Wie 100000€ als 19Jähriger anlegen?

14 Antworten

Ja Azubis halt.

Wer das wie ich 20 Jahre macht, weiss das  bei etwas " größeren " Vermögen mit Potential -  nur wenige Provisionsjäger unterwegs sind.

Die Anlageberatung mit Erfahrung ist schon anständig.

Denn
schnell mal Provision machen und dann den Kunden verlieren und die
Arbeit einen Neukunden zu akquirieren steht in gar keinem Verhältnis.

Und
der Kunde wird nur bleiben , wenn die Erträge für ihn stimmen, sofern
er eben auch versteht, das auch Wertpapierspezialisten keine Hellseher
sind, was ich aber auch gleich dazu sage.

Wsa mir gut gefällt ist aus eben jenem Grund deine Diversifizierunng.

Allerdings ist das Verteilen von 70 % des Vermögens auf 3 - 4 Aktien völlig unzureichend.

Da würde ich doch auf mehr Unternehmen setzen - und vor allen Dingen zwischen den "  Powerbranchen " und den " Ever Comeback  Aktien " aufteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Danke für den Kommentar. Ich habe aufgrund dessen ein wenig nach gedacht und geforscht und bin zum Schluss gekommen das ich mich mal mit einem ehemaligen Kollegen treffe der mitlerweile genau in diesem Bereich selbstständig ist. Da dieser auch einen ganz guten Ruf geniest hab ich ihn mal kontaktiert und ein Treffen organisiert ;) Mal sehen was der dazu meint :)

@Finanzfragen24

Auf wie viele Aktien würdest du mir den Empfehlen zu verteilen?

Ich finde "3 - 4 verschiedene Aktien" ein bißchen dürftig. Wenn da ein Blindgänger dabei ist, ist der Schaden immens.

Ich wäre für deutlich mehr Titel. Und es gibt selbstverständlich ETFs, mit denen du das Risiko direkt auf viele verschiedene Aktien vertilen kannst.

Ja das haben hier schon mehrere erwähnt. Also die Anzahl an Aktien werde ich erhöhen.

...Wenn es z.B. Coca Cola, Nestlé, P & G, Unilever und Mac Donald sind, reichen die völlig aus, m.E. +++Keine Handlungsempfehlung+++ nur meine Meinung

70k € in 3-4 Aktien verteilt ist übrigens alles andere als "mittleres Risiko" und "diversifiziert"

Stell dir mal vor, du hättest die vor zehn Jahren in Nokia, RWE, Solarworld und Eon angelegt.

Naja, da hast du grundsetzlich schon recht aber wenn du dir mal deine Beispiele anschaust, sind davon schon mal 3 aus der selben Branche ;)

Ich hatte auch schon in erwägung gezogen in ETFs zu investieren, da ich so dort Anteile an mehreren hundert verschiedenen Aktien halten würde, aber wurde durch die kosten die ich da abdrücken muss ein wenig abgeschreckt.

Aber trotzdem danke für den einwand ich werde mir das nochmal genauer anschauen :)

@Finanzfragen24

Was für Kosten, die Dich abgeschreckt haben musst Du denn bei ETFs "abdrücken"?

Such Dir einen günstigen online-Broker, die laufenden Kosten für ETFs sind doch ziemlich gering.

@Finanzfragen24

...hmmm...ETFs... wenn da bloß nicht das Emittenten-Risiko ....bis hin zum TOTALAUSFALL nicht wäre...

Du scheinst ja nicht auf den Kopf gefallen zu sein. 

Ich, an deiner Stelle, würde einen Großteil ( wenn nicht sogar alles - abzüglich dem was du als Startkapital für dein Unternehmen benötigst) so sicher wie irgend möglich anlegen. 
Das Ziel sollte nicht sein so viel Rendite zusammenzuklauben wie es geht, sondern ein finanzielles Polster für dein gesamtes Leben zu schaffen. Und da sind niedrige Renditen schon ok. 

Gibt dir etwas Frieden, und vorallem insgesamt auch die Möglichkeit eben auch mal Risiken einzugehen wie zB Selbstständigkeit / Unternehmensgründung. 

Nur halt die Gesellschaftsform so wählen das du nicht mit deinem Privatvermögen haftest. 

Also, Sicherheit vor Rendite. 

Ja, da ist auch etwas dran. Ich bin bei meiner Strategie davon ausgegangen, dass ich noch sehr jung bin und daher über einen langen Zeitraum planen kann. Die Börse bricht ab und zu mal ein, das ist mir durchaus bewusst, aber sie ist historisch gesehen auf lange Sicht immer gestiegen. Mein Ziel ist es eigentlich, von den Renditen, irgendwann einmal meine Wohnung oder sogar meinen Lebensstandard finanzieren zu können. Somit würde ich nicht mehr gezwungen sein zu arbeiten, sondern könnte dass tun, auf dass ich Bock habe. Dann würde ich nur noch arbeiten, um meinen Lebensstandard bzw. den von anderen Menschen zu erhöhen oder zu Reisen/Lernen.

Ps: Kurze Rechnung dazu:

Hätte ich 1000000€ bei sagen wir mal 3% (Realistisch und nicht zu riskante Anlagen) angelegt, wären das 30000 im Jahr an Rendite. Und darauf zu verzichten :/ ich weiß nicht...

@Finanzfragen24

Ja, richtig. 
Aber, du legst halt nicht 1.000.000 sondern 100.000 EUR an ;-)

Oder, über welche Summen reden wir jetzt hier ? 

Und es verlangt ja niemand auf Renditen gänzlich zu verzichten. Nur  einem geringeren Risiko einen deutlich höheren Stellenwert als der Rendite einzuräumen. 

100.000 Euro sind viel Geld. SO viel aber jetzt auch nicht. Ein wirklich hübsches finanzielles Polster. Aber nicht genügend Kapital um das in absehbarer Zeit und mit akzeptablem Risiko als Grundlage für das gesamte Einkommen herzunehmen. 

Zumal von der Rendite, selbst wenn es 30.000 EUR p.A. wären, ja noch steuern runter gehen. Und dann ist ein Jahreseinkommen nach Steuern von 22.500 EUR... naja. 

@Tuehpi

Hm da ist natürlich was dran, aber auch mit den 100.000 sind das ja trotzdem ein paar tausend im Jahr Rendite die ich wieder neu investieren könnte :/

@Tuehpi

..ich habe keinen so hohen Betrag angelegt und mein Depot mit 19 Edelmetall Explorern, Minern/ Juniorminern, Royalties/ Streamern und Producern ist derzeit 40% im MINUS (Buchverlust!) und ich bin tiefenentspannt und kaufe noch zu.... Die Diversifikation ergibt sich asus den unterschiedlichen Unternehmensformen sowie aus der Tätigkeit der Unternehmen auf allen 5 Kontinenten....+++Keine Handlungsempfehlung+++

Grundsätzlich finde ich Deine strukturierte Herangehensweise gut.

Unter der Voraussetzung, dass das Investment über einen Zeithorizont von > 5 Jahren erfolgen soll, würde ich wie folgt verfahren.

5-10 % Cash und/oder Tagesgeld

5 % physisches(!) Gold, jedoch nur als Beimischung

10 % offener Immobilienfonds

70-80 % fundamental gut bewertete Aktien, wobei alle Branchen und Regionen der Welt gut austarriert vertreten sein sollten.

Anzahl der Werte: ca. 10

Von dem genannten Rest halte ich persönlich nicht  viel.

Wenn Du jedoch über das Geld in einem Monat anderweitig zum Teil verfügen willst, solltest Du nur den Teil investieren, der definitiv nicht in Kürze benötigt wird.

Günter

Immobilienfonds wären natürlich auch alternativen, dass werde ich mir auch noch mal genauer anschauen danke :)

Guter Rat... -bis auf "Immofonds"...neVer eVer...Es gibt doch breit streuende hervorragende Aktienfonds wie z.B. den DWS TOP DIVIDENDE... +++Keine Handlungsempfehlung+++ nur meine Meinung

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