Wer zahlt die Heizung bei notwendiger Erneuerung? Vermieter oder Mieter?

5 Antworten

Wenn der Heizkessel defekt ist, liegt hier eine Reperatur vor, wofür der Vermieter selber aufkommen muss. Wenn der Heizkessel modernisiert wird, sei es wegen der Verordnung oder um Energie (Heizölkosten) einzusparen, kann der Vermieter die Kosten mit 11 % auf die Jahresmiete umlegen. Die Modernisierung kommt ja auch dem Mieter zugute, da er dann eigentlich weniger Heizkosten hat. Man muss hier klar Reperatur oder Modernisierung trennen.

Mit der monatlichen Miete zahlt JEDER bereits einen Anteil als Instandsetzungskosten (bei öffentl. gef. Wohnungsbau detaliert einsehbar), daher ist JEDE Instandhaltung Sache des EIGENTÜMERS. Moderniesierungsmaßnahmen MUSS er prüfen lassen, inwieweit ein Anteil auf die Mieter ABWÄLZBAR wäre. Diese Modenisierung HÄTTE er jedoch fristgemäß seinen Mietern mitteilen müssen.

Das ist allein Sache des Vermieters.

Er KANN die Kosten für die Heizanlage in Form einer Mieterhöhung auf die Mieter umlegen, und zwar kann er eine Mieterhöhung bis zu 11 % der derzeitigen Kaltmiete verlangen.

@critter

Nein, critter, das kann er nur bei Modernisierung, nicht bei Instandsetzung.

der vermieter zahlt die heizung und den einbau aber er kann dadurch die miete prozentual erhöhen genau wie bei einer badsanierung

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