Wenn meine Exfrau mehr Geld verdient als ich ,muss ich dann Unterhalt für meine Kinder zahlen?

5 Antworten

Das hat nichts miteinander zu tun. Du zahlst, Deine Ex-Frau, bei der die Kinder leben, kommt für den Unterhalt durch ihre Betreuung auf. Das Kindergeld, da sie erhält, kann bei Dir zur Hälfte auf den Unterhalt angerechnet werden.

Erstaunlich, wie hier völlig unwissend und an den Rechtsgrundlagen vorbei geantwortet wird!

Es gibt Urteile, die besagt, wenn ein ERHEBLICHES Ungleichgewicht zwischen den Einkünften der Eltern besteht... d.h. in der Regel wenn z.B. die Mutter mehr als das Doppelte verdient, kann der Vater ganz oder teilweise von der Barunterhaltspflicht befreit sein. Z.B. Urteil des OLG Brandenburg vom 17.01.06 - 10 UF 91/05 - und dann gibt es noch im BGB den 1603, Absatz 2, Satz 3!

Wenn z.B. der Vater mit normaler Arbeit mal gerade 1300 - 1600 netto hat und Mutti kommt mit einem Direktorengehalt von 3.500 bis 5000 oder mehr heim, entfällt wahrscheinlich die Unterhaltspflicht... bzw. die Haftung für den Barunterhalt!

Gruezi!

Ja leider leben wi in Deutschland, es ist der einzige europäische Staat in dem der Vater bei nicht geteiltem Sorgerecht auch fast nur die Pflicht hat...Falls der Unterhalt nicht gezahlt werden kann, gibt es für die ehem. Lebenspartnerin die Möglickei, einen Unterhaltsvorschuss zu beantragen, dieser beträgt in der Regel € 175,-. Allerdings ist es ratsam so schnell wie möglich die Zahlungen fortzusetzen, da der Vorschuss rückwirkend zurück gezahlt werden muss. Ich bin auch in dieser misslichen Lage, ber es sind die eigenen Kinder. Und so oder so muss auch der Vater für die Kinder sorgen.

Der Verdienst Deiner EX ist egal. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach Deinem Verdienst, wenn dieser zu wenig ist, mußt Du auf jeden Fall den gesetzlichen Mindestunterhalt bezahlen. Sind ja schließlich auch Deine Kinder. LG

Wenn Deine Kinder bei Deiner EX-Frau leben musst Du bezahlen. Es sind und bleiben Deine Kinder. Ausser Deine EX hat einen neuen Mann, der die Kinder adoptieren möchte und Du würdest diese zur Adoption freigeben. Bei Unklarheiten wieviel genau bezahlen werden muss, würde ich einen Familienfachanwalt fragen.

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