Wie gefährlich sind Hochspannungsleitungen?

5 Antworten

Problematisch wird es nur dann wenn du auf den Mast kletterst und die Leitung anfasst! Das Ergebnis kannst du dir ja vorstellen, oder? Du leuchtest wie eine 100 Watt Birne im dunklen Keller xD

200m Abstand sind meist unproblematisch. Es gibt bei einer Hochspannungsleitung eine elektrische Feld-Strahlung und eine magnetische Flussdichte als Strahlung, beide sind auf ca 200m abgeklungen. Am Besten ist, wenn zwischen der Leitung und Ihrem Haus viele Bäume oder andere Häuser stehen, dies holen dann die elektrische Feld-Strahlung vorher ab, bevor sie ihr Haus erreicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Freileitung

Interessante Punkte lesen ("Nutzung des Gebietes unter einer Freileitung" und "Sicherheitsratschläge") und dann eine eigene Meinung bilden.

Ich persönlich habe in seltenen Fällen Probleme mit Freileitungen. Drückt sich in Gänsehaut aus :D ich denke da von jedem Stromführenden Kabel Strahlungen und Magnetfelder ausgehen kann und wird auch eine Freileitung den Körper beeinflussen. In wie weit das schlimm ist weiß ich nicht. Eine Idee: Wenn ihr euch direkt unter die Leitung stellt und nicht das Gefühl habt das euch irgendwie komisch zu mute ist, könnte es eine perfekt geschirmte Leitung sein und keine Gefährdung darstellen. Die bekannten Gefahren (Drachen steigen lassen...) sollte man ja seinen Kindern schon seeehr nahe legen.

Freileitungen sind nie geschirmt, es sind immer blanke Drähte.

@Questor

Sorry, ich meinte damit diese Information von Wiki: "Eine magnetfeldarme Bauweise kann durch eine Leitergeometrie mit möglichst guter gegenseitiger Kompensation der Magnetfelder verschiedener Leiterseile erreicht werden." - das verstehe ich als "Abschirmung"... mir ist keine einfachere Erklärung eingefallen.

Nimm eine Leuchtstoffröhre in die Hand, stelle dich im Dunkeln unter eine Hochspannungsleitung und strecke den Arm aus. Je heller das Ding aufleuchtet, um so stärker ist die EM Strahlung.

"Wenn Hochspannungsleitungen (empfohlener Abstand bei 110 kV: 50-100 Meter, bei 220 kV: 80-120 m, bei 380 kV: 110-160 m), Bahnstromanlagen (empfohlener Abstand mindestens 50 m) und Transformatorenanlagen (hier genügen meist 5 m) weit genug entfernt sind und nicht unmittelbar vor der Haustür ein starker Sender bzw. auf dem Dach ein Mobilfunksender steht, sind wir selbst durch unsere Hausinstallationen und unsere Haushaltsgeräte die Hauptemittenten."

Quelle: Umweltinstitut München

Bei dem Abstand zur Leitung, in dem dein Haus sich befinden wird, werden Elektrosmogprobleme also nur noch von dir selbst im Haus verursacht.

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