Wie berechnet man Kostgeld?

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das finde ich richtig so, dass das Töchterchen sieht, dass Geld nicht so vom Himmel fällt, sondern dass man/frau in dem Alter auch etwas dafür tun muß. Ich kenne zwar keine Berechungsgrundlagen für Kostgeld, aber ich würde einen Pauschalbetrag verlangen, der ihr "ein wenig weh tut". In diesem Fall hätte ich es mal bei ca 150 Euro gesehen. Und ein wenig Arbeit im Haus kann auch nicht schaden, wenn sie schon zu Hause hockt.

Hallo, so genau "berechnen" wie auf einem Amt geht nicht - es kommt ja immer drauf an, was mitzählt und es klingt ja so, dass du deine Tochter erstmal überhaupt überzeugen musst, was abzugeben. Also du kannst auflisten Miete (oder Abzahlung), Lebensmittel, die du etwa pro Person monatlich brauchst, Kleiderkäufe benennen, Sonstiges wie Pflegeartikel, Fahrgeld,...und was Wasser, Strom ,Müll usw monatlich kosten -- wird ja auch pro Person berechnet!!! Dann würde ich sagen, "soviel kannst du natürlich nicht bezahlen, als wenn du alleine wohnen würdest, aber einen kleinen Teil solltest du beitragen (wie alle andren Familienmitglieder auch)". Ihr "spart" euch zumindest auch das Taschengeld an sie, und muss sie Kleider oder irgendwas selber bezahlen? Ihr könnt auch sagen, ihr legt es auf ein Sparbuch, falls sie mal zB ein Auto braucht zur Arbeit oder Ausbildungskosten u.ä. Von meinem Sohn habe ich 100 Euro während der Lehre verlangt (netto ca 400 hat er bekommen), und Kleidung zahlte er selber (da ich vorher 150 Euro vorschlug). Er sagte, andere Lehrlinge müssen von o - 100 Euro abgeben.Während der Schulzeit habe ich nichts verlangt. (kein Einkommen). Ein Vorschlag für deine Tochter wären 50-100 Euro monatlich, und/oder ein Teil auf Ihr Sparbuch. "Unterhalt" gehört ja in den Haushalt; so wie Kindergeld auch, solange die kids zu Hause wohnen!!

Die Frage führt schnurgerade zum Thema Unterhalt. Man musst zunächst davon ausgehen, dass Unterhaltszahlung eine gesetzliche Verpflichtung aller Eltern ist und kein Geschenk. In welcher Form und wie hoch dieser Unterhalt auszusehen hat, weiß ich nicht, aber dass Deine Stieftocher "einfach so" etwas hat, ist grundsätzlich angemessen und vorgesehen. Die Art der Unterhaltsverpflichtung hängt natürlich auch davon ab, ob die Stieftochter Arbeit hat. Möglicherweise ist vorgesehen, dass ab Großjährigkeit anteilige Haushaltskosten vom Taschengeld abgezogen werden können. Schau mal unter dem Suchbegriff "Unterhalt".

Hat sie bisher Taschengeld bekommen, um den Umgang mit Geld und die Mechanismen von Einnehmen und Ausgeben zu lernen? Wie man "Kostgeld" in diesem Fall berechnet, ist eigentlich nebensächlich, wenn es nur um eine Änderung der Einstellung zu Geld geht. Es reicht, wenn Du Deiner Stieftochter eine plausible Berechnungsmethode präsentierst, sodass sie sieht, dass Du keine Phantasiezahlen aus dem Ärmel schüttelst. Die Belege würde ich natürlich auch vorzeigen, um das zu unterstreichen.

Die andere Frage ist idie Mitarbeit im Haushalt. Hast Du ihr konkret mitgeteilt, welche Arbeiten im Haushalt Du von Ihr erwartest?

Ich fürchte, Mitarbeit und Solidarität lässt sich nicht durch Geldforderungen erzwingen, sondern eher durch sozialen Druck. Wenn sie von Euch etwas will, könntet Ihr einen "Deal" mit ihr machen, in der Form, dass sie dafür eine bestimmte Sache machen soll.

Ich glaube da hast du wenig Chancen. Red doch mal mit ihr. Oder hast du das schon und sie schaltet auf stur? Und wenn du sie ihren Kram alles allein machen läßt (Essen kochen, Wäsche waschen usw.)? Vielleicht merkt sie dann, daß alles gar nicht so einfach ist. Mit der Berechnung weiß ich nicht, vielleicht anteilig die qm ihres Zimmers oder so?

Ich habe schon mit ihr geredet. Bringt nichts. Aber danke.

Freund gibt mit 150 Euro Kostgeld,ist das angemessen?

Hallo, Über Kostgeld zu sprechen ist ja so unangenehm, deshalb wollte ich mich mal umhören was andere dazu zu sagen haben.

Mein Freund und ich haben jeweils eine eigene Wohnung. Er ist Vollverdiener (monatlich 1100 Euro ). Ich bin alleinerziehend ( 2 Kinder ), gehe einer geringfügigen Beschäftigung nach und bekomme zusätzlich noch Alg 2.

Sobald ich eine sozialversicherte Beschäftigung gefunden habe wollen wir zusammenziehen.

Anfangs war mein Freund von Freitag Abend bis Sonntag Abend bei mir in der Wohnung, worauf ich ihn dann irgendwann gebeten habe etwas Kostgeld abzugeben. Wir haben uns auf 150 Euro pro Monat geeinigt. Alles Gut !!!

Doch mittlerweile ist er jetzt mehr bei mir als in seiner eigenen Wohnung....so 20 Tage im Monat werden das schon.

Nun denn... 150 Euro für die komplette Verpflegung eines erwachsenen Mannes für 20 Tage erscheint mir jetzt ein bisschen wenig ?!?!?!

Dieses Thema habe ich auch schon angesprochen doch er reagierte da nicht wirklich drauf. Fragte mich nur ob ich mir im Ernst über so etwas Gedanken mache und hat es leicht ins lächerliche gezogen.

Denn ich bin der Meinung das er sich auch an den anderen Kosten beteidigen sollte... Z.B. Warmwasser, Strom, eventuelle Neuanschaffungen in Küche und /oder für die Wohnung, Renovierung der Wohnung.

All das erspart er sich ja in seiner Wohnung! Er hat dort ja keine Mehrkosten!

Und immerhin wollen wir ja baldmöglichst zusammen ziehen.

Aber NEIN, alles was in meiner Wohnung anfällt geht auf meine Kosten. Und wenn wir zusammen irgendetwas unternehmen ,sei es ein Ausflug oder so...da wird ja auch meißtens Geld ausgegeben, all diese Dinge fallen dann meisst auch zu meinen Lasten.

So, und nun bin ich gespannt auf Antworten und Ratschläge...

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Darf Mutter Miete von mir verlangen?

Hallo,

meine Mutter kam auf die glorreiche Idee, von ihrem studierenden Kind jeden Monat 200 Euro Miete zu verlangen, da ich im Zuge meines Studiums eine ihrer Eigentumswohnungen bewohne. Das ist grundsätzlich auch in Ordnung, jedoch wage ich es zu bezweifeln, dass dieses Vorhaben unter meinen Umständen rechtens ist. Das ist auch meine Frage.

Ich studiere Vollzeit. In der Regel bin ich von in der Früh bis abends in der Universität, von Montag bis Freitag. Es ist mir daher nicht möglich, nebenbei noch zu arbeiten. Das heißt im also, dass ich kein Einkommen habe. Ich bekomme lediglich meinem Vater monatlich eine kleine finanzielle Unterstützung für Kleidung, Nahrung und mein Studium. Das, was am Ende des Monats dann noch übrig bleibt, spare ich weg.

Mit meiner Mutter hatte ich ausgemacht, dass sie mir kein Geld zahlen soll, sondern mir lediglich eine ihrer Wohnungen zur Verfügung stellen soll. Dem stimmte sie zu. Nun möchte sie für diese Wohnung Geld. Geld, das ich nicht aufbringen kann. Geld, das sie als Arztgattin mit einem eigenen Einkommen, Mieteinnahmen und Kindergeld, eigentlich nicht benötigt. Als ich sie darauf ansprach, zuckte sie nur mit den Schultern und schlug vor, ich könne doch zu ihrem neuen Mann, der mich auf den Tod nicht ausstehen kann, ziehen, und müsse dann einfach jeden Tag 150 km (75 km einfach) pendeln.

Nun frage ich mich, ob das überhaupt zulässig ist. Ich weiß, dass man von seinem Kind Kostgeld verlangen kann, aber darf man das auch, wenn man das Kind finanziell nicht unterstützt, und das Kind auch kein Einkommen hat?

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