wie hoch ist zur zeit die abfindung im bankenbereich?

5 Antworten

Das kann so pauschal nicht gesagt werden. In der Regel hat man keinen Anspruch auf eine Abfindung, es sei denn der Arbeitgeber ist bestrebt Arbeitsplätze sozialverträglich abzubauen. Dann gilt 1/2 Bruttogehalt pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Mehr ist Verhandlungssache. Je länger die Betriebszugehörigkeit und wenn verheiratet und Kinder noch im spiel sind, dann kann man mehr herausholen, evtl. 1 oder 2 Jahresgehälter, wie gesagt Verhandlungssache. Solltest Du eine Führungsposition haben, dann ist noch mehr drin.

Ja es gibt unterschiedliche Höhen für Abfindungen. Der Wert von 0,5 Monatsverdiensten ist eine "Richtwert", kein absolut gesetzlicher, wie Funki1969 meint. Dazu heißt es ein einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts: Durch diese gesetzliche Regelung seien die Arbeitsvertragsparteien nicht gehindert, eine geringere Abfindung zu vereinbaren. Wolle der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer allerdings eine geringere Abfindung anbieten, müsse er unmissverständlich erklären, dass sein Angebot kein solches nach § 1a KSchG sein solle. (BAG, Urteil vom 13.12.2007, 2 AZR 807/06)

Wie unterschiedliche die Abfindung sind, ist unter anderem einer Karent-Studie zu entnehmen:

http://www.karent.de/Archiv.3075+M547452266bc.0.html

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – aus über 20 Jahren Unternehmensberatung

Das kommt auf die Situation an. Es gibt eine gesetzliche Regelung von der Hälfte eines Monatsgehaltes pro Zugehörigkeitsjahr, dann kommt es auf den guten Willen des Arbeitgebers an und wenn ein Sozialvertrag ausgehandelt wurde, dann kann es sogar noch mehr sein. Schau mal in den Tarifvertrag, darin sollte das verankert sein

Die Bosse bekommem Millionenbeträge in zweistelliger Höhe und, und wer am meisten betrogen und beschissen hat, der bekommt noch viel mehr. Kleine Leute , dioe am Schalter und in den Pfurzbüros bekommen nur kleine Summen bis 10.000,-€, natürlich noch differenziert nach Dienstjahren. Es geht dabei ums Runterrechnen, nix anderes!

Da Handel/Banken und Versicherungen dem Tarifvertrag unterliegen, gibt es in jedem Fall eine Abfindung. Schau mal im Intranet deiner Bank nach, die Seite des BR hat sicher eine Aussage dazu, ansonsten fragst Du einfach Deinen BR.

... keinem tarifvertrag angeschlossen ! ... es gibt keinen Betriebsrat !

--> so jeder ist sich selbst verantwortlich, was verhandelt wird !

Darf der Arbeitgeber, öffentlicher Dienst, mein Arbeitsverhältnis beenden, nachdem mein Rentenbescheid von "auf Zeit" auf unbestimmt Zeit geändert wurde?

Ich bin seit über 20 Jahren im öffentlichen Dienst tätig gewesen, habe dort auch meine Ausbildung gemacht. Ich wurde 2013 krank und bekam Erwerbsminderungsrente auf Zeit, die nun auf unbestimmte Zeit gändert wurde. Aufgrund dessen bekam ich ohne Vorwarnung ein Schreiben, in dem rückwirkend mein Arbeitsverhältnis beendet wurde. (Also kein Aufhebungsvertrag, dem beide zugestimmt haben) Es ist nur ein 15 Stunden-Job gewesen, der nun auch mit meinem Ausscheiden wegfallen wird. Das heißt, ich nehme keinem eine Arbeitsstelle weg. Unser Chef baut schon seit längerer Zeit Arbeitsstellen ab, wobei die Arbeit immer mehr wird. Ich habe bereits aus dem Internet erfahren können, dass es wohl rechtens sei, dass ich meinen Platz, aufgrund der Rente verliere. In der heutigen Zeit hat man einfach Angst, denn ich kann dennoch immer mal wieder geprüft und für arbeitstauglich gehalten werden... Ich werde nicht jünger und weiß, wie schwer es sein kann, einen Job zu finden... Weiß jemand, ob einem wenigstens eine Abfindung zusteht? Ich meine irgendwo gelesen zu haben, wenn es ein Übergang zur Rente ist, dann nicht? Und wenn keine Abfindung, hätte ich ein Recht auf "andere" Vergütungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, nicht genommenen Urlaubstagen oder ähnliches? Und kann man wirklich nichts gegen diese Entscheidung unternehmen?

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