Wie macht man den Mitarbeitern im Jobcenter klar, dass man keine Arbeit sucht?

5 Antworten

@Alle:

Der Kasperle hier ist entweder ein Troll oder die faulste S4u im Stall.

Aber egal was dahinter steckt, die überwältigende Mehrheit der Hartz-IV-Bezieher rennt ganz sicher nicht freiwillig dauernd zum Jobcenter, um sich wie Untermenschen behandeln zu lassen. Wer heute einmal arbeitslos wird, kommt da so schnell nicht wieder raus. Dafür haben die Aufhebungen des Arbeitnehmerschutzes, die Gier der großen Arbeitgeber und die Kapital-Konzentration der letzten Jahrzehnte bereits ordentlich Sorge getragen. Ebenso gibt es inzwischen immer mehr Menschen, die durch Krankheit und Arbeitsunfähigkeit in diese Notsicherung rutschen, weil Umwelt- und Stress-Belastung ihren Tribut zollen.

Diese Menschen sind nicht faul und auch keine "Sozial-Schmarotzer"! Der Begriff ist ja schon eine Zumutung.

"Wer arbeiten möchte, der findet Arbeit." – das erzähl mal den Arbeitssuchenden.

Aber solche Diskussionen, die von solchem Unrat angeheizt werden, schaden eben nicht diesen Dummschwätzern mit Profilneurose, sondern der großen Mehrheit der Menschen, die nichts dafür können, in dieses Armuts-System hinein geschubst zu werden.

Deshalb meine Bitte an Euch:

Lasst diese Lusche labern, bis er schwarz wird.

Wenn er wirklich so faul ist, wird er eines Tages automatisch auf der Straße landen, denn ohne amtsärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit wird irgendwann der Hahn abgedreht.

Und wenn er nur ein Troll ist, dann füttert ihn nicht und lasst Euch nicht füttern mit diesen asozialen Vorurteilen gegen Hartz-IV-Empfänger. Die sind auch Menschen wie wir alle und haben es verdient, dass ihnen geholfen wird.

Der hier … keine Ahnung, ist mir egal, das erledigt sich von ganz alleine.

Jetzt bist du wirklich genervt :P

@Kitharea

Ja aber so was von! >:((

Naaaa! Das war gestern.

Aber die nächste Nervensäge wartet hier doch bestimmst schon wieder irgendwo …  ŏ_Ő

^‿^

Ich habe nie behauptet, dass ich faul bin. Eine Erklärung habe ich z.B. unter den Kommentar von Wernerbirkwald geschrieben, aber die Gründe sind insgesamt eher vielschichtig. Einer ist auf jeden Fall, dass ich das aktuelle politische und wirtschaftliche System nicht unterstützen möchte, was ich aber automatisch tun würde, wenn ich mehr Steuern zahlen würde, als unbedingt nötig. Da ich auch insgesamt eine düstere Zukunft in Europa sehe, ist ein weiterer Grund, dass ich den Rest der Zeit, den ich in Freiheit verbringen kann, auch auskosten möchte anstatt mich nur in Hinblick auf eine mögliche Rente zu verausgaben.

Mit vielen Dingen, die du geschrieben hast, kann ich mich überhaupt nicht identifizieren, denn ich bin in vielen Punkten ganz deiner Meinung, auch wenn ich das sicherlich nicht so eloquent (und vielleicht ein wenig provokativ) ausgedrückt habe.

@Apfelkind89

HAHAHAHA … x-D … Du bist ja echt lustig! … LOL …

Du willst das politische System nicht unterstützen, lässt aber die Menschen dafür bezahlen, indem sie Deinen Lebensunterhalt finanzieren?!?

Im Übrigen zahlst auch Du Steuern und unterstützt dadurch das System – es sei denn Du stiehlst alles, was Du zum Leben brauchst. Allerdings frage ich mich, wofür Du dann eigentlich noch Geld brauchst?

So oder so, Du solltest nochmal mit Deiner Haltung in Klausur gehen, ob sich da evtl. nicht doch ein Denkfehler eingeschlichen haben könnte.

Wenn Du das System kritisierst, dann darfst Du nicht davon profitieren, denn dadurch unterstützt Du das System. Wenn Du das System abschaffen willst, indem Du ihm schadest, dann musst Du Dich diesem System entziehen, indem Du es nicht unterstützt.

Allerdings ist das nicht so leicht, denn dazu müsstest Du auf eine ganze Menge verzichten, was Dir lieb und teuer geworden ist, was nämlich aus dem System kommt. Das heißt aber nicht, dass man ohne das System nicht überleben könnte. Man muss einfach nur einen autarken Weg finden, um zu überleben. Aber, wie gesagt, das bedeutet Verzicht.

Wenn Du zu diesem Verzicht nicht bereit bist, dann hast Du Dich selbst bereits korrumpiert und Deine These, dass das System schlecht sei und abgeschafft werden müsse, selbst widerlegt, denn Du lebst und überlebst durch dieses System.

Wenn DU nun immer noch daran festhalten willst, nicht arbeiten zu wollen, dann gib einfach zu, dass Du faul bist. Das ist nicht schön und kratzt am Selbstwertgefühl, aber es ist wenigstens ehrlich.

Denn auch wenn sich einige Menschen darüber beschweren, so kann dieses System ganz locker solche faulen Menschen mittragen. Das Kapital ist mehr als hinreichend hierfür übrig.

Worüber sich aber die Beschwerder echauffieren, ist der Umstand, dass viele gerne selbst auch mal ab und zu die Beine baumeln lassen würden. Doch auch das ginge problemlos, wenn man sich nicht selbst zum Arbeitssklaven verkauft, um dem ganzen Tand hinterher zu hechten, der ohnehin nur für die Mülltonne produziert wird.

Der Mensch will arbeiten, denn die Arbeit gibt seinem Leben einen Sinn. Daher lasse ich auch nicht diese dummen Argumente gelten "wenn das jeder machen würde". Ja, WENN, dann wäre es fatal, aber es wird TATSÄCHLICH einfach niemand machen! Der überwiegende Großteil der Menschen würde bei freier Wahl trotzdem arbeiten gehen. Nur Party ist irgendwann einfach nicht genug. Ein Erwachsener weiß das. Und deshalb gäbe es einfach kein "wenn" und "hätte". Hätte, hätte, Fahrradkette … PFFFT!

Das System läuft nicht rund. Das ist wahr. Aber entweder, Du lebst damit und darin oder Du lebst außerhalb. Alles Andere ist einfach nicht ehrlich Dir selbst gegenüber. Wer sich aber selbst was vor macht, denn kann man einfach nicht für voll nehmen.

So, und jetzt bitte Euren Shitstorm … da geht doch garantiert was (^,^)

Wie macht man nutzlosen Sauerstoffverbrauchern wie Dir klar, dass es eigentlich normal wäre, soviel Stolz und Rückgrad aufzubringen, selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen zu wollen und nicht als Sozialschmarotzer der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen? Hast Du kein Ehrgefühl? Wird Dir nicht speiübel, wenn Du Dich in den Spiegel schaust? Faul und korrupt bis in die Knochen?

Glaubst Du, die am Arbeitsamt sind zu bescheuert, um zu merken, was mit Dir los ist? Ich würde gerne dabei sein, um Dich zu fotografieren, wie blöd Du aus der Wäsche guckst, wenn Dir Deine Bezüge wegen Arbeitsunwilligkeit gesperrt werden.

Nur weil andere ein anderes Lebensmodell haben, musst du jetzt nicht emotional werden. Ist dir nicht klar, dass du als Arbeitnehmer (vermute ich einfach mal so), auch und besonders von der "Elite" ausgenutzt wirst? Dennoch wird am liebsten nach unten getreten, weil das sicherlich leichter ist...

Ein Grund, warum ich nicht oder nur wenig arbeite ist, dass ich dadurch der Gesellschaft möglichst wenig in Form von Steuern zurückgeben möchte, denn ich weiß, dass dieses Geld gegen meine Überzeugungen eingesetzt wird (z.B. um kriegerische Auseinandersetzungen zu finanzieren). Außerdem habe ich erkannt, dass sich das System vermutlich nicht zum positivem ändern lässt, was unter anderem daran liegt, dass die meisten Menschen die vorhandenen gesellschaftlichen Probleme einfach ignorieren - aus dem Grund halte ich es nicht für klug, sich selbst in das Hamsterrad der abhängigen Beschäftigung zu begeben, sondern stattdessen die verbliebene Lebenszeit noch sinnvoll (oder zumindest entspannt) zu nutzen.

@Apfelkind89: ich war jahrzehntelang Arbeitnehmer, habe mich aber nie ausgenutzt gefühlt, weil ich immer top verdient habe. Ich war nie dort, wo Du offensichtlich bist. Dort kannst Du natürlich nicht nach unten treten, weils unter Dir nichts mehr gibt als Bodensatz. Aber die Einrichtungen, die von anderen errichtet, erhalten und finanziert werden, benutzt Du selbstverständlich schon auch für Deine Zwecke, und selbstverständlich ohne Gegenleistung - nehme ich an?! Denn schließlich ist es ja die Aufgabe der von Dir verachteten Gesellschaft, Dich nicht im Dreck verrecken zu lassen? Oder wie ist das? Kannst Du eventuell Begriffe wie "korrupt", "Assi", "Sozialschmarotzer", "Taugenichts" in Verbindung zu Deiner Person bringen? Was hältst Du eigentlich von Selbsterhaltungsfähigkeit? Nicht viel, nehme ich an? Und von Sozialprestige? Wohl auch nichts. In Deiner Kloake möchte ich nicht leben müssen.

@Apfelkind89: Du beklagst Dich darüber, dass die meisten Menschen die vorhandenen gesellschaftlichen Probleme ignorieren - ohne auch nur ansatzweise auf den Gedanken zu kommen, dass Du selbst als Sozialschmarotzer ein gesellschaftliches Problem darstellst. Was schlägst Du vor, um gesellschaftliche Probleme wie Dich zu beseitigen?

Hi,
im Gegensatz zu den anderen ist es mir völlig egal, dass Du ein antriebsloser Mensch bist, der sich die Welt dreht wie er möchte nur um nichts machen zu müssen und versucht dabei noch gut auszusehen, weil er ja so kritisch ist ;-) Sozialsysteme bringen es eben mit sich, dass sich einige Menschen darauf ausruhe. Das ist auch einkalkuliert. Wenn Dir Harz4 ausreicht um schön zu leben, mach das.

Nur ist es ziemlich aussichtslos, dass Du glaubst vom Amt in Ruhe gelassen zu werden. Dann musst Du eben die Wege gehen und tricksen. Mit der Einstellung will Dich eh kein Arbeitgeber haben. Darum hast Du gute Chancen hin und wieder die "geringe Freizeit" zu Opfern und Dich bei einem Arbeitgeber unbeliebt zu machen. Das ist eben der Preis den Du zahlen musst. Finde Dich damit ab.

Wenn du Geld vom Jobcenter haben willst, dann musst du vermittelbar, also ARBEITSSUCHEND sein, solange du körperlich und geistig dazu in der Lage bist.

Stellst du dich auf die „Hinterbeine“ und zeigst keine Bereitschaft, werden dich die Leute vom Amt auf deine Mitwirkpflicht hinweisen.
Gibt es dann immer noch Probleme, werden sie dir ans Geld gehen.

Den längeren Hebel haben die von Amt.

LG Lazarius

Man muss sich ja nicht unbedingt auf die "Hinterbeine" stellen, aber man kann z.B. absichtlich schlechte Bewerbungen schreiben, um die Sanktionen zu vermeiden. Da diese Taktik jedem offen steht, und vermutlich hunderttausend- oder millionenfach genutzt wird, und dementsprechend viel Energie verschwendet, finde ich, dass man die Sache anders angehen sollte. Eventuell wäre z.B. ein BGE sinnvoller, so dass sowohl der Arbeitslose als auch sein (dann nicht mehr in der Zahl benötigter) Arbeitsvermittler seine Zeit sinnvoll nutzen könnte.

Sagen wir mal so - theoretisch kannst du tun und lassen wie du willst - aber dann bezahlt auch keiner dafür. Sofern du beim Jobcenter angemeldet bist - so wie du es bezeichnest arbeitslos - bekommst du Geld von denen. Sofern sie keine Handhabe haben das zu kürzen, ist das halt so. Spätestens bei HartzIV rennst du damit halt gegen die Wand. Wenn es dir aber egal ist sag das doch einfach. Ich weiß nicht wie die Regeln genau sind was die Bezahlung betrifft. Ob die noch weiterzahlen müssen oder nicht für eine gewisse Zeit. Fakt ist halt - um Geld aus dem System zu bekommen musst du gewisse Dinge machen. Arbeit suchen, wenn du keine hast.

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