellen. Im Jahr stehen dir insgesamt 801,00 EUR als Alleinstehender/1.602,00 EUR als Verheirateter zur Verfügung um positive Erträge bei deinen Kreditinstituten und Versicherungen freizustellen. So werden müssen die Steuern nicht oder nur anteilig ans Finanzamt abgeführt werden.

Sind bei deiner Lebensversicherung folgende Voraussetzungen erfüllt, ist die Auszahlung des Kapitals zum Ablauf oder des Rückkaufswertes bei Kündigung steuerfrei:

1. Vertragsabschluss muss vor 2005 gewesen sein
2. Bei der Auszahlung muss  deine Versicherung eine Laufzeit von mindestens 12 Jahren haben
3. Eine Beitragszahlungsdauer von mindestens 5 Jahren muss vereinbart worden sein

Ich hoffe diese Information hilft dir weiter

Viele Grüße, Christina vom Allianz Hilft Team

Bei einer Kapitallebensversicherung mit mit klassischen Deckungsstock, wir der Überschuss mit maximal 4,5 % p.a. verzinst. Du musst wissen, dass von deinem Beitrag monatlich der Risikobeitrag und die Verwaltungskosten abgezogen werden. die ersten fünf Jahre werden noch die Vertriebskosten abgezogen. Lasse dich beraten und zwar unabhängig von einem Versicherungsmakler oder einem unabhängigen Finanzberater. Nicht von einer Versicherung oder der Bank. Die garantierte Verzinsung bei Kapitallebensversicherungen beträgt nur 2,25 % p.

Aktuell mit max. ca. 5% in der Betrachtung der letzten Jahre im Schnitt mit 4,5 - 5,5% bei den Branchführern. Bsp.: Europa in 2008 5,4% in 2007 5,4%, Debeka in 08 5,1% in 07 5,1%. Darüber hinaus liegen insgesamt 21 Gesellschaften in den letzten 2 Jahren bei 4,5% und Höher im Schnitt.

Natürlich abzgl. Kosten.

@Frank5000

Du meinst die Gesamtverzinsung????

@Niklaus

Aaahh ja richtig :-) Sorry ! Gesamtverzinsung ohne Schlussüberschussanteile (Bei Rechnungszins zzgl. Direktgutschrift zzg. lfd. Überschuss zzgl. Schlussüberschuss zzgl. Sockelbeteiligung an Reserven ist die Verzinsung höher. Bezogen auf den Sparanteil dann wieder niedriger :-) Trauer nur der Statistik die du selbst gefälsch hast g

Muß nach Ableben eines Ehepartner die Lebensversicherung-Auszahlung beim Lohnsteuerjahresausgleich angegeben werden?

Da kommt es auf den an, der die LV abschließt und den, der sie ausgeschüttet bekommt. Besteht eine steuerpflicht, bestehen etwa irgendwelche erleicherungsregelungen, in welchem Land, etc...

Bei einer stinknormalen LV, die man voll durchzieht sollte man mindestens das rauskriegen, was man eingezahlt hat, einen Inflationsausgleich sollte die mindestverzinsung schon bieten, aber bei neu abzuschließenden Policen werden in der BRD die Auszahlungen künftig Abgeltungssteuerpflichtig, zumindest, was deren Ertragsanteil angeht. Also Du hast z.B. nach 25 Jahren 100000 Euro eingezahlt und weiere 100000 Euro an Zinsen bekommen, dann wären davon max 28% an steuern fällig ud du bekämest schlimmstenfalls 172000 ausgezahlt.

Öhm sorry aber die Aussage "...Abgeltungssteuerpflichtig was den deren Etragsanteil..." ist absolut unsinnig. Beides hat miteinder nix zu tun. Auch wird bei einer Police keine Abgeltungssteuer fällig. Guckst du meine Beschreibung hier.

Eine Übersicht über alle Besteuerungsvarianten von Lebensversicherungen bis Ende 2008 und ab 2009 findest Du zum Beispiel auf http://www.investmentsparen.net/abgeltungssteuer-versicherungen-vorsorge.html. Wie hier bereits erklärt wurde, kommt die Besteuerung immer auf die genauen Vertragsdaten (Abschluss, Laufzeit an).

Lebensversicherung abgelaufen - Frist versäumt. Versicherungsgesellschaft will weiteren Abschluß.

Meine Lebens-/Rentenversicherung (mit Einmalzahlung) ist vor über einem Jahr abgelaufen. Anscheinend habe ich den entsprechenden Brief der Versicherungsgesellschaft nicht erhalten.

Einige Tage vor Ablauf der Lebensversicherung schrieb ich deshalb eine e-Mail an die Versicherungsgesellschaft und erklärte meinen Willen, daß ich monatliche Pensionszahlung wünsche. (Die Alternative wäre einmalige Auszahlung, aber dann wäre eine zusätzliche Versicherungssteuer abgezogen worden.) Leider erhielt ich nur automatische Bestätigungen, daß die Mitarbeiter nicht da sind.

Die Versicherungsgesellschaft antwortete mir erst nach Ablauf der Lebensversicherung, daß meine Erklärung zu spät kam, da sie nicht vor dem Ablaufdatum bearbeitet werden konnte und somit nur mehr Einmalzahlung möglich ist. Empfohlen wird mir, die Einmalzahlung gleich in eine neue Lebensversicherung mit sofortiger monatlicher Rentenauszahlung einzuzahlen. Die sei laut Versicherungsgesellschaft die einzige Möglichkeit, die höhere Versicherungssteuer zu umgehen.

Aber: Wie schaut das dann mit der Versicherungssteuer für die neue Lebensversicherung aus? Ich will da nicht zusätzliche Geldbeträge bezahlen müssen, nur weil die Versicherungsgesellschaft zur Bearbeitung so lange gebraucht hat.

Im Lauf der Zeit wurde mit der Versicherungsgesellschaft nur hin- und herdiskutiert, aber wir sind auf kein brauchbares Ergebnis gekommen. Die Versicherungsgesellschaft bleibt dabei, daß der von ihr vorgeschlagene Weg der einzig sinnvolle ist.

Außerdem bin ich der Ansicht, daß ich meinen Willen rechtzeitig erklärt habe. Ich habe die E-Mail noch vor Ablauf der Frist an die Versicherungsgesellschaft geschickt. Daß dort gerade offenbar alle im Urlaub waren (Karwoche!), ist doch das Problem der Versicherungsgesellschaft und nicht meines.

Übrigens: Der Fall trägt sich in Österreich zu.

Meine Fragen daher: 1.) Habe ich die Rückzahlungsart rechtzeitig gewählt? 2.) Wer zahlt beim von der Versicherungsgesellschaft vorgeschlagenen Einzahlen in eine neue Lebensversicherung mit monatlicher Rentenzahlung die Versicherungssteuer? (Ich will sie nicht zweimal zahlen müssen.)

Mit der Bitte um baldige Antwort verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Gerhard Eichberger

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