Wie kann ich beim Autoverkauf gegen Betrüger absichern?

5 Antworten

Wichtig !!!   Um Probleme zu vermeiden den Wagen  immer abmelden , dem Käufer das vorher mitteilen  und eine Kopy / Foto vom Pass  oder Passdaten  aufschreiben im Kaufvertrag.  

Hintergrund ist das manche Böse Buben die Karre im nächsten Waldparkplatz  zerlegen und schlachten.  Der letzte Halter  hat dann die A karte und muß den Parkplatz aufräumen  wenn er den Verkauf  nicht nachweisen kann. 

Auch wenns nur 5 Euro sind  immer Vertrag mit Passdaten.  Zu 95 %  ist das  völlig normal und wird normalerweise auch problemlos klappen . IdR werden Fahrzeuge als Teilespender in D gekauft und der  Empfängerkarren  steht schon fast fertig irgendenwo  auf einer Bühne im Osten Europas. 

Das erklärt auch warum der die Kiste vorher nicht sehen will oder Bilder ausreichen.  Wenn die Karre weiter genutzt  werden soll schaut sich der Käufer das Fahrzeug an und wenns nicht passt sagt er einfach Tschüß- und geht.

So einfach ist die welt und egal was der Käufer erzählt eine deutsche Zulassung  mit Kennzeichen  ist weit mehr wert als die genannten 700 Euros als Kaufpreis.. Daher geht  kein zugelassenes Fahrzeug   über den Hof  so einfach  ist das  und wer das n nicht glaubt wird schnell lernen ..

..Joachim

Das Wichtigste ist auf alle Fälle das Fahrzeug vorher abzumelden!

Hast Du das Gebot über EUR 700,- schriftlich oder nur telefonisch? Falls es nur telefonisch erfolgte, bittest Du um ein Mail, in welchem der Preis explizit genannt wird. Oftmals versuchen solche Händler dann bei Übergabe zu handeln.

Bei der Übergabe würde ich die Ausweisdaten in den Kaufvertrag eintragen und den Ausweis fotografieren. Gib' im Kaufvertrag alle Mängel des Fahrzeuges, welche Dir bekannt sind, exakt an. Oftmals kommen solche Händler nach Fahrzeugübergabe mit Mängeln um's Eck und versuchen, im Nachhinein den Kaufpreis zu drücken.

Sollte er das Auto an einem Wochentag abholen, würde ich mit ihm zur Bank fahren und das Geld sofort bar auf Dein Konto einzahlen.

Mein Kollege hat sein "altes" Auto auch an einen Osteuropäer verkauft und nur der Schein oben und unten war echt! Der Rest war Falschgeld.

Vom ADAC gibt es Vertrags-Vorlagen - da kann man alles eintragen (auch die Passnummer) - damit wärst Du zumindest davor geschützt, das er nur ein paar Teile ausbaut und den Rest irgendwo auf einem Parkplatz liegen lässt.

Aber es gibt noch mehr Möglichkeiten, private Autoverkäufer abzuziehen.

Unauffällig geänderter Anzeigentext mit Fahrzeugeigenschaften die der Veräufer bestätigen soll mit anschließenden Schadenersatzforderungen

Den Verkäufer zu einem zeitlich unbefristeten verbindlichen Angebot verleiten und sich dann nicht mehr melden - nach einem halben Jahr kommt dann der Verkäufer und fordert Schadenersatz weil das Auto zwischenzeitlich anderweitig verkauft wurde.

Gibt sicherlich noch mehr Tricks - die Kriminellen sind den anständigen Leuten fast immer eine Nasenlänge voraus. Wenn Du kein gutes Gefühl hast, dann solltest Du den Kontakt abbrechen.

Abholung gegen Barzahlung ist für Dich die beste und sicherste Möglichkeit.

ABER: das Auto nur abgemeldet und ohne Nummernschilder verkaufen. Er muss dann mit einem Transporter oder mit Überführungskennzeichen kommen.

Gerade in dem Preissegment hast Du oft Käufer aus Osteuropa...

Wenn das Auto abgemeldet ist sollte es keine Probleme geben.

Gib das Auto NIE angemeldet und mit Kennzeichen her.

Macht einen kleinen Kaufvertrag (kann man im Netz downloaden) und schau, das eventuell noch jemand an deiner Seite ist.

Ich will nichts unterstellen, aber die kommen meist zu zweit oder zu dritt und da ist es besser, wenn man ein wenig "Unterstützung" hat. Das ein oder andere mal ist es nämlich schon passiert, das am Ende das Auto und Geld weg war...

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