Wer ist seinen Dachstromverteilermasten los geworden?

5 Antworten

Was steht dazu im Grundbuch? Oder gibt es "geerbte" Verträge des Vorbesitzers?

Ansonsten soll EnBW doch bitte mal schriftlich nachweisen, dass ihr Mast da wirklich stehen darf... (Dazu brauchst du dann einen Anwalt, wenn es tatsächlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommt.)

Die ENBW muß Kostenlos Isolieren, wenn Du an Deinem Dach Unterhaltungs- oder Umgestaltungsarbeiten ausführen willst. Andernfalls lasse Dir die gesetzlichen Bestimmugnen von der ENBW schicken.

Frage einfach mal Deinen Hauselektromeister, der wird auch Antwort wissen.

Wenn der Dachträger nicht als Leitungsrecht beim Grundbuchamt eingetragen ist, kannst Du den Abbau des Dachträgers verlangen. Es hängt vielleicht noch davon ab, wie häufig die Dachträger bei Euch sind. Bist Du einer von vielen wird aus dem Abbau so schnell nichts, es sei Den, Du bezahlst selbst.

Allerdings muß Du für Deinen neuen Hausanschluß selbst Bezahlen, wenn der Erneuerungswunsch von Dir und nicht von der ENBW ausgeht.

(Erdverlegen des Kabels, Verlegearbeiten der Neuen Stromleitung im Haus usw.)

Der Umbau der Freileitung kann nur im Zuge der Umstellung auf Erdkabel für einen ganzen Strassenzug erfolgen.Diese Art der Versorgung war bisher immer üblich und wird nur nach und nach verschwinden.Aber wo soll das Problem liegen,die Spannung an dem Dachständer ist die normale in jedem Haus übliche von 230/400volt. Um angebliche gesundheitliche Probleme die vom Strom kommen soll abzustellen,müßte die gesammte Stromversorgung im Haus abgestellt werden

Im Haus sind nur vergleichsweise kleine Ströme unterwegs und keine zig Ampere, die durch die Außenleitungen rauschen dürften. Die Magnetfelder sind das Problem, wenn ich das richtig verstanden habe, und die entstehen durch Stromfluß.

Das hätte man aber besser VOR dem Hauskauf geklärt. Ein Verteiler auf dem Dach ist nicht zu übersehen und "arglistige Täuschung" entfällt somit. :-(

Jetzt sieht es eher schlecht aus - wie sieht es aus mit einem Wiederverkauf?

Ich würde mal eine Kosten-Nutzen-Aufstellung machen.

Lohnen sich die Kosten für eine unerirdische Verlegung und man ist kopfschmerzfrei, oder ist ein Verkauf des Hauses vielleicht doch wirtschaftlicher (und gesünder)?

Viel Glück!

Wenn das obere Stockwerk nicht nutzbar ist, das auch nicht offensichtlich ist, es aber beim Kauf verschwiegen wurde, dann würde ich dem Verkäufer schon Arglist unterstellen.

@Trilobit

Ja, richtig, das wäre eine Möglichkeit. Somit käme also der Anwalt ins Spiel und man kann sich die Kosten der Umverlegung evtl. beim Verkäufer holen.

hammer

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