Wer ist die Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten

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Hallo, diese Firma, wie auch andere, spezialisieren sich auf das Suchen nach vergleichbaren und günstigeren Tarifen innerhalb des Versicherers. Beim Wechsel von einem Versicherer zum Anderen gehen die Rückstellungen verloren. Dies ist unseriös. Um den Wechsel zwischen unterschiedlichen Gesellschaften (Umdeckung) durch findige Vermittler zum Nachteil der Versicherten einzuschränken, wurden die Versicherer vom Gesetzgeber verpflichtet, ihren Kunden den Wechsel in jüngere, und damit billigere Tarife, zu ermöglichen.

Es ist nur verständlich, dass kein Krankenversicherer ein Interesse daran hat, einen älter werdenden Kunden, der damit auch leichter erkrankt, in einen Tarif zu entlassen, der sie wahrscheinlich zukünftig immer mehr an Leistung kosten wird, der ab dem Zeitpunkt der Umstellung aber weniger, u.U. sogar erheblich weniger, Beitrag bezahlen wird. Deswegen versuchen die Versicherer dies zu verhindern, wobei auch ich zwischenzeitlich diese Erfahrungen habe machen dürfen.

Mir, als echtem gerichtlich zugelassenen Versicherungsberater, werden immer nur die unbedingt nötigsten Informationen gegeben, so dass ein ewiger Schriftwechsel besteht. Zumal dere Versicherer immer versucht die Leistunugsmerkmale zu verschleiern um den Wechsel zu erschweren oder nicht zu ermöglichen.

Aus diesem Grund gibt es derzeit mir bekannte mehrere Firmen, die sich auf solche Vergleiche spezialisieren. Dazu gehört zum Einen, die von Dir genannte dazu, weiterhin die widge.de (Wechsel in der Gesellschaft), die Beitragsoptimierung24.de und ein Rechtsanwalt, der ebenfalls zugleich Versicherungsberater ist.

Von der von Dir genannten "Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten" habe ich derzeit noch kein Musterexemplar für eine solche Auswertung. Bislang habe ich es nur von der beitragsoptimierung24.de. Bei der widge.de habe ich es angefordert und warten deren Eingang ab. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man nicht einfach nur einen einen höheren SB bekommt, das kann jeder, sondern eine wirkliche Auswertung bei gleichen oder besseren Vertragsinhalten weniger bezahlt. Ob das Konzept von der "Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten" auch erfüllt wird, kann ich noch nicht sagen. Ihren eigenen Aussagen nach will die Die Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten mbH hilft Privatpatienten bezüglich der Reduktion ihrer Krankenversicherungsbeiträge bei ihrer Gesellschaft. Sie bietet privat Versicherten Unterstützung beim Tarifwechsel innerhalb ihrer Gesellschaft unter Beibehaltung des Leistungsniveaus und ohne Verlust von Altersrückstellungen. Der Wechsel ist auch bei Vorerkrankungen möglich.

Dies erscheint mir als wichtig und richtig. Dazu benötigt man aber Datenbanken und ob dies ein Makler noch so leisten kann?? Und bei allen wird das Honorar nur im Erfolgsfall fällig, was also nicht einer Vorauszahlung oder Abzocke entspricht. Das muss man genau nachlesen. Aber auch da gibt es Unterschiede und die muss man eben herausfinden.

Danke für den Stern.

auch ich kann nur abraten, da die vorgespiegelte Hilfsbereitschaft sich sofort in Agressivität wandelt mit der ersten Rechnungsstellung, die darauf hinweist, dass im Falle von Nichtzahlung Rechtsanwälte beauftragt werden. Die dahinter erkennbare Erfahrung spricht bereits für sich. Insbes. besteht das Erfolgsmodell der DGFP darin, einen Tarifwechsel in einen solchen mit erhöhtem Selbstbehalt (SB) anzubieten, da dieser zwangsläufig in eine Monatsersparnis mündet, obwohl möglicherweise im Falle der Ausfüllung des SB am Jahresende keine Ersparnis erzielt wird. Gleichwohl beruft sich die Gesellschaft auf die rein fiktive Ersparnis, da sie im Kleingedruckten in ihrer Vergütungsvereinbarung den Hinweis in einem Klammerzusatz angebracht hat, dass für die Berechnung der Vergütung einzig die Differenz zwischen Monatsbeiträge alt und neu maßgebend ist. Dieser Hinweis wird vom Kunden allzu leicht überlesen. Insofern gibt es eine Fülle von Gerichtsurteilen, die die DGFP gegen ihre Kunden erwirkt hat, die ihr auch noch in ihrer schamlosen Übervorteilung des Kunden recht geben. Insofern streicht die Gesellschaft auch in Fällen eine Vergütung ein, in denen über's Jahr gesehen keine Ersparnis eintritt, aber eine Ersparnis suggeriert wird.

Ja, ich habe sehr negative Erfahrung mit dieser Gesellschaft gemacht und rate dringend ab.Man ist am Anfang lieb , freundlich und nett, aber das dicke Ende kommt dannach. Habe (dummerweise) meine Zustimmung zur Tarifprüfung gegeben, aber keine Konsequenzen daraus gezogen. Jetzt werde ich per Anwalt kostenpflichtig verfolgt und gerichtlich bedroht.

ja sehr schlechte. schreiben ihre antwort aus den prospekte  der versicherer ab, ohne beim versicherten rücksprache zu nehmen und kassieren hohe provisionen für nix. fachlich sehr schlecht. mir empfahl man eine zahnzusatzversicherung, die ich nicht brauche. also, hände weg und selber angebote holen. das ist einfach

Vorsicht. Diese sog. Gesellschaft ist darauf aus, Sie zu verklagen. Und unsere Richter fallen darauf rein.