wie hoch muss die warmwassertemp.im mehrf.haus sein,gieb es da ein richtwert

8 Antworten

lt. mietminderungstabelle die derzeit gültig ist:

Warmwasserversorgung:

Ein erheblicher Mangel liegt nicht vor, wenn das Warmwasser nur 40 bzw. 43 Grad Celsius beträgt oder aufgrund von Wartungsarbeiten (kurzzeitig) ganz ausfällt.

LG Hamburg, Urteil 7 S 66/78

in einem Mehrfamilienhaus sollte die Wassertemperatur ca 55°C betragen um eine Abnahme von warmen Wasser zu garantieren.niedrige Wassertemperatur=erhöhter WW-Mengenverbrauch

Gemäß der derzeit gültigen Rechtsprechung und den einschlägigen Vorschriften (DIN 1988, VDI 6023, Trinkwasserverordnung) muss das Trinkwasser mit einer Mindesttemperatur von 55°C in der Zirkulationsleitung in den Warmwasserbereiter zurückkommen. Bei einer Temperatur von nur 43°C wird das Wachstum von Legionellen und anderer Erregern im Trinkwasser stark gefördert und ist somit gerade beim Duschen gefährlich. Die Antwort von Indy72 ist kompletter Unfug (sorry dass ich so direkt bin). Die gesetzlichen Regelungen gibt es. Außerdem muss gewährleistet sein, dass der gesamte Wasserinhalt der Rohrleitung alle 72 Stunden ausgewechselt werden muss. Dies betrifft alle Zapfstellen, also auch ein eventuell vorhandenes Gäste-WC ebenso wie die Badewanne (die bei den meisten Menschen 2-4 mal pro Jahr genutzt wird, da man normalerweise die Dusche im Betrieb hat) und ein Ausgußbecken im Keller, aber auch eine Gartenwasserleitung im Winter! Übrigens ist der Betreiber (und nicht etwa der Besitzer) der Trinkwasseranlage diejenige Person, die juristisch zur Rechenschaft gezogen wird, falls es zu einer Erkrankung aufgrund von schlechter Trinkwasserqualität kommt. Daher ist zu überlegen, ob man seinen Geldbeutel schont oder ob man es in Kauf nimmt, eventuell eine sehr hohe Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe aufgebrummt zu bekommen.

Ich kenne kein Gesetz mit einer konkreten Angabe. Aber ab über 42°C gilt das Wasser als Heiß. Gerade heutzutage, woe die Energiekosten enorm gestiegen sind sollte man sich klar machen, dass man i.d.R. kein heißeres Wasser braucht... Ausser man möchte es wieder mit dem kalten mischen? Eine Verdopplung der Temperatur bedeutet bei gleicher Wassermenge und Temperatur ungefähr vierfache Energiemenge. Ich habe im neuen Haus auch die gleiche Temperatur wie du. Mir ist lieber, dass meine Warmwaserkosten niedig sind und ich nicht nachzahlen muss.

Legionellengefahr vesteht nicht in Fließendem Wasser, sondern wenn Wasser in den Rohren bei "angenehmen" Temperaturen lange steht. Also wenn Du das warme wasser auch täglich benutzt, können sich schlecht legionellen vermehren.

Ich hatte an unserer Heizung zum Energiesparen die Temperaturen heruntergesetzt. Der Service-Mann hat mir allerdings einen Vortrag gehalten, aus dem ich nun weiß, dass das Trinkwasser mindestens 50° haben sollte, damit mögliche Bakterien vernichtet werden. Bei der Heizung ist Alles erlaubt.

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