Wer kann mir erklären, wie das mit Hapimag-Anteilen läuft?

5 Antworten

Der Ideenreichtum von HAPIMAG, die Rechte seiner Partner (jetzt "Mitglieder") durch Änderungen der "Spielregel" zu beschneiden, ist grenzenlos. Nachdem im vergangenen Jahr der Punktezukauf auf 12 Punkte/Produkt beschränkt worden ist, durch Einführung der Punktemultiplikation mit 5 im Grunde eine Punkteinflation stattfindet (bei tageweiser Berechnung!!!), hat man jetzt eine Dreiklassengesellschaft geschaffen. Besitzer der HapimagCard in Gold (ab 5 Aktien) können ab 2010 bereits zwei Wochen und Besitzer der HapimagCard in Platin (ab 8 Aktien) vier Wochen vor der Buchungseröffnung ihren Wohnungwunsch buchen. Für die anderen Aktionäre ("Mitglieder") verbleiben dann die Restposten, da, neben anderen Möglichkeiten, nur auf gewisse Aktionärskreise beschränkt, der Buchungsbeginn vorverlegt wird. Das Unternehmen hat die Hoffnung, dass nun zahlreiche Aktionäre versuchen einen höheren Kartenlevel zu erreichen. Alle anderen Maßnahmen führten bisher nicht zum Erfolg, also versucht man es jetzt mit der Brechstange, durch Benachteiligung ganzer Aktionärsteile. Damit dürfte die ursprügliche HAPIMAG-Idee wohl endgültig gescheitert sein. Also: Finger weg.

Bist Du auch der Ansicht, dass Du als einzelner Aktionär der Hapimag, also als Miteigentümer, eigentlich gar keine Möglichkeit hast, an der zukünftigen Arbeitsweise, den Angeboten etc. von Hapimag mitzuwirken? Hast Du auch den Eindruck, schleichend vom Hapimag-Verwaltungsrat enteignet und Deiner Rechte beraubt zu werden? Hier nur zwei (von vielen anderen) Beispiele: Denke einmal an die sukzessive Beschneidung der Möglichkeit, Punkte hinzuzukaufen. Vergiss nicht, dass jetzt Aktionäre mit mehreren Aktien die Möglichkeit haben, vor allen anderen zu buchen (Frühbucher-Privileg). Wenn Du auch meinst: »Einigkeit macht stark«, dann schau doch einmal ins Internet unter www.hfa-info.eu (HFA = Hapimag Ferienclub von Aktionären e.V.). Vielleicht hast Du auch Interesse daran, dass engagierte Hapimag-Aktionäre versuchen, ihre Interessen und die ihrer Mit-Aktionäre gegenüber dem Hapimag-Vorstand mit Nachdruck zu vertreten, denn die Interessen scheinen oftmals gegenläufig gelagert zu sein. Immer öfter tritt der Hapimag-Vorstand die ursprünglichen Interessen und Zielsetzungen von Hapimag mit den Füssen und regiert nach Gutsherrenart. Fazit: Werde Mitglied bei dem HFA, der bereits Aktionäre mit mehr als SFr. 1 Mio. Kapitalanteil vertritt.

Mehr als 1 Aktie zu besitzen macht wenig Sinn. Man kann ja auch Punkt dazukaufen, wenn man für einen Urlaub zu wenig hat. Vom Preis-/Lesitugsverhältnis ist Hapimag gleich teuer wie ein gutes Mittelklassehotel. Man darf ja nicht vergessen, dass zu den lokalen Kosten noch der Jahresbeitrag dazukommt. Dann ist man aber erstmals nur Selbstversorger. Rechnet man noch die Kosten für Essen im Restaurant hinzu, ist man preislich schon beim Pauschalurlaub.

Entscheidend könnte für Dich die Information sein, daß im Regelfall mit solchen und ähnlichen Modellen kein Geld gespart wird, sondern im Gegenteil alle Urlaube im Schnitt teurer werden.

Kurz gesagt: Hände weg! Ist irgendwie Betrug auf legale Art!

Also mit dem Wort "Betrug" wäre ich sehr vorsichtig. Wenn das Hapimag liest, könnte es rechtlichen Ärger geben. Ich wäre sicher nicht 25 Jahre bei Hapimag, wenn das "Betrug" wäre, das kannst Du mir glauben.

Die Anlagen sind super, aber sehr teuer. Für eine Aktie=12 Punkte/Jahr bezahlt man 218,00 Euro Verwaltungsgebühr/Jahr. Ein 2-Raum-App. kostet im Sommer pro Woche mind.24 Pkte= 436,00 Euro Verw.Geb. plus ca. 200,00 Euro NK= 630,00 Euro. Das bezahlt man auch ohne Hapimag und ohne Kapitaleinsatz, der ja auch berechnet werden muß und seien es nur die nicht erhaltenen Guthabenzinsen.

Hallo Kajjo

Wir wurden soeben via Youtube-Kanal auf Ihre Aussage aufmerksam gemacht. Gegen Ihren unbegründeten Vorwurf des Betrugs wehren wir uns entschieden, er ist absolut nicht haltbar!

Hapimag ist ein seriöser Anbieter von Wohnrechten und wurde 1963 gegründet. Mitlerweile hat Hapimag über 141 000 Mitglieder und 57 Resorts und Residenzen in 16 Ländern. Von Betrug kann nicht die Rede sein. 

@Hapimagonline

...seriös...? da hab' ich persönlich so meine Bedenken. Lesen Sie dazu hier: http://www.juergenkeitel.de/ ...und dann unter "Hapimag" den Beitrag zum Thema "Umtausch". Dieses ist nur ein Beitrag zum "Abgewöhnen" von Hapimag. Die Seite liefert eine abendfüllende Lektüre. (Meine Meinung auf Grund von Art. 5 (2) GG).

@Hapimagonline

Hallo Hapimag. Warum ist die Anzahl der Aktionäre im Jahr 2011 gesunken? Im Jahr 2010 waren es noch 141 710 und im Jahr 2011 nur 141 437 - also 273 weniger. Ich dachte, dass niemand aus Hapimag "austreten" darf ! Waren es Sterbefälle?

@Bulicek

Hallo Bulicek Grundsätzlich kann man Hapimag jederzeit verlassen, indem man seine Aktien verkauft. Je nach angebotenem Verkaufspreis wird man die Aktien relativ schnell los. Der private Verkauf und Sterbefälle reduzieren die Anzahl der Aktionäre jedoch nicht, weil da einfach der Besitzer wechselt. Der leichte Rückgang an Aktionären ist auf den beschränkten Rückkauf von Aktien durch Hapimag zurückzuführen.

Finger weg von HAPIMAG-Aktien. Man bezahlt einen Haufen Geld (bis zu 9.100 CHF) und wird die Dinger nicht mehr los... und wenn, dann zu einem Bruchteil der Anschaffungskosten. Die von HAPIMAG verwendete Bezeichnung eines "Partners" ist reine Verarschung. Zur Zeit stehen rd. 25.000 Aktien auf der Rückkaufliste. Bis der letzte "Partner" sein Geld wiederhaben wird, werden nach den derzeit geltenden "Spielregeln" mindesten 100 Jahre vergehen.

Ich würde sagen, heute Aktien zum Neupreis zu kaufen lohnt nicht wirklich. Bei Gebrauchtaktien und anderen Varianten kann das schon besser aussehen. Jahreskosten und Nebenkosten sind üppig, dafür bekommt man aber auch definitiv gehobenen Standard, deutschsprachige Miturlauber der angenehmeren Art und Kundenorientierung vor Ort. Meine Eltern sind ebenfalls seit langen Jahren Aktionäre, und hin und wieder schenken sie uns einen Urlaub, zuletzt Prag und Bad Gastein. Zu den Zeiten, als meist noch per Auto in Europa geurlaubt wurde und viel billiger Schund auf dem Hotelmarkt war, sah es schon wie eine gute Investition aus. Heute aber mit mehr Flexibilität und viel Konkurrenz rechnet sich das nicht mehr so gut, und eine Investition mit Rendite ist es schon gar nicht. Meine Eltern müssen jetzt wahrscheinlich zur Begleichung von Krankenhauskosten die Aktien verkaufen, und mehr als bei der Anschaffung vor 20 Jahren ist kaum zu erwarten...

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