Wenn ich Transsexuell bin, werde ich dann als Arbeitunfähig eingestuft

5 Antworten

Hallo, also ich bin selbst betroffene. und kann nur sagen das es dir sehr schwer gemacht wird in dieser zeit zu Arbeiten, deshalb wirst du dann auch nicht aufgrund von deiner Transidentität krank geschrieben, sondern meißt wegen Depressionen oder anderer Psychischer begleiterkrankungen, welche dir auch schon mal schnell den eintrag Arbeitsunfähig einbringen können. Und wenn du dabei nicht aufpasst, ne zwangseinweisung in die Psychatrie, ist mir schon Passiert, als Zeitsoldat beim Bund. Desweiteren habe ich innerhalb des Letzten Jahres genau deswegen, weil ich jetzt auch beschlossen habe mich nicht mehr zum emotionalen wrack zu machen und diesen weg zu gehen, innerhalb meines erlernten berufes (ich arbeite im Rettungsdienst) 3 mal die Kündigung erhalten, mit den begründungen ich würde einfach nicht ins Team passen und die Patienten gefährden. Und jetzt, gehe ich gezwungenermaßen zum Arbeitsamt, welches mich sofort wieder auf nicht vermittelbar setzt, das heißt wenn ich arbeiten will, muß ich mich ganz allein kümmern, die halten das nämlich für vergebliche müh, und vom gesetz her nicht zumutbar. Es ist nämlich so das du ja, solange du noch nicht die vornamens-/und besser noch Personenstandsänderung durchgeboxt hast, dich als "Mann in Frauenkleidern" deinem neuen Chef präsentieren mußt. Jetzt zeig den Chef, der dich da vorbehaltlos einstellt, die sind Handverlesen. Also, es kommt gar nicht so darauf an Krankgeschrieben zu werden, das wirst du im bedarfsfalle sowieso, sondern ob du überhaupt die möglichkeit erhältst für deinen unterhalt in dieser Zeit zu Arbeiten oder nicht, in den meisten fällen wohl eher nicht.

Arbeitsunfähigkeit bescheinigt dir dein behandelnder Arzt. Wenn du dauerhaft krankgeschrieben bist, dann ist die Arge auch nicht mehr für dich zuständig, die Arge zahlt dir nur dann Geld,wenn du dem Arbeitsmarkt 15 Stunden in der Woche zu Verfügung stehen kannst.

Ja aber nur durch Transsexuallität wird man nicht Arbeitslos, das hängt vom Chef und Kollegen ab, ob man dort Akzeptiert wird. Ich Arbeite selbst und werde im Job Akzeptiert, war auch zwar ne Zeit Arbeitslos weil es nicht immer so war und ich sage mir diesen weg zu gehen ist ein schwerrer und langer weg da hat man andere probleme als sich von ,,Kollegen'' zu moppen lassen usw

Hallo! Um hier mal vorweg einige Fehlinformationen klarzustellen: Transsexualität wird sowohl nach WHO als auch nach ICD Standards als Krankheit und nicht als "Zustand" oder whatever definiert. Der Code zum nachlesen für interessierte User wäre ICD 6.4.x.

Zur Fragestellung prinzipiell: Unabhängig wie ich diese Frage nun auch persönlich beurteile ist es im heutigen Gebrauch so das zwar Transidentität (Ist der richtigere Ausdruck da das Thema nichts mit Sex zu tun hat) als Krankheit definiert ist, diese Dich nicht daran hindert einer Arbeit nachzugehen. Die Krankenkassen sind dadurch verpflichtet die Kosten die durch die Behandlung der Transidentität entstehen zu tragen. In der Praxis schaut die Sache nun mal leider oft etwas anders aus. Oft verlieren Transidente Menschen im Zuge ihrer Behandlung bzw des Outings ihren Arbeitsplatz und es gestaltet sich als sehr schwierig einen neuen zu finden. Dies ergibt sich unter anderem durch direkte und indirekte Diskriminierung als auch dadurch das viele Arbeitgeber meinen "mit dem Problem möcht ich nichts zu tun haben.." Als voll Arbeitsunfähig wirst du nur für die Dauer der OP und evtl Vor und Nachbehandlungen angesehen. (kann sich auf bis zu 6 Monate zusammensummieren.)

mfg Manu

DH!

Hallo ClaudiaCramer, meines erachtens ist Dein Zustand keine Krankheit, wie es dragon 100 schon so treffedn ausdrückte, so wird Dein Arzt Deinem Wunsch wohl nicht entsprechen können. Therapien kann man aus ausserhalb der Arbeitszeit machen, oder ggfls. zu Randzeiten, die der Arbeitgeber dann gestatten muss. Also weshalb den Steuerzahlern auf der Tasche liegen, wenns sowie so schon überall "harzt" Viel Glück und Gruss, Erich

Hallo Erich,

war ja nur eine Frage. Ich war noch nie arbeitslos

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